|
23.01.2026
14:43 Uhr
|
In einer Kleinstadt in Brandenburg spricht die AfD-Politikerin Lena Kotré mit Martin Sellner über „Remigration“. Das provoziert – folgt aber wohl einem Plan.

Im Wahlkreisbüro wollte die Partei den Termin nicht haben: Martin Sellner und Lena Kotré bei der Abendveranstaltung in einer Ausweich-Location. (Foto: Frank Hammerschmidt/DPA)
Die Bühne, auf die Martin Sellner am Donnerstagabend steigt, steht in einem ehemaligen Autohaus am Rand der Kleinstadt Vetschau in Brandenburg. Hierhin hat der österreichische Rechtsextremist Sellner, die Führungsfigur der Identitären Bewegung, am Donnerstagabend geladen. Hier, neben Autobahn, Tankstellen und Feldern, will er über sein Konzept der „Remigration“ diskutieren, zuerst mit Journalisten, später vor Publikum.
Das Land ist aufgewühlt nach dem Treffen in Potsdam. So deutlich wurde noch nie, worüber Teile der rechten Szene schon lang offen diskutiert: die millionenfache Abschiebung von Menschen aus Deutschland. Und die AfD? Tut so, als sei nichts gewesen.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: