Heise 12.02.2026
20:00 Uhr

Top 5: Die beste Heißluftfritteuse im Test


Mit Heißluftfritteusen kann man einfach und fettarm garen – ab 50 Euro. Manche, wie Testsieger Cosori, bieten sogar eine App.

Top 5: Die beste Heißluftfritteuse im Test

Bereits im zarten Alter von fünf Jahren hatte Jonas seinen ersten PC und hat glücklicherweise noch die Zeit von Kassetten, CDs und Disketten miterlebt. Seitdem hat ihn Technik und der Spaß an Gadgets nicht mehr losgelassen. Angefangen hat er 2023 als Volontär bei TechStage, das 2024 in heise bestenlisten übergegangen ist. Seit 2025 ist er dort nun fest als Redakteur im Team tätig und allen voran Experte für Mini-PCs. Weiterhin testet er für allerlei PC-Zubehör, Saugroboter, Ladegeräte und Powerbanks. Privat ist er Vielleser, Bahn-Nerd und Musikliebhaber, wobei sein Musikgeschmack so vielfältig ist wie er selbst.

Heißluftfritteusen erlauben einfaches, fettarmes Garen ab 50 Euro. Manche Modelle, wie der Testsieger Cosori, bieten sogar eine App.

Knusprige Pommes, saftige Hähnchenschenkel oder geröstetes Gemüse – und das mit wenig oder ganz ohne Öl: Heißluftfritteusen haben sich vom Nischenprodukt zum festen Bestandteil vieler Küchen entwickelt. Die Geräte arbeiten nach einem simplen Prinzip: Ein Heizelement erhitzt Luft, ein Hochgeschwindigkeitslüfter verteilt sie im Garraum. Dadurch entsteht eine intensive Konvektion, die Speisen von allen Seiten gleichmäßig gart und ihnen eine knusprige Oberfläche verleiht – ähnlich wie beim Frittieren in heißem Fett, aber deutlich fettärmer.

Für diese Bestenliste haben wir fünf im Preisvergleich sehr beliebte Heißluftfritteusen zwischen 50 und 250 Euro getestet und miteinander verglichen. Alle Modelle setzen auf das Schubladen-Design mit herausnehmbarem Garkorb, das sich als Standard durchgesetzt hat. Im Testfeld finden sich sowohl kompakte Single-Drawer-Geräte als auch Dual-Drawer-Modelle mit zwei getrennten Garzonen. Wir zeigen, welche uns am meisten überzeugt hat.

Testsieger ist die Cosori Turbo Tower Pro Smart für 249 Euro bei Ebay. Sie hat im Test mit gleichmäßigen Garergebnissen, einer durchdachten App-Anbindung mit Fernsteuerung und einem insgesamt stimmigen Gesamtpaket überzeugt.

Wer viel Wert auf technische Flexibilität legt, greift zum Ninja Foodi Flex Drawer für 158 Euro bei Proshop auf Platz 2: Der flexible Garkorb-Trenner erlaubt es als Technologiesieger, eine oder zwei Garzonen zu nutzen, und die Maximaltemperatur von 240 Grad eröffnet Möglichkeiten, die andere Airfryer nicht bieten – etwa beim scharfen Anrösten oder bei Pizza.

Unser Preis-Leistungs-Sieger ist die Gorenje AF1350DWB für rund 50 Euro bei Amazon – ein Gerät, das für seinen Preis erstaunlich solide arbeitet und zeigt, dass ein guter Airfryer nicht teuer sein muss.

Die Cosori Turbo Tower Pro Smart ist für Haushalte mit größerem Kochbedarf konzipiert. Sie verfügt über zwei separate Fächer, in denen unterschiedliche Speisen parallel zubereitet werden können. Per App lassen sich die sieben voreingestellten Programme um weitere Rezepte ergänzen. Die Sync-Funktion sorgt dafür, dass verschiedene Gerichte zur gleichen Zeit fertig werden.

Der Preis von 249 Euro bei Ebay ist zwar hoch, aber für die gebotene Kapazität und Ausstattung angemessen.

Die Ninja Foodi Flex Drawer punktet mit ihrer Flexibilität: Der teilbare Garkorb bietet wahlweise ein Volumen von zweimal 5,2 oder einmal 10,4 l. Mit 2470 W und bis zu 240 Grad meistert sie auch anspruchsvolle Gerichte. Die sieben Automatikprogramme treffen meist den richtigen Garpunkt. Für 158 Euro bei Proshop bekommt man allerdings auch zwei Heißluftfritteusen mit nur einem Fach. Die Verarbeitung könnte zudem für diese Preisklasse besser sein.