FAZ 30.11.2025
11:04 Uhr

Tipps vom Weltmeister: Venture Capital Fonds Götze


Er ist Fußball-Weltmeister, Start-Up-Investor und nun auch Kolumnist: Dabei erklärt Mario Götze, wie er Deals einfädelt, vom Pitchdeck bis zum Handshake. Aha!

Tipps vom Weltmeister: Venture Capital Fonds Götze

Nein, früher war wirklich nicht alles besser, schon gar nicht in der Fußballbranche. Die Zeiten, in denen gestandene Profis ihre erspielten Ersparnisse in windigen Bauherren-Modellen in Bundesligastandortspeckgürtelwüsten versenkten, scheinen vorbei zu sein. Schon weil inzwischen auch der letzte Bundesligastandortspeckgürtel enger geschnallt werden muss. Aber vor allem zeigen heutzutage Vorbilder, wie es besser geht. Wie aus dem Knaster, den Berater für ihre Mandanten und sich Sportdirektoren, Kaderplanern und Finanzvorständen aus den Rippen leiern, Rendite wird. Und damit zu Mario Götze, Profi, Weltmeister, Start-up-Investor. Und: Kolumnist des Manager Magazins. Wir lesen mal mit beim, ja, doch, schon irgendwie, Kollegen, der hier („Vom Pitchdeck bis zum Handshake“) erklärt, wie er Deals einfädelt: „Auch wenn frühphasige Unternehmen ein deutlich höheres Risikoprofil aufweisen und in manchen Fällen bei einem Investment sogar nur das Gründerteam ohne ein Produkt existiert, wird dieses Risikoprofil durch eine höhere Upside ausgeglichen. In dieser Hinsicht ähnelt meine Herangehensweise der von Venture Capital Fonds. Jedes neue Investment muss das Potential haben, eine Vielzahl an potenziellen Totalverlusten auszugleichen. In der Fachsprache nennt sich das Power Law.“ Aha. Sagen wir so, liebe Jungprofis: auf jeden Fall besser als ein Invest in Mystery Boxen.