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09.02.2026
16:00 Uhr
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Dank AC-Kopplung ist der Hoymiles Hi Battery 1920 AC eine ideale Nachrüstlösung für Balkonkraftwerke, wie unser Test zeigt.

Seine technische Laufbahn begann 2007 mit der Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration bei Pro Sieben. Seitdem ist er als Systemadministrator in der IT-Branche tätig. Als technikaffiner Experte liegt sein Fokus auf den Bereichen Photovoltaik, Smart-Home, E-Autos, Batteriespeicher sowie Drohnen/FPV. Er analysiert und beschäftigt sich intensiv mit neuen Produkten und Entwicklungen in diesen Zukunftsmärkten.
Dank AC-Koppelung ist der Hoymiles Hi Battery 1920 AC eine ideale Nachrüstlösung für Balkonkraftwerke. Wie gut er in der Praxis funktioniert, zeigt der Test.
Wer einen Stromspeicher für ein Balkonkraftwerk nachrüsten möchte, ersetzt in den meisten Fällen den vorhandenen Wechselrichter durch eine Lösung wie Anker Solarbank 3 oder Zendure Solarflow 800 Pro, die einen Speicher mit integriertem Wechselrichter bieten. Da der Speicher allerdings an einem vor Regen und Sonne geschützten Ort aufgestellt werden muss, ist eine Verlängerung der Kabel der Solarpanel nötig. Das ist nicht immer möglich, respektive sehr aufwendig.
Der Stromspeicher Hoymiles Hi Battery 1920 AC verfolgt einen anderen Ansatz. Als AC-gekoppelter Speicher steckt man einfach das Schukokabel des bisherigen Wechselrichters in den Hoymiles-Speicher, während dieser per Kabel mit dem Stromnetz verbunden wird. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Speicher auch im Haus an eine beliebige Steckdose gesteckt werden.
Unsere Tests zeigen deutlich, dass der Betrieb ohne Smart Meter zwar technisch möglich ist, jedoch erhebliche funktionale und wirtschaftliche Nachteile mit sich bringt. Entscheidend ist dabei, woher der Speicher seine Informationen über den Hausverbrauch und den PV-Überschuss bezieht.
Szenario 1: Betrieb mit Smart Meter (Empfohlen)
Die ideale Konfiguration ist die Einbindung eines Smart Meters (im Test: Shelly Pro 3EM). Der Wechselrichter des Balkonkraftwerks bleibt dabei an einer beliebigen Steckdose im Hausnetz und ist nicht physisch mit dem Speicher verbunden.
Szenario 2: Betrieb ohne Smart Meter (Die „Falle“)
Fehlt der Smart Meter, arbeitet der Speicher im sprichwörtlichen Blindflug. Er kennt weder den aktuellen Hausverbrauch noch den tatsächlichen PV-Überschuss. Um überhaupt Leistung erfassen zu können, muss der Wechselrichter in diesem Fall physisch in den AC-Durchgang („Off-Grid-Port“) der Hi Battery 1920 AC gesteckt werden. Der Strom fließt dann vom Wechselrichter durch die Leistungselektronik des Speichers ins Hausnetz.
Die Hi Battery 1920 AC bietet eine Nennkapazität von 1,92 Kilowattstunden und lässt sich modular auf bis zu sechs Einheiten beziehungsweise 11,52 Kilowattstunden erweitern (je zwei pro Phase). Eine ursprünglich noch für Ende 2025 angekündigte Firmware, die einen gemeinsamen Parallelbetrieb mit dem älteren Vorgängermodell MS-A2 ermöglichen sollte, steht zum Testzeitraum nicht zur Verfügung und soll im Laufe des Jahres erscheinen.
Mit einem Gewicht von rund 24 Kilogramm ist das Gerät vergleichsweise kompakt (8 kg leichter als der Vorgänger). Dank der seitlichen Griffmulden lässt sich der Speicher von kräftigen Personen – oder komfortabler zu zweit – durchaus über kurze Strecken bewegen, etwa um ihn als mobile Powerstation für unterwegs ins Auto zu laden. Für längere Wege ist jedoch ein Bollerwagen oder Ähnliches ratsam. Die Kühlung des Geräts erfolgt vollständig passiv. Laut Datenblatt liegt die Geräuschentwicklung unter 17 dB(A); im Test war selbst bei hoher Last kein Betriebsgeräusch wahrnehmbar. Damit ist die Hi Battery 1920 AC problemlos wohnraumtauglich. Ein Highlight an der Vorderseite ist das Touch-Display, über das nicht nur Statuswerte abgelesen, sondern auch Einstellungen wie der Off-Grid-Modus direkt gesteuert werden können.
Beim Thema Sicherheit geht Hoymiles keine Kompromisse ein. Verbaut sind LiFePO4-Zellen in Automobil-Qualität mit einer erwarteten Lebensdauer von über 6.000 Ladezyklen. Ein 48-facher BMS-Schutz überwacht permanent Parameter wie Überspannung, Kurzschluss und Temperatur. Ergänzt wird dies durch ein redundantes Dual-MCU-Schutz-Design mit zwei unabhängigen Mikrocontrollern. Physisch schützen ein robustes IP66-Gehäuse, Überdruckventile sowie ein integriertes Aerosol-Feuerlöschsystem.
Der Speicher erfüllt die Norm VDE-AR-N 4105:2018. Dies ist in den technischen Datenblättern explizit ausgewiesen und auf dem Typenschild vermerkt, womit einer ordnungsgemäßen Anmeldung beim Netzbetreiber nichts im Wege steht.
Da die Hi Battery 1920 AC vollständig passiv gekühlt wird und auf einen Lüfter verzichtet, spielt der Aufstellort eine größere Rolle, als es auf den ersten Blick scheint. Zwar entsteht im Normalbetrieb nur wenig Abwärme, dennoch sollte eine ausreichende Luftzirkulation gewährleistet sein. Eine Platzierung in engen, geschlossenen Schränken oder direkt neben wärmeerzeugenden Geräten ist nicht empfehlenswert, da sich dort Stauwärme bilden kann. Ideal sind frei zugängliche Standorte im Wohnraum, im Hauswirtschaftsraum oder in der Garage, sofern dort eine stabile WLAN-Verbindung verfügbar ist. Direkte Sonneneinstrahlung auf das Gerät ist in jedem Fall zu vermeiden.
Der elektrische Anschluss richtet sich anschließend nach der geplanten Betriebsart:
Im empfohlenen Smart-Meter-Betrieb wird die Hi Battery 1920 AC schlicht an eine freie Wandsteckdose angeschlossen. Der Mikrowechselrichter des Balkonkraftwerks bleibt unverändert an seinem bisherigen Anschluss. Speicher und Wechselrichter arbeiten in diesem Szenario parallel am Hausnetz; es besteht keine direkte elektrische Verbindung zwischen beiden Geräten. Die Steuerung erfolgt ausschließlich über die Messdaten des Smart Meters.
Wird die Hi Battery 1920 AC ohne Smart Meter betrieben, muss der Wechselrichter physisch in den vorgesehenen AC-Eingang der Batterie gesteckt werden. Nur so kann der Speicher den ankommenden Stromfluss erfassen und überhaupt erkennen, dass PV-Leistung zur Verfügung steht. In diesem Modus arbeitet das System technisch eher wie eine Reihenschaltung, mit den bekannten Einschränkungen bei Regelung und Effizienz.
Die komplette Steuerung und Überwachung erfolgt über die App S-Miles Home, die Hoymiles für seine Speicher- und Wechselrichterprodukte einsetzt. Die Ersteinrichtung verlief im Test insgesamt unkompliziert und folgte einem klar strukturierten Ablauf.
Nach der Installation der App wird zunächst ein Nutzerkonto erstellt. Anschließend lässt sich über das „+“-Symbol ein neues Gerät hinzufügen. Das initiale Pairing erfolgt dabei über Bluetooth, weshalb sich das Smartphone während dieses Schritts in unmittelbarer Nähe zur Hi Battery 1920 AC befinden sollte. Nach erfolgreicher Kopplung fordert die App zur Eingabe der WLAN-Zugangsdaten auf. Wichtig ist hier, dass ausschließlich ein 2,4-GHz-Netz unterstützt wird.
Ein Punkt, der im Alltag gern unterschätzt wird, sich im Test aber als essenziell erwiesen hat, ist das Firmware-Update. Direkt nach der ersten erfolgreichen Verbindung sollte in den „Device Settings“ geprüft werden, ob eine neue Firmware verfügbar ist. Hoymiles behebt hierüber oft kleinere Bugs, verbessert die allgemeine Systemstabilität und sorgt für eine zuverlässige Kommunikation mit den Smart Metern oder fügt neue Funktionen hinzu. Ein Betrieb mit veralteter Software kann daher unnötige Verbindungsprobleme verursachen. Wir haben direkt eine neue Firmware angeboten bekommen und diese auch sofort installiert.
Damit die Hi Battery 1920 AC ihren eigentlichen Zweck erfüllen kann – nämlich Überschüsse intelligent zu speichern und Lasten gezielt abzufedern – muss sie wissen, was am Hausanschlusspunkt passiert. Diese Information liefert ein Smart Meter. Im Test kommt ein Shelly Pro 3EM zum Einsatz, der sich aufgrund seiner Dreiphasenmessung und der guten Integrationsmöglichkeiten bewährt hat und inzwischen von fast allen Stromspeichern unterstützt wird. Weitere Informationen zu diesem Thema bietet der Beitrag Balkonkraftwerk mit Nulleinspeisung: Shelly Pro 3EM & andere Smart Meter.
Dabei ist zu beachten, dass Hi Battery 1920 AC und Shelly pro 3EM sich im selben lokalen Netzwerk befinden müssen. Gast-WLANs oder aktivierte Client-Isolation verhindern die Kommunikation.
Nach erfolgreicher Einbindung des Smart Meters stehen in der App mehrere Betriebsmodi zur Verfügung, die das Verhalten des Speichers grundlegend beeinflussen.
Der Self-Consumption-Modus ist der empfohlene Standard. In diesem Modus versucht die Hi Battery 1920 AC anhand des Strombedarfs, welcher durch den Smart Meter ermittelt wird, den Netzbezug auf null zu regeln. PV-Überschüsse laden den Akku, zusätzlicher Hausverbrauch wird durch Entladung des Speichers abgefedert. Die Regelung reagiert dynamisch auf Laständerungen und arbeitet im Alltag unauffällig und zuverlässig. Für den Großteil der Balkonkraftwerk-Nutzer ist dies der mit Abstand sinnvollste und zugleich unkomplizierteste Modus – ein echter „Sorglos-Betrieb“, der jedoch zwingend ein korrekt eingebundenes Smart Meter voraussetzt.
Der TOU-Modus (Time of Use) ist als klassische, rein zeitbasierte Steuerung umgesetzt. Der Nutzer definiert feste Zeitfenster, in denen der Akku gezielt geladen, entladen oder inaktiv bleibt. Dieser Modus ist die einzige praktikable Betriebsart für Nutzer ohne Smart Meter, da dem Speicher in diesem Fall keine Informationen über aktuellen Hausverbrauch oder PV-Überschüsse zur Verfügung stehen. Die Steuerung erfolgt hier zwangsläufig „blind“ nach der Uhrzeit.
Für Nutzer mit dynamischen Stromtarifen wie Tibber oder Rabot Energy mag der manuelle TOU-Modus zunächst interessant erscheinen, um Niedrigpreisphasen zu nutzen. In der Praxis arbeitet das System jedoch strikt statisch: Die Hi Battery folgt ausschließlich dem hinterlegten Zeitplan. Der Speicher kennt keine Preise, keine PV-Prognosen und keine Lastspitzen. Mangels nativer Tarifintegration oder offener Schnittstellen für externe Energiemanagementsysteme bleibt im reinen TOU-Modus nur die mühsame manuelle Programmierung.
Mit einem kürzlich eingeführten Update erweitert Hoymiles dieses Konzept um den AI-Mode (S-Miles Cloud AI). In diesem Betriebsmodus wird die starre Zeitsteuerung durch einen cloudbasierten Optimierungsansatz ersetzt. Das System erstellt einmal täglich automatisch einen Lade- und Entladeplan auf Basis von Day-Ahead-Großhandelsstrompreisen (ENTSO-E), Wetter- und PV-Prognosen sowie dem bisherigen Verbrauchsverhalten des Haushalts. Der AI-Mode kann damit erstmals Preis-, Erzeugungs- und Verbrauchsinformationen in einem kombinierten Tagesfahrplan berücksichtigen.
Die Grenzen des AI-Modus: Trotz dieses Fortschritts bringt der AI-Modus Einschränkungen mit sich. Die Optimierung basiert nicht auf individuellen Endkundentarifen, sondern auf allgemeinen Großhandelsmarktdaten (ENTSO-E). Dynamische Tarife wie Tibber – inklusive Steuern, Netzentgelten und individueller Aufschläge – werden nicht direkt abgebildet, was die Wirtschaftlichkeitsberechnung ungenau machen kann. Zudem erfolgt die Optimierung nicht in Echtzeit, sondern als statischer Tagesplan (Update um 00:00 Uhr), der bei kurzfristigen Wetteränderungen (Abweichung von der Prognose) nicht nachjustiert wird. Der Modus ist vollständig cloudabhängig und setzt eine permanente Internetverbindung voraus.
Ein zentraler Punkt für technisch versierte Nutzer: Die Hi Battery bietet derzeit keine lokale API, keine MQTT-Schnittstelle und keine dokumentierte Möglichkeit zur externen Steuerung. Eigene Tariflogiken, Preisfeeds oder Automatisierungen wie über Home Assistant lassen sich daher nicht anbinden. Eine individuelle, tarifgenaue Optimierung außerhalb der Hoymiles-Cloud ist aktuell nicht möglich.
Hinweis zum Test: Da im Testhaushalt kein flexibler Stromtarif genutzt wird, konnte der AI-Mode nicht unter realen Bedingungen mit dynamischer Preisabrechnung bewertet werden. Eine quantitative Aussage zu tatsächlichen Kosteneinsparungen ist daher nicht möglich. Beurteilt wurden die Funktionslogik, die Darstellung der Preisdaten in der App sowie das grundsätzliche Konzept der automatischen Tagesplanung.
Letztlich stellt der AI-Mode einen konzeptionell wichtigen Schritt in Richtung intelligenter Speichersteuerung dar, bleibt aktuell jedoch ein geschlossenes System ohne offene Schnittstellen. Für Nutzer mit dynamischem Stromtarif ist das Potenzial erkennbar, die praktische Präzision hängt jedoch von der weiteren Softwareentwicklung ab.
Ob die Einrichtung korrekt abgeschlossen ist, lässt sich mit einem einfachen Praxistest überprüfen. Idealerweise wartet man auf eine Situation mit echtem PV-Überschuss, also sonniges Wetter bei geringer Grundlast. Wird nun ein größerer Verbraucher eingeschaltet, etwa ein Wasserkocher, sollte die Entladeleistung der Hi Battery 1920 AC innerhalb weniger Sekunden deutlich ansteigen. Gleichzeitig muss der Netzbezug in der App auf nahezu null sinken.
Wird der Verbraucher anschließend wieder ausgeschaltet, muss der Speicher die Entladung sofort stoppen und – sofern weiterhin Überschuss vorhanden ist – wieder in den Lademodus wechseln. Läuft dieser Test sauber durch, ist die Ersteinrichtung erfolgreich abgeschlossen und das System arbeitet wie vorgesehen.
AC-Speicher unterliegen systembedingt einer AC-DC-AC-Wandlung mit entsprechenden Verlusten. Um den realen Wirkungsgrad zu bestimmen, haben wir sowohl vollständige Lade-Entlade-Zyklen als auch den Alltagsbetrieb gemessen.
Wir haben zwei vollständige Zyklen gemessen: vollständige Entladung von 100 % auf 10 % (DoD) mit konstanten 800 Watt, gefolgt von einer Vollladung.
Ergänzend zum Volllast-Test lief das System zwei Wochen im realen Hausbetrieb mit variablem PV-Überschuss und Teillast-Phasen. Hier lag der reale AC-Rundlauf-Wirkungsgrad gemittelt bei 82 %. Diese Diskrepanz zu den knapp 84 % aus dem Labortest ist physikalisch erklärbar und typisch für Teillastbetrieb: Bei geringer Leistung sinkt die Effizienzkurve des Wechselrichters, was die Verluste leicht erhöht. Dennoch ist der gemessene Realwert von 82 % für ein AC-System sehr solide. Der gemessene Standby-Eigenverbrauch lag bei 4 bis 5 Watt.
Wintertest: Bei –2 °C Außentemperatur hat die integrierte Heizung den Akku erfolgreich auf +7 °C erwärmt. Der Energiebedarf lag bei 40 Wattstunden für das einmalige Aufheizen.
Viele Nutzer verbinden mit einem Off-Grid-Port die Erwartung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung. Der Test zeigt jedoch eindeutig: Die Hi Battery 1920 AC ist keine USV.
Bei einem Stromausfall bleibt das Gerät zwar eingeschaltet, schaltet jedoch nicht automatisch auf Inselbetrieb um. Angeschlossene Verbraucher werden nicht weiter versorgt, solange der Nutzer den Off-Grid-Modus nicht manuell über das Touch-Display aktiviert. Eine Aktivierung über die App ist nicht möglich. Da die App zudem zwingend eine aktive Cloud-Verbindung benötigt, ist sie in typischen Notstrom-Szenarien (ohne WLAN) faktisch nicht nutzbar. Die Bedienung erfolgt hier ausschließlich direkt am Gerät.
Im Belastungstest konnte ein Heizlüfter mit rund 1000 Watt Dauerlast problemlos betrieben werden. Beim Anschluss einer Kaffeemaschine mit einer gemessenen Leistungsaufnahme von 1.290 Watt griff die Schutzschaltung sofort. Der Off-Grid-Port schaltete wegen Überlast ab und musste anschließend wieder manuell am Touch-Display aktiviert werden.
Überdies zeigte sich eine Empfindlichkeit gegenüber hohen Anlaufströmen. Während ohmsche Verbraucher zuverlässig funktionieren, können Geräte wie Pumpen oder manche Kühlschränke den Wechselrichter im Inselbetrieb überfordern und eine Abschaltung auslösen.
Die Hoymiles Hi Battery kostet aktuell 515 Euro, das sind pro kWh etwa 270 Euro. Damit ist sie etwas günstiger als eine Anker Solarbank 3 mit derzeit 308 Euro pro kWh, aber deutlich teurer als eine Zendure Solarflow 800 Pro mit 210 Euro pro kWh.
Einige BKW-Händler wie Yuma bieten die Hoymiles Hi Battery auch im Set mit einem Balkonkraftwerk an. So kostet ein BKW mit 1000 Watt Solarleistung mit dem Hoymiles-Speicher 749 Euro und mit 2000 Watt Solarleistung 849 Euro.
Wer ein Balkonkraftwerk nutzt, möchte Stromkosten sparen. Ein weiteres Einsparpotenzial sollte man außerdem durch die Wahl des günstigsten Stromanbieters erschließen. Spätestens wenn man Post vom Stromlieferanten über eine Preiserhöhung erhält, lohnt sich ein Wechsel. Neutarife sind meist wesentlich günstiger. Gleiches gilt für Gastarife. Auch hierfür bieten wir ein entsprechendes Vergleichsangebot im heise Tarifvergleich.
Wer sich nicht selbst um günstige Preise und Anbieterwechsel kümmern will, kann zu Wechselservices wie Remind.me gehen. Der Anbieter bietet kostenlose Wechsel zwischen Strom- und Gasanbietern an. Dabei erhält der Kunde vorab eine Empfehlung und kann sich dann für oder gegen das jeweilige Angebot entscheiden. Vorteil: Remind.me vergleicht über 12.000 Tarife und meldet sich automatisch, wenn man einen Vertrag wechseln kann.
Wer sich für einen Stromspeicher mit bidirektionaler Lademöglichkeit entscheidet, kann diesen bei Nutzung eines dynamischen Stromtarifs, etwa von Rabot Energy (mit Code RABOT120 erhält man 120 Euro nach einem Jahr ausgezahlt, bei sechs Monaten sind es mit dem Code RABOT60 60 Euro) oder von Tibber, besonders profitabel einsetzen.
So ist es möglich, diesen etwa während der Dunkelflaute über die Wintermonate oder bei schlechtem Wetter bei günstigen Konditionen zu laden und ihn bei teuren Strompreisen zu entladen. Wegen der doppelten Stromumwandlung sollte der Preisunterschied aber deutlich über 20 Prozent liegen, damit sich das lohnt.
Für die Nutzung eines dynamischen Tarifs und einer stundengenauen Abrechnung ist allerdings ein intelligentes Messsystem (iMSys) nötig. Ohne einen sogenannten Smart Meter wird man Tibber & Co. monatlich nach dem Standardlastprofil dynamisch abgerechnet.
Die Hoymiles Hi Battery 1920 AC ist ein Premium-Problemlöser. Ihre Stärken liegen in der einfachen Installation, der extrem hohen Sicherheit und der präzisen Regelung in Kombination mit einem Smart Meter. Hardwareseitig stellt sie damit eine deutliche Verbesserung zum Vorgänger MS-A2 dar, auch wenn sie etwas weniger Kapazität mitbringt.
Ohne Smart Meter sind die Einschränkungen dagegen deutlich spürbar, insbesondere bei leistungsstärkeren Wechselrichtern droht der „Sägezahn-Betrieb“. Wer die Systemlogik jedoch versteht und das Gerät korrekt einbindet, erhält eine der derzeit technisch saubersten, leisesten und sichersten Plug-and-play-Lösungen am Markt.