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22.01.2026
17:14 Uhr
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Drohnenbilder, Funkverkehr, Verlustraten: Der Ukraine-Krieg produziert täglich gewaltige Datenmengen. Kiew will sie mit westlichen Partnern teilen, auch mit der Bundeswehr. Was sich beide Seiten davon erhoffen.

Ein ukrainischer Soldat mit einer Drohne im Donbass. Fluggeräte wie diese liefern Luftaufnahmen von der Front, mit denen KI-Software geschult werden soll. (Foto: STATE EMERGENCY SERVICE OF UKRAI/REUTERS)
Der Krieg in der Ukraine produziert so viele Daten wie noch keiner zuvor. Drohnen, die entlang der über 1200 Kilometer langen Front zu Hunderttausenden in der Luft sind, liefern jeden Tag neue Bilder. Millionen Stunden von Luftaufnahmen sind so im „Dataroom“ zusammengekommen, wie die Ukraine den sicheren digitalen Ort nennt, an dem sie diese speichert. Aber auch Kampfstatistiken werden systematisch protokolliert und abgehörter Funkverkehr. Oder Fakten zur Logistik oder zur elektronischen Kriegsführung.
Russland bombardiert unermüdlich die ukrainische Energie-Infrastruktur. Hunderttausende Menschen sind ohne Strom und Heizung, an mehreren Atomkraftwerken geraten die Kühlsysteme in Gefahr.
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