SZ 25.02.2026
19:39 Uhr

(+) Aktuelle Stunde im Bundestag: Wie es auch gehen kann


Nach den Skandalen um gefälschte Bilder bei ARD und ZDF forderte die AfD im Bundestag eine Aktuelle Stunde – und erlebte ein Parlament, das sie erstaunlich mühelos abtropfen ließ.

(+) Aktuelle Stunde im Bundestag: Wie es auch gehen kann
„Wir brauchen Qualitätsmedien in unserem Land“: Blick in den Plenarsaal des Bundestags. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Gerade mal eine Woche, nachdem die (inzwischen abgerufene) Leiterin des ZDF-Studios New York in einem Beitrag für das „Heute-Journal“ unter anderem ein KI-generiertes Video verwendete, zog die ARD gewissermaßen nach. In einem Einspieler für die Sendung „Bericht aus Berlin“ am vergangenen Sonntag zum CDU-Parteitag in Stuttgart wurden die Bilder so zusammengeschnitten, dass der Eindruck erweckt wurde, Angela Merkel habe die Wiederwahl von Friedrich Merz zum Parteichef stehend beklatscht. Tatsächlich hatte Merkel den Saal zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen. Der Applaus galt in Wahrheit der Rede, die Merz einige Stunden zuvor gehalten hatte.

Die Vermischung von Bericht und Kommentar in „jungem“ TV-Investigativjournalismus ist inzwischen die Norm. Wie das bei politischen Themen schiefgehen kann, zeigt ein ARD-Beitrag über rechte Frauen.

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