SZ 27.11.2025
14:12 Uhr

(+) 1:3 beim FC Arsenal: Unglaublich, aber wahr: Neuer patzt, Bayern verliert deutlich – und es bleibt ruhig


Noch vor einem Jahr wurden in München nach vergleichbaren Gegentoren wie gegen Arsenal Grundsatzfragen diskutiert. Diesmal bleibt der Klub gelassen – ein Verdienst von Trainer Kompany.

(+) 1:3 beim FC Arsenal: Unglaublich, aber wahr: Neuer patzt, Bayern verliert deutlich – und es bleibt ruhig

Manuel Neuer hatte sich eine exzellente Ausrede überlegt. Er brauchte schließlich eine. Neuer hatte gegen eine Grundregel des Fußballs verstoßen, für die es im Falle eines Verstoßes zwar keine Karte gibt wie beim Handspiel eines Feldspielers, dafür aber als Strafe ein Gegentor. Sie lautet: Wenn ein Torwart aus dem Strafraum stürmt, um eine gegnerische Chance zu entschärfen, dann muss er den Ball auch erobern – so wie ein Feuerwehrmann, fährt er zum brennenden Haus, stets Löschzug und Wasserschlauch dabeihaben sollte. Neuer stand irgendwann allein auf weitem Feld, sein Tor war unbewacht, und drin lag der Ball. Zum Glück aber war er unschuldig. „Das war halt leider ein Treffer, der gehört zum kalkulierten Risiko dazu“, sprach er, „das ist unser Spiel. Das ist das, was gefordert wird.“

Wie funktioniert das Spiel des FC Bayern unter Vincent Kompany – und was macht es besonders? Ein Erklärungsversuch mit Taktiktafel.

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