SZ 27.11.2025
14:51 Uhr

(+) Afghanen in den USA: Sie sind nicht mehr willkommen


Der verdächtige Schütze von Washington kam aus Afghanistan. Die Tat entfacht sofort eine Debatte über den Umgang mit Geflüchteten aus dem Land.

(+) Afghanen in den USA: Sie sind nicht mehr willkommen

Donald Trump hat seine ihm eigene Sprache schnell gefunden. Unmittelbar nach den Schüssen auf die Nationalgardisten in Washington nennt er den mutmaßlichen Attentäter „ein Tier“.  Der Mann, 29 Jahre alt und afghanischer Staatsbürger, habe eine „monströse Attacke aus dem Hinterhalt nur wenige Schritte vom Weißen Haus entfernt“, begangen. Die Tat entfachte sofort eine Debatte über den Umgang der USA mit Afghanen, die im Zuge der Machtergreifung der Taliban und dem Abzug des Westens aus Afghanistan in den Vereinigten Staaten aufgenommen worden waren.

Im afghanischen Generalkonsulat in Bonn ist ein Vertreter der Taliban eingezogen, mitsamt Entourage. Ist das Deutschlands Gegenleistung für direkte Abschiebeflüge? Es ist vor allem ein Verrat, sagen Afghaninnen.

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