Heise 01.03.2026
20:00 Uhr

Top 10: Die beste Soundbar ohne Subwoofer im Test


Soundbars ohne Subwoofer sind gerade dann gefragt, wenn für ein vollwertiges Heimkino-System der Platz nicht ausreicht.

Top 10: Die beste Soundbar ohne Subwoofer im Test

Stefan schrieb bereits während des Studiums Spieletests für ein Printmagazin im Ruhrgebiet. Durch einen glücklichen Zufall landete er in Berlin und arbeitete fast 15 Jahre bei Areamobile, zuletzt als leitender Testredakteur. Für Heise Bestenlisten testet er Smartphones, Saug- und Mähroboter, Lautsprecher, Modellflugzeuge und andere Technik-Gadgets.

Nach seinem Studium begann Kai seine journalistische Laufbahn Mitte der 90er bei der PC Professionell. Für Heise Bestenlisten by TechStage berichtet er über interessante Produkte aus den Bereichen Smart-Home, Überwachungskameras, Balkonkraftwerke, Mähroboter und vieles mehr.

Soundbars sind dann gefragt, wenn für ein vollwertiges Heimkino-System der Platz nicht ausreicht. Wir zeigen die zehn besten Soundbars ohne Subwoofer.

Ein voller, satter Sound ist entscheidend für echtes Kino-Feeling daheim – egal ob über Blu-ray oder Streaming. Die eingebauten TV-Lautsprecher reichen dafür oft nicht aus.

Zwar schafft ein Surround-System Abhilfe, doch der Nachrüstaufwand ist meist hoch: Kabel können stören und Platz für mehrere Boxen ist nicht immer vorhanden. Hier bieten Soundbars eine elegante Alternative.

Auch wenn sie nicht an eine vollständige Mehrkanalanlage heranreichen, übertreffen sie die TV-Lautsprecher deutlich – bei einfacher Installation und oft günstigerem Preis.

In dieser Top 10 zeigen wir die besten Soundbars ohne Subwoofer aus unseren Tests. Bewertet wurden vor allem Klangqualität, Preis-Leistung und die Unterstützung gängiger Tonformate.

Wer mehr Wumms benötigt, sollte ein Modell mit Subwoofer ansehen. Unsere Empfehlungen zeigen wir in der Bestenliste Die beste Soundbar mit Subwoofer im Test – Samsung vor JBL und LG. Wie man gekonnt zwischen mehreren Geräten umschalten kann, zeigt die Top 10: Der beste HDMI-Switch im Test – Testsieger kostet 18 Euro.

In Bestenlisten ist ein klarer Testsieger oft schwer auszumachen – vor allem, wenn viele Produkte auf ähnlich hohem Niveau liegen. Im Bereich der Soundbars ohne Subwoofer ist das anders: Hier führt die KEF Xio mit deutlichem Abstand.

Die Soundbar des britischen Audioprofis KEF setzt in puncto Klang – egal ob bei Filmen oder Musik – Maßstäbe und sorgt regelmäßig für Gänsehautmomente. Zwar erreicht sie nicht die volle Räumlichkeit eines Systems mit Subwoofer und Satelliten, doch was sie auf nur 1,21 Meter Breite leistet, grenzt an ein Wunder. Für rund 2.300 Euro ist sie eine beträchtliche Investition, die sich vor allem dann lohnt, wenn die Soundbar auch als hochwertige Musikanlage genutzt wird.

Als günstigere Alternative zur KEF Xio können wir unseren Technologiesieger, die Sonos Arc Ultra ab 849 Euro empfehlen. Sie kommt ohne Subwoofer und Rears, kann aber um diese erweitert werden. Unser neuer Preis-Leistungs-Sieger ist die Klipsch Flexus Core 200 für 411 Euro. Sie überzeugt im Test mit einem kräftigen Heimkinoklang und guter Sprachverständlichkeit.

Die KEF Xio ist ein absolutes Spitzenprodukt. Sie ist teuer, groß und schwer, aber klanglich auf einem herausragenden Niveau: fein auflösend, erstaunlich dynamisch und mit einem echten Surround-Feeling. Im Unterschied zum Mitbewerb sticht die exzellente Musikwiedergabe der Soundbar heraus, vor allem, wenn sie mit Musik im Dolby-Atmos-Format gefüttert wird.

Die Sonos Arc Ultra begeistert als Premium-Soundbar mit hervorragendem Klang, Dolby Atmos und kräftigem Bass – ideal für Heimkino-Fans, die eine starke Einzellösung suchen. Mit einem aktuellen Preis von 849 Euro ist die Sonos Arc Ultra allerdings kein Schnäppchen, bietet jedoch im Vergleich zum Vorgängermodell für 600 Euro einige Verbesserungen wie einen spürbar stärkeren Bass und Bluetooth.

Die Klipsch Flexus Core 200 ist eine Soundbar mit Fokus auf kräftigen Heimkinoklang und guter Sprachverständlichkeit. Sie richtet sich an Nutzer, die es möglichst einfach und überschaubar haben wollen. Und mit einem aktuellen Preis von 411 Euro ist die Flexus Core 200 unser neuer Preis-Leistungssieger.

Eine Soundbar stellt im Vergleich zu einem vollwertigen Hi-Fi-System stets einen Kompromiss aus Klang, Leistung und Größe dar. Gegenüber dem gewöhnlichen TV-Ton bieten jedoch selbst preiswerte Modelle in der Regel eine deutliche Verbesserung. Wer Filme, Serien oder Sportereignisse ansieht, profitiert von klarerer Sprachwiedergabe, mehr Bass und je nach Modell sogar von einem räumlichen Klangerlebnis.

Grundsätzlich ist zwischen kompakten Soundbars ohne und solchen mit separatem Subwoofer zu unterscheiden. Es gibt zudem Lautsprecher, bei denen die Tieftöner bereits im Hauptgerät integriert sind. Diese oft als Sounddecks bezeichneten Modelle sind meist tiefer gebaut und können einen Fernseher direkt aufnehmen. Ein einfaches Gerät ohne externen Subwoofer wird als 2.0-System bezeichnet, mit zusätzlichem Subwoofer als 2.1-System – wobei der Subwoofer kabelgebunden oder kabellos angebunden sein kann. Welche Variante die richtige ist, hängt vom verfügbaren Platz, der Nachbarschaft, den eigenen Hörgewohnheiten und nicht zuletzt vom Budget ab.

Dolby Atmos und DTS:X ermöglichen als objektbasierte Verfahren räumlichen Klang, indem sie Schall so wiedergeben, dass er von allen Seiten zu kommen scheint. Grundsätzlich funktioniert dies auch ohne separate Surround-Lautsprecher – allein mit einer entsprechenden Soundbar. Die Technologie hat in den vergangenen Jahren beeindruckende Fortschritte gemacht, dennoch bleibt die Wirkung individuell unterschiedlich. Günstige Soundbars sind häufig noch weit von dem Raumklang entfernt, den echte Surround-Lautsprecher erzeugen.

Die jeweilige Soundbar muss eines der Systeme unterstützen; einige Modelle beherrschen auch beide. Der Support dieser Technologien ist allerdings keine Garantie für gute Klangqualität. Weitere relevante Tonformate für Soundbars sind Dolby Digital, Dolby Digital Plus, Dolby True HD, DTS Surround sowie DTS HD. TV-Geräte und Soundbars von Samsung nutzen zudem Q-Symphony, um die vorhandenen TV-Lautsprecher für einen erweiterten Surround-Effekt einzubinden.

Wer etwas mehr Platz zur Verfügung hat, aber dennoch nicht auf die Anschlussfreundlichkeit einer Soundbar verzichten möchte, findet in Modellen mit Subwoofer oder zusätzlichen Satelliten eine sinnvolle Erweiterung. Die besten Geräte dieser Kategorie zeigen wir in der Bestenliste Die beste Soundbar mit Subwoofer im Test – Samsung vor JBL und LG.

Der entscheidende Vorteil liegt auf der Hand: Ein Subwoofer spielt deutlich tiefere Frequenzen als die kleinen Lautsprecher einer schlanken Soundbar. Das wertet insbesondere Film- und Musikwiedergabe spürbar auf. Da die meisten Subwoofer moderner Soundbars per Funk angebunden werden, sind Nutzer bei der Aufstellung relativ frei. Tiefer Bass ist kaum ortbar, daher kann der Subwoofer etwa hinter dem Sofa oder an einer anderen Wand platziert werden – lediglich ein Stromanschluss ist erforderlich. "Kabellos" bedeutet in diesem Zusammenhang also nur die halbe Wahrheit, denn auf das Netzkabel kann nicht verzichtet werden.

Ähnliches gilt für Satelliten- oder Rear-Lautsprecher, die seitlich oder hinter der Hörposition für einen räumlichen Klangeindruck sorgen. Auch sie werden größtenteils kabellos angesteuert, benötigen jedoch ebenfalls eine Stromversorgung. Eine Ausnahme bilden einige Modelle von JBL, deren Satelliten dank integrierter Akkus zumindest zeitweise wirklich ohne Kabel auskommen – im Dauerbetrieb ist dies jedoch eher die Ausnahme und nicht durchgängig praktikabel. Unabhängig von der konkreten Stromversorgung verstärken solche Rear-Lautsprecher den Raumklang erheblich und gehören daher zu jedem anspruchsvollen Heimkino-Set-up dazu.

Surround Sound wird von drei großen Anbietern dominiert: Dolby, DTS und Auro. Dolby Atmos, Auro 3D und DTS erweitern den klassischen Surround-Sound um eine zusätzliche Dimension, sodass der Klang auch von oben kommt.

Während man im Heimkino oft Lautsprecher an der Decke montiert, setzen Soundbars wie die KEF Xio, Sonos Arc oder die Bose Smart Soundbar 900 auf nach oben gerichtete Lautsprecher, die den Klang über Reflexionen erzeugen. Allerdings fehlt vielen Geräten die richtige Hardware für echten 3D-Sound, weshalb sie den Klang nur emulieren. Hochwertige Modelle mit echten 3D-Lautsprechern kosten jedoch mehr als 2000 Euro. THX ist hingegen keine eigene Sound-Technologie, sondern eine Zertifizierung für bestimmte Wiedergabestandards.

Nicht jeder möchte sein Wohnzimmer mit fünf oder mehr Lautsprechern und einem Berg an Kabeln ausstatten. Hier kommen virtuelle Surround-Systeme ins Spiel. Sie simulieren mit mehreren Lautsprechern in einer Soundbar echten Raumklang, indem sie das Gehör austricksen. Der Effekt: Der Klang scheint von allen Seiten zu kommen, obwohl die Soundquelle direkt vor dem Nutzer steht.

Allerdings funktioniert das nicht bei jedem gleich gut – manche empfinden den künstlichen Klang als unnatürlich. Wer jedoch damit zurechtkommt, profitiert von einem deutlich einfacheren Set-up. Heute ist Virtual Surround, besonders in Kombination mit Dolby Atmos oder DTS zu einer echten Alternative geworden.

Die gängigste und klanglich beste Verbindung zwischen Soundbar und Fernseher erfolgt über HDMI. Wichtig ist dabei, den richtigen Anschluss zu wählen: Am TV muss ein mit ARC oder eARC gekennzeichneter HDMI-Port verwendet werden. Die Abkürzungen stehen für Audio Return Channel respektive enhanced Audio Return Channel.

Während ARC bereits die Übertragung von Surround-Formaten wie Dolby Digital ermöglicht, erlaubt die modernere eARC-Variante die Übermittlung von unkomprimiertem Ton in hoher Auflösung – einschließlich Dolby Atmos und DTS:X. Voraussetzung dafür ist, dass sowohl Fernseher als auch Soundbar und das verwendete HDMI-Kabel den HDMI-2.1-Standard unterstützen. Insbesondere bei längeren Kabelstrecken lohnt sich ein Blick auf die Spezifikationen, nicht jedes Kabel ist für die hohen Datenraten geeignet. Mehr zu diesem Thema erklärt der Artikel HDMI-Kabel ab 5 Euro – Unterschiede, HDMI 2.1, 4K, HDR.

Alternativen zum HDMI-Anschluss

Eine verbreitete Alternative ist der optische Digitaleingang (Toslink), den viele Soundbars bieten. Der optische Anschluss ist weitverbreitet und funktioniert zuverlässig, hat jedoch einen entscheidenden Nachteil: Der Datendurchsatz ist deutlich niedriger als bei HDMI, weshalb sich unkomprimierte Formate wie Dolby Atmos nicht übertragen lassen. Für ältere Fernseher oder als Zweitlösung ist er dennoch eine gute Wahl.

Analoge Anschlüsse wie 3,5-Millimeter-Klinke oder Cinch bieten einige Soundbars nach wie vor – etwa die Bose TV-Speaker oder günstigere Modelle von LG und Samsung. Sie eignen sich für den Anschluss älterer Audiogeräte oder wenn kein digitaler Ausgang am TV vorhanden ist, bleiben klanglich aber hinter den digitalen Alternativen zurück.

Kabellose Verbindungen – praktisch, aber nicht immer optimal

Viele Soundbars setzen zunehmend auf kabellose Übertragungswege. Bluetooth ermöglicht die unkomplizierte Musikwiedergabe vom Smartphone, Tablet oder Laptop – Modelle wie die Teufel Cinebar 22 oder die JBL Bar 2.1 unterstützen zudem hochwertigere Codecs wie AAC oder aptX. Für die reine TV-Anbindung ist Bluetooth jedoch weniger geeignet, da es zu Verzögerungen zwischen Bild und Ton kommen kann. Zudem bleiben Funkverbindungen wie Bluetooth oder WLAN aufgrund von Interferenzen, Bandbreitenschwankungen und potenziellen Aussetzern klanglich und vor allem in puncto Stabilität immer eine Notlösung – auch wenn sie im Alltag oft bequem sind.

Der Goldstandard: Ethernet

Die hochwertigste und stabilste Lösung für die Netzwerkanbindung ist nach wie vor der kabelgebundene Ethernet-Anschluss. High-End-Soundbars wie die KEF Xio oder die Sennheiser Ambeo Soundbar bieten daher weiterhin einen LAN-Port. Wer Musik in hoher Auflösung ohne Komprimierung, Unterbrechungen oder Latenzprobleme streamen möchte, kommt um ein Ethernet-Kabel kaum herum. Gerade in anspruchsvollen Multiroom-Set-ups oder bei der Einbindung in Smart-Home-Lösungen wie Home Assistant ist die kabelgebundene Verbindung jeder Funklösung überlegen. WLAN bleibt dagegen eine Komfortfunktion – praktisch für die schnelle Einrichtung, aber für audiophile Ansprüche oder kritische Anwendungen nur die zweitbeste Wahl.

Eine Soundbar ist eine äußerst vielversprechende Lösung, um den Klang des Fernsehers deutlich zu verbessern, ohne dabei wertvollen Wohnraum zu opfern. Sie vereint platzsparendes Design mit hörbaren klanglichen Fortschritten gegenüber den meist dünn klingenden TV-eigenen Lautsprechern.

Für kleinere Räume oder puristische Einrichtungen sind Modelle ohne separaten Subwoofer die beste Wahl. Sie fügen sich nahtlos in das Wohnzimmer-Ambiente ein und liefern dennoch einen satteren Klang als jeder integrierte TV-Lautsprecher.

Schon preiswerte Modelle wie die Fire TV Soundbar Plus von Amazon oder Geräte von Sharp und Polk heben das Hörerlebnis spürbar an – ein Einstieg, der sich für wenige hundert Euro lohnt. Wer jedoch keine Kompromisse machen möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. Den klanglichen Feinschliff liefern die Spitzenmodelle etablierter Hersteller: KEF, Sonos, Sennheiser, Bose, Denon und Klipsch setzen hier die Maßstäbe.

Diese Systeme überzeugen selbst ohne zusätzlichen Subwoofer durch ihre Ausgewogenheit, Präzision und Räumlichkeit. Allen voran die KEF Xio – eine Soundbar, die nicht nur optisch und technisch überzeugt, sondern selbst audiophilen Ansprüchen genügt und damit beweist, dass hochwertiger Klang auch ohne Subwoofer möglich ist.

Mehr zum Thema Heimkino zeigen wir in diesen Ratgeber-Artikeln und Bestenlisten:

Kai Schmerer von 01.11.2025

Mit 12 Lautsprechern und einer Musikleistung von 820 Watt will die KEF Xio bei Soundbars neue Maßstäbe setzen. Ob und wie gut ihr das gelingt, zeigt unser Test.

Mit der Xio bringt der britische Soundspezialist KEF (Kent Engineering and Foundry) eine 5.1.2-Soundbar mit 820 Watt Musikleistung, die nicht nur mit Dolby-Atmos-Unterstützung bei der Wiedergabe von Filmsound überzeugen will, sondern vor allem auch Musikliebhaber begeistern soll. Bei einem Preis von 2300 Euro waren wir gespannt, ob die KEF Xio, die standardmäßig ohne Subwoofer kommt, diese Ansprüche erfüllen kann.

Die KEF Xio bietet eine solide Auswahl an physikalischen Anschlüssen und drahtlosen Verbindungsmöglichkeiten, die jedoch mit einigen praktischen Einschränkungen verbunden sind.

In der Praxis hat sich gezeigt, dass die WLAN-Verbindung der Xio besonders dann zu Problemen neigen kann, wenn sich Soundbar und Steuerungsgerät (Smartphone/Tablet) in unterschiedlichen WLAN-Netzen befinden. Dies ist in vielen Haushalten mit separaten 2,4-GHz- und 5-GHz-Netzen oder mit Mesh-Systemen der Fall. Um Verbindungsabbrüche und Einrichtungsprobleme mit der KEF Connect App zu vermeiden, empfehlen wir, die kabelgebundene Ethernet-Verbindung zu verwenden. Diese ist in jedem Fall stabiler und sorgt für einen stressfreien Betrieb, insbesondere für das Streaming von Highres-Audio oder den zuverlässigen Zugriff auf den heimischen Medienserver (per DLNA).

Für Nutzer, die noch mehr Bassleistung wünschen, bietet KEF eine flexible Lösung an:

Die KEF Xio kann liegend auf einem Möbelstück oder zusammen mit dem Fernseher mit der im Lieferumfang befindlichen Halterung an der Wand montiert werden. Ein besonderes Merkmal ist die fortschrittliche Uni-Q-MX-Lautsprechertechnologie. Diese koaxialen Chassis kombinieren Mittel- und Hochtöner in einer Einheit für einen präzisen und klaren Klang. Für den kräftigen Bass sollen vier neu entwickelte, ovale Tieftöner mit einer speziellen Membran aus Aluminium sorgen. Das integrierte VECO-System (Velocity Control) misst und regelt die Bewegung der Membranen aktiv. Dies soll für eine extrem präzise Wiedergabe sorgen und Verzerrungen verhindern, selbst bei hoher Lautstärke.

Die KEF Xio bietet verschiedene Klangprofile, die für verschiedene Einsatzzwecke gedacht sind:

Die Klangqualität ist schlichtweg fantastisch. Die Soundbar erzeugt einen erstaunlich luftigen und dennoch kraftvollen Sound.

Bei den Streaming-Diensten wurde Wert auf Klasse statt Masse gelegt. Integriert sind Amazon Music, Deezer, Highres Audio, Qobuz, Tidal und Spotify. Praktischer ist es oft, die App des Streaming-Dienstes auf dem Smartphone zu nutzen und die Soundbar als Wiedergabegerät auszuwählen. Das empfiehlt sich vor allem bei Amazon Music, da der in der Xio integrierte Client keine Dolby-Atmos-Musik abspielt. Zudem streamt die Xio über DLNA direkt von einem Medienserver im lokalen Netzwerk. Das bietet sonst kaum eine andere Soundbar.

Die KEF Connect App steuert alle Einstellungen. Die Einrichtung und Verbindung sind stabil, die Logik der App ist jedoch gewöhnungsbedürftig (z. B. gibt es keine separate Ein-/Ausschalttaste). Mit der mitgelieferten Fernbedienung lässt sich die Xio ebenfalls steuern. Damit sich die Xio zusammen mit dem Fernseher automatisch einschaltet, muss man in den Lautsprecher-Einstellungen als zweite Weck-Quelle die Option TV auswählen.

Die KEF Xio gibt es in Grau und in Schwarz für 2300 Euro. Das entspricht dem empfohlenen Verkaufspreis, günstigere Angebote gab es bislang nicht. Über den 179 Euro teuren Funkempfänger lassen sich aktive Subwoofer von KEF wie dem KC62, KC92 und Kube kabellos mit der Xio verbinden.