|
07.01.2026
16:25 Uhr
|
Waren in der Hauptstadt fremde Mächte am Werk? Nein, heißt es in einem neuen Schreiben der Bekenner aus der linksextremen Szene. Geklärt ist die Täterfrage aber bislang nicht.

Der Anschlag aufs Stromnetz hatte Folgen für Zehntausende Berliner: Eine 97-Jährige auf einer Pritsche und eine Betreuerin in einer Notunterkunft. (Foto: Sebastian Christoph Gollnow/DPA)
Nach Ende des längsten Stromausfalls in Berlin seit dem Zweiten Weltkrieg führt die Tätersuche in die linksextreme Szene. In einem neuen Bekennerschreiben weisen die mutmaßlichen Täter den Verdacht zurück, Russland könnte hinter dem Brandanschlag stecken. „Zu den kursierenden Unterstellungen einer angeblichen ‚False-Flag-Aktion‘ eines ausländischen Staates sagen wir klar: Diese Spekulationen sind nichts weiter als der Versuch, die eigene Ohnmacht zu kaschieren“, schreibt eine der sogenannten Vulkangruppen, die sich schon am Samstag zur Tat bekannt hatte, am Dienstagabend auf dem linken Portal „Knack.News“.
Der tagelange Stromausfall in Berlin löst harte Kritik am mangelnden Schutz der kritischen Infrastruktur aus. Auch der größte Wirtschaftsverband BDI schlägt Alarm: Die Regierung nehme die Risiken noch immer nicht ernst genug.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: