SZ 02.01.2026
17:10 Uhr

(+) Abschied von Stefan Kuntz: Ein HSV-Sportchef, der lieferte, was er liefern sollte


Platz 13 in der Bundesliga, Stimmung gut, schuldenfrei: Stefan Kuntz war beim Hamburger SV erfolgreicher als alle Amtsvorgänger in den vergangenen 15 Jahren. Sein Abschied aus privaten Gründen trifft den HSV aus dem Nichts.

(+) Abschied von Stefan Kuntz: Ein HSV-Sportchef, der lieferte, was er liefern sollte

Stefan Kuntz war in den vergangenen Wochen viel unterwegs, wie sich das gehört, wenn man zu den wichtigsten Repräsentanten in der Hamburger Stadtgesellschaft zählt. Mit Kochschürze um die Hüften tauchte er bei einer Weihnachtsfeier für Bedürftige auf, gekleidet in legerem Schwarz diskutierte er im Hotel Vier Jahreszeiten über die integrative Kraft des Sports und Hamburgs Olympiabewerbung, zudem wurde er bei der Einweihung eines sportmedizinischen Zentrums am Volkspark gesehen. Dazwischen besuchte Kuntz Spiele des Bundesligateams der Herren sowie des Bundesligateams der Frauen, laut seinem Instagram-Auftritt muss er sich außerdem mit wirtschaftlichen Zusammenhängen beschäftigt haben. Dort verkündete er unter einem Jubelbild der Hamburger Spieler einen Rekordumsatz, versehen mit einem Häkchen-Emoji.

Sportvorstand Stefan Kuntz erklärt, wie der Hamburger SV nach dem Aufstieg seine Traditionsklub-Wucht mit Demut mischt, warum beim Großumbau des Kaders verdiente Spieler gehen mussten – und wie es ihm gelang, Toptalente aus England zu holen.

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