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24.02.2026
10:31 Uhr
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In Bochum hat Schauspieler Ole Lagerpusch mit seinem Theater-Monolog als Faschist heftige Zuschauerreaktionen hervorgerufen. Erstmals spricht er öffentlich über das Erlebnis. Und erklärt, warum er niemandem böse ist.

In „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“ spielt Ole Lagerpusch einen Rechtsradikalen, der erst 90 Minuten stumm dasitzt und am Ende eine aufpeitschende Rede hält. (Foto: Armin Smailovic/Schauspielhaus Bochum)
Während seines Monologs als Faschist im Stück „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“ geriet Darsteller Ole Lagerpusch, 44, am Bochumer Schauspielhaus vor einigen Tagen in Bedrängnis: Aus dem Publikum wurde er mit Obst beworfen, zwei Männer versuchten, ihn gewaltsam von der Bühne zu zerren. Offenbar spielte er seine Rolle gut. Zu gut.
In Dänemark gibt es vor allem zwei Arten von öffentlichen Statuen. Statuen, die wichtige Männer darstellen, und Statuen, die nackte Frauen zeigen. Schluss damit, sagt die Autorin Maren Uthaug.
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