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25.01.2026
13:33 Uhr
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Mehr als jede andere Kunst stellt das Theater die Frage: Worin besteht das Wesen der Realität, die unsere Augen sehen? Genau deshalb brauchen wir sie so dringend in diesen trüben Zeiten.

Die israelische Soziologin Eva Illouz sprach beim Festakt zu 75 Jahren Neues Residenztheater München am 25. Januar. (Foto: Joel Heyd/Residenztheater)
Das Theater weist eine große Zahl von blinden oder visuell eingeschränkten Figuren auf. Aus dem Stegreif denke ich an Ödipus und Teiresias in „König Ödipus“, an „Antigone“, an Gloucester in „König Lear“, Hedvig Ekdal in Ibsens „Die Wildente“. Und es gibt noch mehr.
1948 beschloss der Bayerisches Landtag, ein neues Residenztheater zu bauen. Die Aufgabe, dem Volke Besinnung und Freude zu bringen, ist dieser Bühne geblieben. Die Geschichte eines großen Hauses.
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