SZ 26.11.2025
13:26 Uhr

(+) Abschaffung des Kinderstartgeldes: Söder zeigt sich erschreckend empathielos


Bayerns Staatsregierung zahlt kein Geld mehr direkt an Familien, das ist richtig. Aber die Art und Weise zeigt mangelndes Verständnis für die enttäuschten Eltern.

(+) Abschaffung des Kinderstartgeldes: Söder zeigt sich erschreckend empathielos
„Schweren Herzens“ habe die Staatsregierung die Entscheidung getroffen, doch kein Kinderstartgeld auszubezahlen, sagte Ministerpräsident Markus Söder in seiner Regierungserklärung. Persönlich sprach er nicht mit den enttäuschten Eltern. (Foto: Malin Wunderlich/dpa)

Ministerpräsident Markus Söder hätte am Dienstag einen Punkt als Landesvater machen können. Er hätte die mehr als 200 000 Unterschriften persönlich entgegennehmen können, die der Vater Oliver Bernt mit anderen Eltern gegen das überraschende Aus für das geplante Kinderstartgeld gesammelt hat. Er hätte ihnen direkt sagen können, dass es ihm leidtue, dass ihm das Herz blute, aber dass jeder Euro nur einmal ausgegeben werden könne und in der Finanzierung der Kinderbetreuung besser investiert sei.

Ministerpräsident Markus Söder hat das Kinderstartgeld gestrichen. Der Protest ist gewaltig. Wie ist das, wenn plötzlich 3000 Euro fehlen? Acht junge Mütter und ein Vater erzählen.

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