FAZ 18.02.2026
03:19 Uhr

Wintersport: Zehn Skifahrer nach Lawinenabgang in Kalifornien vermisst


In einem Skigebiet in Kalifornien stürzt eine Lawine herab, danach gelten zehn Menschen als vermisst. Die Polizei warnt vor Ausflügen in die Gegend.

Wintersport: Zehn Skifahrer nach Lawinenabgang in Kalifornien vermisst
Das reicht nicht: Marc Muskatewitz (Mitte), Felix Messenzehl (links) und Johannes Scheuerl bei der Niederlage gegen Tschechien. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Nach einem Lawinenabgang im Skigebiet von Castle Peak im US-Bundesstaat Kalifornien werden zehn Skifahrer vermisst. Sechs weitere Menschen hätten überlebt und befänden sich noch am Ort des Lawinenabgangs, teilte das örtliche Nevada County Sheriff's Office mit. Dort warteten sie auf ihre Rettung. Die Gruppe habe aus vier Skiführern und zwölf Gästen bestanden. Mehr als 50 Rettungseinsätze seien bis zum späten Nachmittag (Ortszeit) im Einsatz gewesen, hieß es. Die Polizei warnte vor Ausflügen in die Gegend. „Die Wetterbedingungen sind weiterhin extrem gefährlich“, hieß es mit Verweis auf eine bis Mittwoch geltende Lawinenwarnung. Nach Angaben der Betreiber in dem Skigebiet waren allein in den zurückliegenden 24 Stunden knapp 80 Zentimeter Schnee gefallen. Kalifornien wird seit Sonntag von einem Sturm heimgesucht, der im Süden von Los Angeles zu starken Regenfällen und in den Bergen im Norden des Bundesstaates zu starken Schneefällen geführt hat. Bis Mittwochabend gilt in der Sierra Nevada eine Lawinenwarnung. Dem Nationalen Wetterdienst zufolge könnten in Teilen des Hochgebirges oberhalb von 1000 Metern in den nächsten 48 Stunden bis zu zweieinhalb Meter Schnee fallen. Zudem wird mit Windböen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde gerechnet. Castle Peak befindet sich im Nationalwald Tahoe an der Grenze zum US-Bundesstaat Nevada. Das Gebiet liegt zwischen der kalifornischen Hauptstadt Sacramento und Reno.