SZ 25.02.2026
14:07 Uhr

(+) Amtssitz des Bundespräsidenten: Bellevue – schöne, teure Aussichten


Mindestens 601 Millionen Euro und acht Jahre: Die Sanierung des Schlosses in Berlin kostet mehr Geld und Zeit als gedacht. Bis dahin muss das Staatsoberhaupt in einem Zweckbau beim Hauptbahnhof ausharren.

(+) Amtssitz des Bundespräsidenten: Bellevue – schöne, teure Aussichten
So etwas dürfte schwierig werden am Übergangssitz des Bundespräsidenten: Frank-Walter Steinmeier und der britische König Charles III. pflanzen 2023 hinter Schloss Bellevue einen Baum. (Foto: Ben Birchall/Getty)

Seit einigen Wochen wird mit großer Leidenschaft darüber spekuliert, wer Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue nachfolgen könnte. Die Amtszeit des Bundespräsidenten endet im März kommenden Jahres. Gehandelt werden Bundesfamilienministerin Karin Prien, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Ex-CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer und einige mehr. All das sind schon allein deshalb Spekulationen, weil man noch gar nicht weiß, wie die Mehrheitsverhältnisse in der Bundesversammlung am Wahltag sein werden. Vor ihrem Zusammentritt stehen ja noch fünf Landtagswahlen an, die für Verschiebungen sorgen dürften. Bundeskanzler Friedrich Merz hat auch deshalb angekündigt, dass seine Koalition erst nach den Landtagswahlen einen Vorschlag für die Steinmeier-Nachfolge machen werde.

Es ist Berlins ungewöhnlichster Umzug. Weil Bellevue renoviert werden muss, zieht Frank-Walter Steinmeier an den Bahnhof. Aber was muss alles mit, wenn ein Staatsoberhaupt die Adresse wechselt?

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