Heise 17.11.2025
14:23 Uhr

Elektro-Roller Zero LS1: Günstiger Einstieg


LS1 heißt der erste Roller von Zero aus Kalifornien. Für 5185 Euro fährt er mit ABS und Schlupfregelung 100 km/h. Gegen Aufpreis fährt er bis zu 173 km weit.

Elektro-Roller Zero LS1: Günstiger Einstieg

Nachdem die kalifornische Marke Zero 18 Jahre lang nur Motorräder gebaut hat, kommt mit dem LS1 nun ihr erster Roller auf den Markt. Im Gegensatz zu vielen Start-ups und jungen Elektro-Marken darf beim LS1 davon ausgegangen werden, dass die Technik ausgereift ist. Da der Elektromotorradmarkt einfach nicht in Schwung kommt, aber vor allem in Asien Millionen Elektroroller verkauft werden, ist der LS1 ein sinnvoller Schritt von Zero.

Horwin

Das Design des LS1 besticht durch glatte Flächen, wirkt elegant und eigenständig. Die Front fällt im 45-Grad-Winkel vom Lenker zum kleinen LED-Spot ab, über dem sich ein breites LED-Tagfahrlichtband spannt. Auch das Heck zeichnet sich durch geschlossene Flächen aus. Eine dicke Sitzbank verspricht hohen Komfort. Das fünf Zoll große TFT-Display kann mit dem Smartphone gekoppelt werden und zeigt eine Menge Informationen, einige von ihnen aber ziemlich winzig. Der Fahrer hockt in 780 mm Höhe und muss 132 kg Leergewicht handhaben.

Zero

Der LS1 rollt auf einem 14-Zoll-Rad vorn, hinten sind es 13 Zoll, passend für die nötige Stabilität im Geradeauslauf, immerhin erreicht der Zero 100 km/h Höchstgeschwindigkeit. Das Handling dürfte bei einem Radstand von 1330 mm und einem Nachlauf von 90 mm agil bleiben. Die Federwege betragen vorn 109 mm, hinten sind es 104 mm – im Roller-Segment ordentliche Werte, die guten Komfort versprechen.

Verzögert wird der LS1 mit Scheibenbremsen mit einem schwimmend gelagerten Doppelkolben-Bremssattel am Vorderrad und einem Einkolbensattel hinten. Der LS1 verfügt über ABS und nicht wie etliche andere A1-Klasse-Roller nur über ein kombiniertes Bremssystem. Zero geht sogar noch einen Schritt weiter und spendiert seinem Roller eine Schlupfregelung. Angetrieben wird der LS1 von einem günstig mittig montierten 8,4 kW leistenden Elektromotor, der über einen Zahnriemen maximal 240 Nm Drehmoment am Hinterrad erzeugt.

Die beiden herausnehmbaren Batterien verstecken sich im Boden des Trittbretts und liefern zusammen 3,72 kWh Strom. Sie können dank eines integrierten Ladegeräts an der Straße aufgeladen oder entnommen und in der Wohnung an der Steckdose geladen werden.