Wladimir Putin ist gerade weitgehend unter politischen Freunden. In der kirgisischen Hauptstadt Bischkek trifft er sich dieser Tage mit Chinas Präsident Xi Jinping, Indiens Premier Narendra Modi und anderen Staatschefs der Shanghai-Organisation. Am Dienstagabend wurde er dort bei einer Pressekonferenz auf ein paar unangenehme Themen angesprochen. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hatte angedroht, dass der russische Luftraum wegen der vielen Drohnen bald „vollkommen unsicher“ sein werde. Putin wurde auch zu dem Dauergerücht befragt, nach der russischen Parlamentswahl in knapp drei Wochen werde es eine landesweite Mobilisierung geben. „Völliger Unsinn“, sagte er. Und dann war da noch Leipzig.
