Wenn sie eines nicht gern mögen bei BMW, dann sind das Überraschungen. Oben in der Konzernzentrale, die alle nur den „Vierzylinder“ nennen, soll bitte alles ebenso geordnet und geplant ablaufen, wie an den Bändern unten im Stammwerk. Das große Drama, die internen Fehden und die Durchstechereien überlassen sie gern den anderen. Bei BMW dagegen herrscht Ruhe bis eine Entscheidung gefallen ist, am Dienstag zum Beispiel darüber, wer der nächste Chef des Autokonzerns wird: Der bisherige Produktionsvorstand Milan Nedeljković, 56, übernimmt im kommenden Mai auf der Hauptversammlung als Nachfolger von Oliver Zipse – wieder mal.
