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02.03.2026
15:36 Uhr
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Apple ergänzt die populäre iPhone-17-Reihe um ein Einstiegsmodell. Das 17e beseitigt eine merkwürdige Ausstattungslücke des Vorgängers.

Zu iPhone 17 und 17 Pro gesellt sich das neue 17e: Apple hat das Einstiegsmodell am Montag neu aufgelegt und die 17er-Reihe damit komplettiert. Äußerlich unterscheidet sich das 17e nicht vom 16e: Es basiert weiterhin auf dem Design des iPhone 13/14 mit einem 6,1-Zoll-OLED und setzt auf ein Kamerasystem mit einem einzelnen Objektiv und einem 48-Megapixel-Sensor. Neu als dritte Farbe ist Rosa im Programm.
Die Komponenten hat Apple auf aktuellen Stand gebracht: Als Prozessor kommt im 17e eine Variante des A19-Chips zum Einsatz, welcher im iPhone 17 im Herbst 2025 sein Debüt gegeben hat. Zudem integriert das Unternehmen die neuere Version C1X des hauseigenen Mobilfunkmodems.
Die Display-Beschichtung der Vorderseite soll durch „Ceramic Shield 2“ deutlich kratzfester sein als zuvor – auf Niveau von iPhone 17 und 17 Pro, wie Apple mitteilte. Die teureren Modelle heben sich weiterhin durch mehrere Bildschirmelemente ab, die dem iPhone 17e fehlen: Die Always-On-Funktion, das „Dynamic Island“ zur Anzeige von Hintergrundfunktionen und eine bis 120 Hz reichende Bildwiederholrate bleiben iPhone 17, 17 Pro (Max) und iPhone Air vorbehalten.
Immerhin ist jetzt MagSafe für kontaktloses Laden und magnetisches Zubehör mit an Bord, das fehlte überraschend dem 16e. Damit unterstützt das iPhone 17e neben Apples teurem MagSafe-Zubehör auch Lade-Accessoires mit Qi2. Das 17e bleibt mit einer Breite und Höhe von 14,7 cm x 7,2 cm sowie der Dicke von 7,8 mm zwar nicht das dünnste, aber das kleinste iPhone in Apples aktuellem Line-up. Mit einem Gewicht laut Herstellerangabe von 169 Gramm wiegt es wenige Gramm mehr als das iPhone Air.
Der Akku des 17e hat laut Apples Produktdatenblatt eine Kapazität von 4005 mAh – wie schon der Vorgänger 16e.
Das Basismodell ist jetzt mit mindestens 256 GByte statt zuvor nur 128 GByte Speicherplatz ausgestattet. Das iPhone 17e kostet in Deutschland beim Hersteller unverändert 700 Euro und erscheint damit vergleichsweise teuer; für rund 850 Euro ist das iPhone 17 (ab 849,05 €) im Handel zu finden. Die 512-GByte-Ausführung liegt bei 950 Euro. Die Preise des Vorgängers iPhone 16e (ab 540,90 €) bewegten sich zuletzt auf die passendere 500-Euro-Marke zu. Neben Schwarz oder Weiß bietet Apple das 17e in der Farbe „Hellrosa“ an; Verkaufsstart ist der 11. März.
Mit der Aktualisierung am Montag reiht sich das iPhone 17e in den typischen Jahresrhythmus ein, in dem der Hersteller seine anderen Smartphone-Modelle aktualisiert. Beobachter erwarten, dass Apple künftig vom bisher gewohnten Release-Zyklus abweicht: iPhone 18 Pro (Max) und das klappbare „iPhone Fold“ werden für Herbst 2026 erwartet, die Basisausführung des iPhone 18 und das 18e dann im Frühjahr 2027.
(lbe)