Beim Aufstieg auf einem Klettersteig nahe der Zugspitze ist ein 19-jähriger Deutscher tödlich verunglückt. Ein plötzlich abgehendes Schneebrett riss den jungen Alpinisten aus dem baden-württembergischen Landkreis Göppingen in ein steiles Felsgelände. Jede Hilfe der Bergrettung kam zu spät. Nach Angaben der Tiroler Polizei war der Alpinist zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs nicht gesichert gewesen. Sein 21 Jahre alter Begleiter aus dem Landkreis Lörrach sei dagegen mit einem Karabiner am Seil gesichert gewesen. Deshalb sei er nicht in die Tiefe gestürzt. In Tirol herrschte am Samstag in hohen Lagen verbreitet mäßige Lawinengefahr, also Stufe 2 der fünfteiligen Skala. Schwachschichten im Altschnee könnten aber vereinzelt noch von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden, hatte der Lawinenwarndienst mitgeteilt.
