FAZ 26.05.2026
10:24 Uhr

USA unter Trump: Trump unterzieht sich Gesundheitscheck


Liveticker zur US-Politik unter Donald Trump aktuell: Aktuelle News & Nachrichten von heute ► Jetzt lesen im Liveticker der FAZ

USA unter Trump: Trump unterzieht sich Gesundheitscheck

US-Regierung will Bundesbedienstete zur Verschwiegenheit verpflichtenDie US-Regierung will Bundesbedienstete zur Unterzeichnung von Verschwiegenheitserklärungen ⁠verpflichten. Damit soll die Weitergabe vertraulicher Informationen an Journalisten verhindert werden, hieß es in einer ‌am Dienstag veröffentlichten Regierungserklärung. Das Personalamt der US-Regierung plant demnach die Einführung eines entsprechenden Formulars für neue ‌und bestehende Mitarbeiter. ‌Den einzelnen Bundesbehörden bleibe es jedoch freigestellt, ob sie das Dokument verwenden.Die US-Regierung könnte mit der ​Maßnahme Mitarbeiter, die ⁠Informationen an Reporter weitergeben, leichter bestrafen. Das Formular solle den Beschäftigten verdeutlichen, ​dass ihnen bei einer unautorisierten Weitergabe von Informationen ⁠an die Medien ‌die Entlassung drohe, hieß es in der Erklärung. Das Vorhaben ist der jüngste Schritt der ⁠Regierung, um ⁠die Kontrolle über die Bundesbediensteten und den Informationsfluss ⁠an ​die Öffentlichkeit ⁠zu verstärken. Eine Stellungnahme ​des Personalamtes blieb zunächst aus. 

Trump dankt Einsatzkräften nach Schüssen in der Nähe des Weißen Hauses US-Präsident Donald Trump hat sich nach Schüssen in der unmittelbaren Nähe des Weißen Hauses bei seinen Sicherheitskräften für ihren Einsatz bedankt. „Vielen Dank an unseren großartigen Secret Service und die Strafverfolgung für ihr schnelles und professionelles Eingreifen heute Abend“, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Der Angreifer habe eine gewalttätige Vergangenheit gehabt und sei „möglicherweise von dem meist geschätzten Bauwerk unseres Landes besessen“ gewesen, führte der Präsident aus.Sicherheitskräfte hatten am Samstag (Ortszeit) in der Nähe des Weißen Hauses Schüsse eines mutmaßlichen Angreifers erwidert und diesen dabei tödlich verletzt. Auch ein unbeteiligter Passant wurde den Angaben des für die Sicherheit des Präsidenten zuständigen Secret Service währenddessen verletzt. Es blieb zunächst unklar, ob der Verdächtige oder Agenten des Secret Service dafür verantwortlich waren. Trump hielt sich zum Zeitpunkt des Vorfalls den Angaben zufolge im Weißen Haus auf. Über das genaue Vorhaben sowie das Motiv des mutmaßlichen Angreifers war zunächst nichts bekannt. Der Secret Service leitete eine Untersuchung ein.

Trumps ältester Sohn feiert Hochzeit mit InfluencerinDer älteste Sohn des US-Präsidenten, Donald Trump jr., hat seine Hochzeit mit Influencerin Bettina Anderson öffentlich bekanntgemacht. Beide posteten auf ihren Instagram-Accounts ein Schwarz-Weiß-Foto mit Eheringen an ihren Fingern. Eine Sprecherin des Paares bestätigte der Zeitung „New York Times“, dass beide auf den Bahamas ihre Hochzeit gefeiert hätten. Dem Bericht zufolge soll die Eheschließung Tage davor in Palm Beach vollzogen worden sein.Präsident Trump hatte am Freitag auf der Plattform Truth Social geschrieben, dass er gerne bei den beiden gewesen wäre, aber wegen der Umstände im Zusammenhang mit der Regierungsarbeit nicht könne. Am Samstag wurde bekannt, dass Trump im Weißen Haus in Washington weiter zum Iran-Krieg verhandelt hatte.Im Dezember 2025 war die Verlobung von Anderson (39) und Trump jr. (48) bekanntgeworden. Über eine Beziehung der beiden hatte die Klatschpresse seit Mitte 2024 spekuliert. Der Präsidentensohn – kurz Don genannt – leitet zusammen mit seinem jüngeren Bruder Eric die Geschäfte der Dachorganisation von Trumps Unternehmen. Mit Vanessa Trump, mit der er bis 2018 verheiratet war, hat Trump Jr. mehrere Kinder.

Schüsse in der Nähe des Weißen Hauses – Secret Service: Tatverdächtiger stirbt nach Schusswechsel In der Nähe des Weißen Hauses ist es am Samstagabend zu einem Schusswechsel mit dem ​Secret Service gekommen. Nachdem eine Person mutmaßlich mit einem Revolver auf die Beamten schießen wollte, sei es zu dem Schusswechsel gekommen, teilte der Dienst mit. Die Person und ein mutmaßlicher Passant seien angeschossen worden. Später teilte der Secret Servive mit, der mutmaßliche Tatverdächtige sei seinen Schussverletzungen erlegen. Der mutmaßliche Passant befinde sich in kritischem Zustand. Journalisten im Weißen Haus berichteten von Dutzenden Schüssen. Die für den Schutz des Präsidenten zuständige Behörde ‌teilte ‌weiter mit, Tatort sei die 17. ⁠Straße/Ecke Pennsylvania Avenue unweit des Weißen Hauses gewesen. Die Gegend wurde abgesperrt. Auch Weiße Haus wurde zunächst abgeriegelt, wie es das Sicherheitsprotokoll vorsieht. Später wurde der Lockdown im Präsidialamt wieder aufgehoben. Die Bundespolizei FBI und die Metropolitan Police unterstützten den Secret ⁠Service. Es ist unklar, ob es sich um normale Schusswaffengewalt handelte oder das Weiße Haus das Ziel war. Der Sender CNN berichtete, der mutmaßliche Täter sei den Behörden bekannt gewesen. Die Rede ist von einer womöglich gestörten Person. Präsident Donald Trump befand sich zum Tatzeitpunkt im Weißen Haus, wo er mit den Iran-Verhandungen befasst war. Ende April hatte ein bewaffneter Täter bei der Pressegala der \"White House Correpondents' Association\" versucht, in den Ballsaal zu gelangen, wo sich Trump, Vizepräsident J.D. Vance, zahlreiche Kabinetts- und Kongressmitglieder befanden.  

Trump lädt Indiens Regierungschef ein US-Außenminister Marco Rubio hat bei seinem ersten offiziellen Besuch in Indien die Bedeutsamkeit der bilateralen Beziehungen für die USA betont. Er habe den indischen Premierminister Narendra Modi in Neu-Delhi getroffen, „um zu unterstreichen, wie wichtig die Beziehungen zwischen den USA und Indien sind“, schrieb Rubio auf der Plattform X. Im Namen von US-Präsident Donald Trump habe er Modi zu einem Besuch im Weißen Haus eingeladen. Ob Modi zugesagt hat, war zunächst unklar.Beide Seiten berieten sich laut Rubio neben der Situation im Nahen Osten auch über die Zusammenarbeit im Bereich Energie, bei der Sicherung wichtiger Lieferketten und neuer Technologien.

Strafverfahren gegen Migranten Ábrego García eingestelltDas umstrittene amerikanische Strafverfahren gegen den salvadorianischen Migranten Kilmar Ábrego García, der im vergangenen Jahr im Zentrum eines erbitterten Abschiebestreits stand, ist eingestellt worden. US-Bundesrichter Waverly Crenshaw urteilte am Freitag, die Anklage gegen Ábrego García wegen angeblichen Menschenschmuggels habe einen „Missbrauch von staatsanwaltschaftlicher Macht“ dargestellt. Die Anklage wäre nie erhoben worden, hätte Ábrego García nicht erfolgreich gegen seine Abschiebung nach El Salvador geklagt, führte der Richter aus. Die Entscheidung ist eine Niederlage für die Regierung von Präsident Donald Trump und das amerikanische Justizministerium.Der Fall Ábrego García hatte im vergangenen Jahr über Monate international für Schlagzeilen gesorgt und ein Schlaglicht auf Trumps harte Abschiebepolitik geworfen. Der mit einer Amerikanerin verheiratete und im Bundesstaat Maryland lebende Mann war im März 2025 zusammen mit mehr als 200 anderen Migranten nach El Salvador abgeschoben und dort in einem berüchtigten Gefängnis inhaftiert worden. Ábrego García genoss eigentlich juristischen Schutz in den USA: Ein Gericht hatte schon 2019 eine Anordnung zur Abschiebung des Mannes annulliert, weil ihm in seiner Heimat Gefahr drohe.

Weißes Haus zeigt KI-Clip: Trump wirft Comedian in MülltonneUS-Präsident Donald Trump hat abermals gegen Comedian Stephen Colbert, der am Vortag ein letztes Mal seine Late-Night-Show im US-Fernsehen präsentiert hatte, ausgeteilt. Das Weiße Haus postete auf der Plattform X einen offensichtlich mit Künstlicher Intelligenz erstellten Clip, in dem zu sehen ist, wie Trump den Satiriker am Kragen packt, in eine Mülltonne wirft und dann Tanzbewegungen macht. Dazu postete das Weiße Haus ein „Bye-bye“ und eine winkende Hand. Trump veröffentlichte den Clip auch auf der Plattform Truth Social. Von wem die Sequenzen stammen, war nicht ersichtlich.Am späten Donnerstagabend (US-Ortszeit) hatte Colbert die letzte Ausgabe seiner Show im US-Fernsehen präsentiert. Trump hatte schon länger keinen Hehl daraus gemacht, dass er nichts von Colberts Sendung hält. Auf Truth Social hatte er nach dem Aus geschrieben: „Man könnte irgendeinen Passanten von der Straße holen, und der wäre besser als dieser totale Idiot. Gott sei Dank ist er endlich weg!“.

USA verschärfen Regeln für Anträge auf Green CardAnträge auf einen dauerhaften Aufenthaltsstatus in den USA sollen nach dem Willen der US-Regierung künftig vor allem aus dem Ausland gestellt werden. Wer sich für eine sogenannte Green Card und damit auf einen dauerhaften Aufenthaltsstatus bewerben möchte, solle dazu in der Regel das konsularische Verfahren im Heimatland nutzen, heißt es in einer Anweisung der zuständigen Einwanderungsbehörde. Effektiv setzt die US-Regierung damit höhere Hürden für den Erhalt der Green Card.

Geheimdienstchefin Gabbard tritt zurückDie amerikanische Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard hat ihren Rücktritt angekündigt. Die Fünfundvierzigjährige begründete ihren Schritt am Freitag auf X mit einer Krebserkrankung ihres Mannes. „Ich muss mich aus dem öffentlichen Dienst zurückziehen, um an seiner Seite zu sein und ihn in diesem Kampf voll und ganz zu unterstützen.“ Sie wolle ihr Amt deshalb zum 30. Juni abtreten. In ihrem Rücktrittsschreiben dankte sie Präsident Donald Trump für sein Vertrauen. Als Geheimdienstkoordinatorin steht Gabbard an der Spitze der US-Nachrichtendienste und fungiert als Hauptberaterin des Präsidenten in nachrichtendienstlichen Angelegenheiten. Sie hatte das Amt zu Beginn von Trumps zweiter Amtszeit Anfang 2025 angetreten. Zuletzt gingen die Meinungen Gabbards und Trumps rund um den Iran-Krieg öffentlich auseinander. So hatte der Präsident gesagt, Gabbard vertrete eine gemäßigtere Haltung zum Thema Urananreicherung als er. Er hatte jedoch auch bekundet, dass dies nicht bedeutet, dass man nicht für ein Amt geeignet wäre.

Protest vor US-Botschaft in HavannaVor der US-Botschaft in Havanna haben tausende Kubaner ihre Unterstützung für den von der US-Justiz angeklagten Ex-Präsidenten Raúl Castro bekundet. Die Demonstranten schwenkten am Freitag kubanische Flaggen und skandierten „Lang lebe Raúl!“. Der 94-jährige Bruder des einstigen Revolutionsführers Fidel Castro war am Mittwoch von der US-Justiz wegen des Abschusses zweier Zivilflugzeuge im Jahr 1996 mit vier Toten angeklagt worden.Zu der Kundgebung in einem Park gegenüber der US-Botschaft hatte die staatliche Zeitung „Granma“ aufgerufen. Unter den Demonstranten waren auch der derzeitige Präsident Miguel Díaz-Canel sowie Raúl Castros Kinder Mariela Castro und Alejandro Castro. Der 94-Jährige selbst war nicht vor Ort. Die US-Justiz wirft Raúl Castro Mord vor, weil er als Verteidigungsminister im Jahr 1996 den Abschuss der beiden Flugzeuge befohlen haben soll. 

Proteste vor amerikanischem Konsulat in NuukDie Eröffnung einer neuen und größeren ​diplomatischen Vertretung der Vereinigten Staaten in Grönland hat am Donnerstag zu Protesten geführt. ⁠Hunderte Menschen demonstrierten in der Hauptstadt Nuuk vor dem Konsulat, trugen die rot-weiße Flagge der Insel und Plakate mit der Aufschrift „USA, hört auf ‌damit“. Sie skandierten „Nein heißt Nein“ und „Grönland gehört den Grönländern“. Der Protest richtet sich gegen das Vorhaben des amerikanischen Präsidenten Donald Trump nach mehr Einfluss auf ‌der Insel, die ‌zu Dänemark gehört. Grönlands Ministerpräsident Jens-Frederik Nielsen und eine Reihe weiterer Politiker erklärten, sie hätten Einladungen zur Eröffnung der neuen diplomatischen Vertretung abgelehnt.Das Konsulat ist von einer ​Holzhütte am Stadtrand von Nuuk in ⁠ein viel größeres Büro in die Innenstadt gezogen. Das Weiße Haus hatte im Januar erklärt, ​Trump wolle Grönland in amerikanischen Besitz bringen und dazu notfalls auch das Militär einsetzen. Das war ⁠bei den NATO-Verbündeten ‌auf scharfe Kritik gestoßen.Trump hat Grönland, eine Insel mit 57.000 Einwohnern, als strategisch entscheidend für die Eindämmung von Russlands und Chinas Einfluss ⁠in der ⁠Arktis bezeichnet. Die Vereinigten Staaten haben dort einen aktiven Militärstützpunkt. Die grönländische Regierung hatte am ⁠Montag ​erklärt, es ⁠gebe Gespräche über die Zukunft ​des Territoriums und dabei habe es auch Fortschritte gegeben. ‌Die Insel gehöre aber ihrem Volk und werde niemals zum Verkauf stehen. 

Republikaner verschieben Abstimmung wegen fehlender StimmenDer Unmut in Teilen der Republikanischen Partei über den Iran-Kurs von Präsident Donald Trump wächst. Die Republikaner strichen am Donnerstag im von ihnen kontrollierten Repräsentantenhaus inmitten chaotischer Szenen kurzfristig eine geplante Abstimmung über eine Resolution, die Trumps Befugnisse im Irankrieg beschnitten hätte. Offenbar befürchtete die Republikaner-Spitze, nicht genug Stimmen zusammenzubekommen, um die Resolution abzuschmettern.Bei den oppositionellen Demokraten machte sich Schadenfreude breit. „Stimmen wir nicht darüber ab, weil die Amerikaner die Nase voll haben von diesem illegalen Krieg, der dutzende Milliarden Dollar kostet?“, fragte der Abgeordnete Jim McGovern. „Ihr traut euch nicht, darüber abzustimmen!“Die Resolution hätte Trump verpflichtet, die Soldaten vom Iraneinsatz abzuziehen oder für einen weiteren Einsatz die Zustimmung des Kongresses einzuholen. Die Demokraten – und auch eine kleine, aber wachsende Zahl von Trumps Republikanern – wollen den Präsidenten damit in die Schranken weisen.Der Irankrieg hat in den USA zu steigenden Kosten für Benzin und weitere Produkte geführt. Eine Mehrheit der Bevölkerung lehnt das militärische Vorgehen gegen Teheran ab. Die Republikaner befürchten deswegen empfindliche Niederlagen bei den Kongress-Zwischenwahlen im November.

Kommission billigt Bau von Trumps Triumphbogen in WashingtonEine Kommission hat die umstrittenen Pläne von US-Präsident Donald Trump für einen riesigen Triumphbogen in der Hauptstadt Washington gebilligt. Die Kommission der schönen Künste – deren Mitglieder im vergangenen Jahr von Trump gefeuert und dann durch Trump-Verbündete ersetzt worden waren - stimmte am Donnerstag einstimmig für den 76 Meter hohen Triumphbogen. Eine weitere Kommission wird sich am 4. Juni mit dem geplanten Denkmal befassen.Der Triumphbogen, der von einer goldenen Engelsfigur und zwei Adlern-Statuen gekrönt sein soll, hat viel Kritik provoziert und zu mehreren Klagen geführt. Der Triumphbogen soll gegenüber des berühmten Lincoln Memorial auf der anderen Seite des Potomac-Flusses errichtet werden – und damit vor dem Nationalfriedhof Arlington, auf dem hunderttausende US-Soldaten begraben sind. Vietnam-Veteranen beklagen unter anderem, dass durch das Monument die Sicht von dem Nationalfriedhof behindert wird.

Republikaner im Senat stoppen vorerst Gesetz zur EinwanderungDie Republikaner im Senat haben am Donnerstag aus Protest gegen ​Forderungen von Präsident Donald Trump, einen Fonds für angebliche Opfer politischer Justiz einzurichten, Pläne für die Abstimmung über ein wichtiges Gesetz zur ⁠Finanzierung der Einwanderungsbehörde ICE, aufgegeben. Der Entschädigungsfonds in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar für angebliche Opfer einer „politischen Instrumentalisierung“ von Regierungsbehörden, war als Teil des ‌Gesetzes vorgelegt worden. Zu den Empfängern würden auch Personen gehören, die wegen Gewalttaten bei der Erstürmung des Kapitols am 6. Januar 2021 verurteilt wurden. Die geplante Abstimmung über ‌das 72-Milliarden-Dollar-Paket zur Finanzierung von ‌Trumps massiver Abschiebeoffensive wurde damit mindestens bis Juni verschoben.