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09.10.2026
20:00 Uhr
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Fußbodenheizung smart nachrüsten: Wir haben neun Thermostate mit Matter, Thread und WLAN getestet – in Hersteller-Apps, Home Assistant und Apple Home.

Nach seinem Studium begann Kai seine journalistische Laufbahn Mitte der 90er bei der PC Professionell. Für Heise Bestenlisten by TechStage berichtet er über interessante Produkte aus den Bereichen Smart-Home, Überwachungskameras, Balkonkraftwerke, Mähroboter und vieles mehr.
Fußbodenheizung smart nachrüsten: Wir haben neun Thermostate mit Matter, Thread und WLAN getestet – in Hersteller-Apps, Home Assistant und Apple Home.
Unser Testsieger unter den Thermostaten für wassergeführte Fußbodenheizungen ist das Tado X 2. Gen. (verkabelt) ab 90 Euro – es liefert wie der Vorgänger Tado X im Test Daten zu Heizdauer und Heizintensität. Technologiesieger ist das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor für 178 Euro, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet das Meross MTS215B für 55 Euro.
Wer vor dem Winterurlaub die Fußbodenheizung herunterregelt, merkt bei der Rückkehr, wie lange es dauert, bis die Räume wieder angenehm temperiert sind. Die thermische Trägheit des Estrichs und die niedrigen Vorlauftemperaturen machen schnelle Anpassungen unmöglich. Genau hier liegt die Stärke smarter Thermostate: Sie lassen sich vorab per App steuern, sodass das Zuhause bei der Ankunft bereits warm ist.
Spektakuläre Energieeinsparungen sollte man dagegen nicht erwarten – wie viel drin ist, hängt stark von Gebäude und Nutzung ab. Der Hauptnutzen liegt in präziser Regelung, transparenter Verbrauchsübersicht und der Einbindung ins Smart Home. Wir haben neun Modelle getestet, in den Hersteller-Apps ebenso wie in Home Assistant und Apple Home.
Sämtliche von uns getesteten Thermostate arbeiten zuverlässig und geben nur wenig Anlass zu Kritik. Nur weil Modell A bei uns auf dem ersten und Variante B auf dem letzten Platz steht, bedeutet das noch lange nicht, dass diese Reihenfolge auf jeden Anwendungsfall zutrifft.
Wem etwa Design und Haptik wichtig sind und Geld keine Rolle spielt, wird unseren Technologiesieger bevorzugen. Das Homematic IP Glas-Wandthermostat sieht nicht nur gut aus, sondern zeigt auf seinem Display Temperatur, Luftfeuchte und CO₂ abwechselnd an.
Stehen hingegen eine besonders gute App oder eine leistungsfähige Integration für Home Assistant im Vordergrund, führt kein Weg am Tado X 2. Gen vorbei. Unser Testsieger verrät in der App nicht nur, wann geheizt wird, sondern auch, wie stark.
Wer möglichst wenig ausgeben und trotzdem nicht auf Matter verzichten möchte, greift zum Meross MTS215B. Als Preis-Leistungs-Sieger punktet es mit unkomplizierter WLAN-Installation und lässt sich dank lokaler Integration nahezu vollständig von Home Assistant aus steuern.
Das Tado X (2. Gen.) ist ein gelungenes Upgrade: schlanker, intuitiver und mit USB-C-Akku statt Einwegbatterien. Die App bleibt eine der besten im Smart-Heating-Segment, und die Matter/Thread-Anbindung macht das Gerät zukunftssicher. Home-Assistant-Anwender mit mehreren Tado-X-Geräten sollten jedoch die API-Limits genau im Auge behalten und gegebenenfalls auf das AI-Assist-Abo zurückgreifen. Aktuell liegt der Preis bei 90 Euro für das Einzelgerät.
Mit dem Homematic IP Glas-Wandthermostat bietet eQ-3 ein hochwertiges Thermostat für Fußbodenheizungen, das höchsten ästhetischen Ansprüchen genügt. Die Variante mit integriertem CO₂-Sensor sorgt nicht nur für eine smarte Regelung der Fußbodenheizung, sondern informiert über das aus jedem Blickwinkel gut ablesbare Glas-Display über Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration.