SZ 12.12.2025
15:23 Uhr

(+) 50 Cent vs. P Diddy: Willkommen in da Club


Seit er P Diddy in einer Netflix-Doku Missbrauch und Mord unterstellt, gilt Rapper 50 Cent als eine Art Schutzmacht der Moral. Nicht nur die Frau, die er mal mit einem Sextape gedemütigt hat, dürfte da Einspruch einlegen.

(+) 50 Cent vs. P Diddy: Willkommen in da Club
Ein-Mann-Medienmacht: Zuletzt liefen 23 Shows, an denen er beteiligt war, auf insgesamt zehn verschiedenen Sendern. Gleichzeitig. 50 Cent auf einem Bild zu seiner Final Lap Tour. (Foto: Live Nation)

Da der Rapper 50 Cent der Welt seit der Veröffentlichung seiner Netflix-Doku über Sean Combs vielleicht ein wenig zu entspannt als Retter missbrauchter Frauen und ganz allgemein von Moral und Anstand gilt, eine Erinnerung an Lastonia Leviston. Im Jahr 2009 veröffentlichte 50 Cent, bürgerlich Curtis Jackson, ein Video, das Leviston beim Sex mit ihrem damaligen Freund zeigt. Er hatte sich zuvor selbst in den Film montiert. In seiner Rolle als Pimpin’ Curly – eine Lockenperücken-bewehrte Zuhälterfigur, die man womöglich sehr lustig findet, wenn man in der Jugend viel Klebstoff geschnüffelt hat – kommentiert er das Geschehen. Er erwähnt dabei auch den Rapper Rick Ross. Ross ist der Grund für die Widerwärtigkeit.

Bushido, die Kunstfigur, hat ihren Schöpfer Anis Ferchichi sehr reich gemacht – und in tiefe Depressionen getrieben. Jetzt ist Schluss mit Rap. Ein Abschiedsgespräch über Hass als PR, fünf Jahre Therapie und die Rettung: seine Familie.

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