FAZ 19.12.2025
23:08 Uhr

„beste Spielerin des Planeten“: 21 Jahre alte Beau Greaves bei Darts-WM ausgeschieden


Die letzte im Turnier verbliebene Frau liefert ihrem Gegner ein packendes Duell – und begeistert mit einem Zehn-Dart-Leg. Sie verliert jedoch im finalen Satz. Ein anderer Profi wird nach positivem Dopingtest suspendiert.

„beste Spielerin des Planeten“: 21 Jahre alte Beau Greaves bei Darts-WM ausgeschieden

Mit Beau Greaves ist nun auch die letzte Frau bei der Darts-Weltmeisterschaft in der ersten Runde ausgeschieden. Die 21 Jahre alte Engländerin verlor gegen den Nordiren Daryl Gurney knapp mit 2:3. Zuvor waren bereits Lisa Ashton, Gemma Hayter, Noa-Lynn van Leuven sowie Fallon Sherrock gescheitert. Die Zweitplatzierte der Junioren-WM gilt inzwischen als beste Spielerin der Welt, gewann 86 Mal hintereinander bei der Women's Series des Weltverbandes PDC. Auch den Weltranglisten-22. forderte Greaves gewaltig. Im zweiten Satz gelang es ihr, ein Leg mit gerade einmal zehn Würfen für sich zu entscheiden. Doch am Ende hatte Gurney das glücklichere Ende auf seiner Seite. „Sie ist für mich die beste Spielerin auf dem Planeten“, sagte der 39-Jährige, der nach dem entscheidenden Wurf erst einmal tief durchatmete und anschließend Greaves aufmunternd in die Arme schloss. „Selbst aus männlicher Sicht hat diese Frau Eier. Sie wird einige PDC-Turniere gewinnen.“ Taylor nach positivem Dopingtest suspendiert Dom Taylor ist kurz zuvor nach einem positiven Dopingtest von der Weltmeisterschaft ausgeschlossen worden. Das teilte der Dachverband der Professional Darts Corporation (PDC), die Darts Regulation Authority (DRA), mit. Eine weitere Stellungnahme werde es bis zum Abschluss des Verfahrens weder vonseiten der DRA noch vonseiten der PDC geben, hieß es in der Mitteilung weiter. Taylor war am 14. Dezember bei seinem WM-Debüt mit einem 3:0 gegen Oskar Lukasiak aus Schweden in das Turnier gestartet, darf aber nun aufgrund des positiven Testergebnisses nicht mehr teilnehmen. Diese Entscheidung sei gemäß der geltenden DRA-Richtlinien getroffen worden. Zudem werde ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Taylor hätte in der zweiten Runde den Weltranglisten-Fünften Jonny Clayton herausfordern sollen. Der Waliser kommt nun kampflos weiter.