Heise 31.03.2026
13:52 Uhr

Die besten VR-Spiele im April 2026: „Little Nightmares“, „FlatOut 4“ und „Wrath“


Der April ist vollgepackt mit neuen VR-Spielen, die unterschiedlicher kaum sein könnten – von schneller Action bis emotionalem Storytelling ist alles dabei.

Die besten VR-Spiele im April 2026: „Little Nightmares“, „FlatOut 4“ und „Wrath“

Die Stimmung auf dem VR-Markt ist in den vergangenen Wochen und Monaten zeitweise auf den Nullpunkt gesunken. Meta strukturiert seine Reality Labs neu und gibt die VR-Spieleentwicklung auf, renommierte VR-Studios wie nDreams und Polyarc müssen Stellen streichen und der Social-VR-Pionier „Rec Room“ geht offline. Doch spätestens seit der März-Ausgabe des VR Games Showcase dürfen VR-Gaming-Fans aufatmen: Es gibt nach wie vor spannende Veröffentlichungen, und im April erscheint gleich eine ganze Reihe davon.

Mit „Wrath: Aeon of Ruin VR – Brutal Edition“ bringt Entwickler Team Beef zusammen mit den Flat2VR Studios einen traditionellen Ego-Shooter in die Virtual Reality. Die Handlung spielt in einer düsteren Fantasy-Welt, in der Spieler als der „Outlander“ Gegnerhorden in zerfallenen Landschaften ausdünnen. Technisch basiert das Spiel auf einer angepassten Version der Quake-Engine und soll klassische Shooter-Mechaniken mit direkter physischer Interaktion verbinden.

Spieler dürfen zwei Waffen gleichzeitig einsetzen und Interaktionen wie das Nachladen erfordern Handbewegungen, wodurch die schnellen Gefechte noch fordernder werden dürften. Eine speziell für VR entwickelte Gleitbewegung soll das Tempo weiter anziehen und schnellere Positionswechsel ermöglichen.

Einen Kontrast dazu bildet das von ARTE France produzierte „The Amusement“. Das Adventure folgt Protagonistin Samantha Burkhart, die einen verlassenen Freizeitpark ihres verstorbenen Vaters untersucht und dort mit familiären Konflikten, Verlust und schmerzhaften Erinnerungen konfrontiert wird. Der Veröffentlichungstermin auf Meta Quest und SteamVR ist für den 16. April angesetzt.

Entwickler Curvature Games will die Fortbewegung in VR mit einer Technik namens „Redirected Walking“ besonders komfortabel gestalten. Spieler bewegen sich real im Raum, während die virtuelle Umgebung so angepasst wird, dass sie größere Strecken ohne künstliche Fortbewegung zurücklegen können. Eine Fläche von etwa zwei mal zwei Metern soll dafür ausreichen. Alternativ steht Teleportation zur Verfügung.

Mit „FlatOut 4: Total Insanity VR“ erscheint eine VR-Version des actionreichen Rennspiels von 2017 zunächst im Early Access. Rennspielfans dürfen sich direkt ins Fahrzeug setzen und erleben Kollisionen und Stunts aus nächster Nähe. Sämtliche Cockpits wurden für die VR-Version komplett neu gestaltet, da das Original keine Innenansicht der Fahrzeuge bot.

Zerstörbare Umgebungen bleiben aber ein zentrales Element und beeinflussen das Renngeschehen direkt. Insgesamt stehen 27 Fahrzeuge und 20 Strecken zur Verfügung, die in verschiedenen Einzelspieler-Modi wie klassischen Rennen, Arenakämpfen oder einem Stuntmodus zerstört werden dürfen. Einen Online-Modus wird es ebenfalls geben, wenn „FlatOut 4 VR“ am 23. April auf SteamVR an den Start geht.

„Little Nightmares VR: Altered Echoes“ überträgt die bekannte Reihe erstmals vollständig in die Ego-Perspektive. Als „Dark Six“ erkunden Spielerinnen und Spieler eine düstere Welt und müssen verlorene Teile der eigenen Identität wiederfinden.

Die Handlung führt durch verschiedene Bereiche einer düsteren Küstenstadt und soll Fans der Reihe auch zu veränderten Versionen bekannter Schauplätze führen. Wie in der mittlerweile drei Teile umfassenden Vorlage, werden vor allem Rätsel und Fluchtsequenzen im Mittelpunkt stehen. Los geht es am 24. April auf Meta Quest 3, PC-VR via Steam und Playstation VR 2.

Flat2VR Studios

(joe)