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24.11.2025
12:16 Uhr
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Über eine neue API steuern KI-Agenten den Mozilla-Browser wie ein Mensch: Sie extrahieren Infos, füllen Formulare aus und erledigen komplexe Workflows.

Mozilla hat die TABS-API für Firefox angekündigt, über die Agenten den Browser steuern: durch Seiten klicken, Inhalte extrahieren und in JSON oder Markdown wandeln, Fragen beantworten sowie Formulare ausfüllen. Entwicklerinnen und Entwickler konzipieren darüber agentische Workflows oder simulieren menschliche Seitenbesuche zu Testzwecken.
Die API erledigt Aufgaben, die die Developer in natürlicher Sprache stellen. Laut Webseite ist dafür kein eigenes LLM erforderlich, allerdings ist der Dienst bis auf ein kleines Freivolumen kostenpflichtig. Für Interessenten steht derzeit eine Warteliste offen, wobei Mozilla noch keine Preise veröffentlicht hat; das Handling von Captchas und Proxies gibt es jedenfalls nur im kostenpflichtigen Paket Pay-as-you-go.
Entwickler können in der TABS-API vier Endpunkte ansteuern:
Mozilla betont, einen starken Fokus auf Datenminimierung und Sicherheit zu legen. Die API überträgt nur die nötigsten Daten per TLS Ende-zu-Ende verschlüsselt. Alle nicht mehr benötigten Daten löscht sie sofort.
Entwicklerinnen und Entwickler sprechen die TABS über Curl an oder sie bedienen sich eines von Mozilla bereitgestellten SDKs für TypeScript oder Python. Ein Beispiel für TypeScript liefert die Dokumentation:
(who)