SZ 25.11.2025
15:47 Uhr

(+) Antifa-Prozess: Sprechchöre für den mutmaßlichen Kopf der Hammerbande


In Dresden hat der Prozess gegen den jahrelang gesuchten Johann G. begonnen. Zusammen mit sechs Mitangeklagten soll er für eine Serie von Überfällen auf Rechtsextreme verantwortlich sein. Unterstützer feiern ihn wie einen Helden.

(+) Antifa-Prozess: Sprechchöre für den mutmaßlichen Kopf der Hammerbande

Mehr als vier Jahre hat Johann G. im Untergrund verbracht, bevor ihn Zielfahnder vergangenes Jahr in einem Regionalexpress bei Weimar verhafteten. Am Dienstag steht der mutmaßliche Kopf der linksextremen Hammerbande gemeinsam mit sechs Mitangeklagten vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichtes Dresden –  und wird von Anhängern der Szene wie ein Held beklatscht. Der 32-Jährige lacht und winkt, als er in den Verhandlungssaal geführt wird, schaut in aller Ruhe in die Kameras und scheint den öffentlichen Rummel um seine Person mit großer Selbstgewissheit zu genießen.

Die mutmaßliche Linksextremistin Hanna S. ist zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Sie soll 2023 in Budapest drei Rechtsextreme am „Tag der Ehre“ verprügelt haben. In seiner Urteilsbegründung wird der Richter grundsätzlich.

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