So langsam wird es ernst mit den Weihnachtsvorbereitungen. Und vermutlich haben die meisten inzwischen eine Nordmanntanne oder eine Blaufichte auf dem Balkon oder in der Garage stehen. Hoffentlich haben die Käufer einen frischen Baum erwischt. Grün und glänzend müssen die Nadeln sein, die Schnittstelle am Stamm hell und nicht ausgetrocknet. Ein schon länger geschlagener Baum hat eine graue Schnittstelle, wie es im Verbraucherportal der Hessischen Landesregierung heißt. Die kühle Lagerung im Freien, am besten im Netz stehend, kommt der Haltbarkeit entgegen. Damit der Baum frisch bleibt, braucht er aber viel Wasser. Deshalb sollte man den Baum immer in einen Eimer mit Wasser stellen. Wasser zieht der Stamm am besten, wenn zuvor unten etwa drei Zentimeter abgesägt werden. Ist es so weit, und der Baum soll in der guten Stube aufgestellt werden, empfiehlt sich, sofern draußen Minustemperaturen herrschen, zunächst eine Zwischenlagerung im Keller oder kühleren Flur. Ein schneller Temperaturwechsel von Minusgraden ins 20 Grad warme Wohnzimmer tut dem Baum nämlich nicht gut. Spätestens jetzt sollte, wenn es noch nicht geschehen ist, ein kleines Stück des unteren Stammes abgesägt werden, damit der Stamm das Wasser gut aufnehmen kann. Vorsicht ist beim Lösen des Netzes geboten. Damit keine Zweige abbrechen, sollte man das Netz immer von unten nach oben wegziehen. Ideal ist eine kühlere Ecke im Zimmer, nicht zu nah am Heizkörper oder Kamin. In Ruhe und schön geschmückt darf der Weihnachtsbaum nun seine ganze Pracht entfalten, und atmosphärisch steht einer fröhlichen Bescherung, zumindest was die weihnachtliche Ausstattung anbelangt, nichts im Wege.
