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01.03.2026
17:00 Uhr
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Präsident Macron will sich am Montag zur Zukunft des Atomschirms und zum deutsch-französischen Luftkampfsystems FCAS äußern. Beteiligte warnen vor einem Scheitern. Auch gut funktionierende Kooperationen könnten nun bedroht sein.

Der französische Präsident Emmanuel Macron will an diesem Montag auf dem Militärstützpunkt Île Longue in der Bretagne eine mit Spannung erwartete Rede halten. Er wird sich, so heißt es im Élysée-Palast, vor einem Atom-U-Boot positionieren. Dabei soll es um die Frage gehen, welche Rolle Frankreichs Atomwaffen beim Schutz europäischer Staaten spielen können. Als Macron 2020 das Thema schon einmal ansprach, war die Resonanz auf europäischer Ebene gering. Nach Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine und Zweifeln an den Zusagen der USA unter US-Präsident Donald Trump ergibt sich eine neue Dringlichkeit.
Wie kein anderer verkörpert er Frankreichs Stolz und Frankreichs Anspruch auf Größe. Nun soll er etwas ganz Ungewohntes tun: Partner sein – und mit Deutschen und Spaniern das Kampfflugzeug der Zukunft bauen. Könnte schiefgehen.
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