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12.01.2026
17:28 Uhr
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Apples Dienstleistungsgeschäft ist zur großen Säule neben Hardwareverkäufen geworden. Der iPhone-Hersteller blickt auf ein Rekordjahr zurück.

Das Geschäft mit Dienstleistungen ist in Apples Bilanzen bekanntlich zu einer festen und großen Säule neben den Hardwareverkäufen geworden. Mit einer selbst für Apple-Verhältnisse sehr euphorischen und ausschweifenden Pressemitteilung hat der iPhone-Hersteller jetzt auf ein Rekordjahr zurückgeblickt. 2025 sei herausragend gewesen, bilanziert Dienste-Chef Eddy Cue und spricht von „bemerkenswertem Wachstum“.
Beim Nennen absoluter Zahlen bleibt das US-Unternehmen freilich in gewohnter Weise zurückhaltend: So habe der Musik-Streamingdienst Apple Music Rekorde bei Hörerzahlen und Neukunden verzeichnet – wie hoch genau, bleibt offen. Der Filme- und Serien-Streamingdienst Apple TV (früher: Apple TV+) habe im Dezember 2025 ein Plus bei den Zuschauerstunden von 36 Prozent verzeichnet – auch dies sei ein Rekord.
Für den App Store vermeldet Apple 850 Millionen wöchentliche Nutzer weltweit. Entwickler hätten seit dem Jahr 2008 insgesamt 550 Milliarden US-Dollar verdient. Das App-Store-Ökosystem habe im Jahr 2024 Umsätze in Höhe von 1,3 Billionen US-Dollar ermöglicht – und vermutlich mit Blick auf die Regulierer weist Apple darauf hin, dass über 90 Prozent ohne Apple-Provision direkt an die Entwickler gegangen seien. Der App Store habe indessen zwischen Weihnachten und Neujahr einen neuen Besucherrekord verzeichnet.
Zum Wachstum dürfte unter anderem die Expansion der Dienste in neue Länder beigetragen haben. Der Bezahldienst Apple Pay ist beispielsweise inzwischen in 89 Märkten unterwegs und hat über 11.000 Bankpartner. Die Funktion Tap to Pay wurde im Jahr 2025 um 34 neue Märkte auf insgesamt 50 erweitert. Auch Apple Fitness+ expandierte in 28 neue Länder und Regionen.
Weitere Kennzahlen aus Apples Medienmitteilung:
(mki)