FAZ 06.02.2026
10:39 Uhr

Winterspiele in Italien: Was ist neu bei Olympia 2026?


Bei Olympia 2026 hat eine neue Sportart ihre Premiere. Das Internationale Olympische Komitee möchte mit neuen Wettbewerben und Disziplinen die Spiele für ein jüngeres Publikum attraktiver machen.

Winterspiele in Italien: Was ist neu bei Olympia 2026?

Die 25. Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo bieten neue Sportarten und Disziplinen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat acht Entscheidungen ins Olympia-Programm aufgenommen. Zum ersten Mal in der Geschichte ist Skibergsteigen, auch Ski Mountaineering (Skimo) genannt, Teil der Wettbewerbe. Die Sportart wird in zwei verschiedenen Wettkämpfen ausgetragen: Neben einem Sprint-Einzelwettkampf bei Frauen und Männern wird es eine Mixed-Staffel geben. Das Skibergsteigen wird von den Veranstaltern als „packende, intensive und adrenalingeladene Sportart“ vorgestellt. Die Rennen finden in Bormio, rund 125 Kilometer nordöstlich von Mailand gelegen, in der Region Lombardei statt. Für Deutschland startet ein aus drei Teilnehmern bestehendes Skimo-Team: Tatjana Paller, Helena Euringer und Finn Hösch. Offener sein gegenüber neuen Sportarten Darüber hinaus findet im Skeleton erstmals ein Mixed-Teamwettkampf statt. Beim Freestyle-Skiing wird es die Variante „Dual Moguls“ für Frauen und Männer geben. Hierbei treten zwei Athleten gleichzeitig auf parallel angelegten Buckelpisten im K.-o.-System gegeneinander an. Beim Rodeln dürfen nun auch Frauen mit dem Doppelsitzer starten. Im Skispringen gibt es für sie nun auch den Wettkampf von der Großschanze. Die Entscheidungen sollen die Winterspiele dynamischer, attraktiver und ausgewogener machen sowie ein jüngeres Publikum stärker ansprechen. Zudem hat sich das IOC bei seiner Session in Mailand das strategische Ziel gesetzt, flexibler und offener gegenüber neuen Sportarten zu sein.