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02.08.2026
17:50 Uhr
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Toter im Abwasser-SchachtSeligenstadt. Rettungskräfte haben am Sonntagmittag einen toten Mann aus einem Abwasserschacht in Seligenstadt geborgen. Wie die Hessenschau am Abend unter Berufung auf die Polizei berichtet, steckte er kopfüber in dem Schacht. Angehörige hatten den Mann demnach gegen 12.20 Uhr entdeckt und die Polizei alarmiert. Bei dem Schacht handelt es sich um einen Abwasserschacht im Hinterhof eines Anwesens, sagte der Polizeisprecher dem Hessischen Rundfunk. Wie und warum der Mann in den Schacht gelangt ist und wie lange er dort festgesteckt hat, sei noch völlig unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Ermittlungen gebe es keine Hinweise auf ein Verbrechen. cp.
Zwei Freunde erstochen: Prozess in Kassel geht zu EndeKassel. Innerhalb weniger Stunden wurden im März vergangenen Jahres in Kassel zwei Männer durch Messerstiche getötet. Vier Monate nach Beginn des Prozesses in dem Fall will das Landgericht Kassel an diesem Montag das Urteil verkünden. Auf der Anklagebank sitzen ein 38-Jähriger und seine inzwischen 30 Jahre alte Ex-Freundin. Der Vorwurf: unter anderem zweifacher Mord und schwerer Raub. Die Staatsanwaltschaft vermutet als Motiv Streit um Drogen und Bargeld. Bei den Opfern handelte es sich um den 44 Jahre alten besten Freund und einen 51 Jahre alten Bekannten des Angeklagten. Der 44-Jährige erlitt laut Anklage unter anderem 20 Messerstiche. Der 51-Jährige wurde demnach mit 30 Messerstichen getötet. Der Angeklagte hatte im Laufe des Verfahrens eingeräumt, für die Taten verantwortlich zu sein und seine mitangeklagte Ex-Freundin entlastet. Sie sei bei den Taten nur dabei gewesen, sagte der 38-Jährige mit deutscher und kasachischer Staatsangehörigkeit. Die 30-Jährige war daraufhin aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Sie hatte in dem Verfahren ebenfalls angegeben, bei den Taten zwar dabei, an ihnen aber nicht beteiligt gewesen zu sein. Sie sei mit dem Angeklagten nur mitgefahren, weil sie faktisch sein Eigentum gewesen sei, das immer mitgehen musste. Andernfalls wäre sie getötet oder mindestens schwer verletzt worden. (dpa)
Unfall nach Sekundenschlaf: Auto fährt bei Künzell gegen BaumKünzell. Bei einem Unfall in Künzell (Landkreis Fulda) sind zwei Menschen leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war ein 19-Jähriger am frühen Sonntagmorgen gegen 4.15 Uhr mit seinem Bruder im Auto in der osthessischen Gemeinde unterwegs. Vermutlich aufgrund eines Sekundenschlafs kam der junge Mann mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum am Straßenrand.Der Fahrer und sein 38 Jahre alter Bruder wurden dabei laut Polizei leicht verletzt. An dem Pkw und dem mitgeführten Anhänger entstand Sachschaden. (dpa)
Hochzeit in Usingen: Erst Autocorso, dann SchlägereiUsingen. Gleich zwei Mal musste die Polizei am Freitagabend während einer Hochzeitsfeier in Usingen einschreiten, wie das Polizeipräsidium Westhessen am Sonntag berichtet. Zunächst sei die Festgesellschaft am frühen Abend unangenehm aufgefallen, weil sie in etwa 20 Autos im Corso von Bad Homburg nach Usingen gefahren sei. Jubelnd und hupend und so langsam, dass andere Autofahrer behindert wurden. Kurz vor Mitternacht wurden Polizisten dann zur Hochzeitsfeier selbst gerufen, weil dort etliche Gäste miteinander in einen handgreiflichen Streit geraten waren. Unter anderem hatten zwei Männer einem dritten mit Glasflaschen auf den Kopf geschlagen, der Mann wurde von Rettungskräften verarztet.
Frankfurt: Betrunkene greifen Polizisten an Frankfurt. Die Frankfurter Polizei berichtet nach der Nacht zum Sonntag von Attacken gegen Polizeibeamte, in beiden Fällen hatten es die Betroffenen mit stark betrunkenen Personen zu tun. So soll eine 58 Jahre alte Frau um kurz vor zwei Uhr morgens in der Frankfurter Innenstadt mitten auf einer vielbefahrene Straße gelaufen sein. Als die Polizisten sie dort wegholen und kontrollieren wollten, habe sie sich gewehrt und einen „Beamten ohne erkennbaren Grund tätlich angegriffen“, heißt es im Polizeibericht.Etwa um die gleiche Zeit bekamen es andere Beamte unweit des Flughafens mit einem reichlich betrunkenen Dreißigjährigen zu tun, der schon seit Stunden versucht hatte, auf das Gelände einer Musikveranstaltung zu kommen. Weil er trotz aller Verweise nicht wegging, nahmen ihn Polizisten gegen 2 Uhr in Gewahrsam. Dagegen soll sich der Betrunkene gewehrt und einen Polizisten leicht verletzt haben, berichtet die Polizei.Gegen beide Personen laufen nun Verfahren wegen des Verdachts des Widerstands sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
Frau stirbt bei Brand in Fuldatal Fuldatal. Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Rothwesten (Kreis Kassel) hat die Feuerwehr eine Bewohnerin tot aus ihrer Wohnung geborgen. Wie die Polizei mitteilte, war das Feuer im Ortsteil der Gemeinde Fuldatal am frühen Sonntagmorgen gemeldet worden. „Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand eine Wohnung im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses in Brand“, hieß es.Bis auf eine Bewohnerin hätten alle das Gebäude eigenständig und unverletzt verlassen können. Die Frau sei schließlich leblos gefunden worden. Ihr Alter gab die Polizei mit Mitte 60 an. Die Brandursache war zunächst unklar. Der Schaden werde auf einen mittleren sechsstelligen Betrag geschätzt, und das Gebäude sei aktuell nicht bewohnbar. (dpa)
Hattersheim: Imbisswagen geht in Flammen aufHattersheim. In der Nacht zum Samstag ist in Hattersheim ein Imbissstand ausgebrannt. Er stand auf dem Parkplatz eines Supermarktes, die Flammen drohten laut Feuerwehr auf ein Gebäude und nahe Bäume überzugreifen. Das hätten die Wehrleute verhindern können, nach gut zwei Stunden Einsatz kehrten sie gegen 5 Uhr ins Feuerwehrhaus zurück.
Trauer und Widerstand: CSD in Schlüchtern ist schwarz statt bunt Schlüchtern. Um die 250 Menschen sind beim Christopher Street Day in Schlüchtern im Main-Kinzig-Kreis auf die Straße gegangen. Die Veranstaltung stand in diesem Jahr unter dem Motto „Charakter, Stärke, Demokratie“. Alles sei bisher ruhig und friedlich verliefen, sagte ein Sprecher der Polizei Südosthessen. Die Veranstalter hatten dazu aufgerufen, überwiegend Schwarz zu tragen, bereits vor dem Anschlag beim CSD vor einer Woche in Berlin. Es solle um ein Zeichen für Haltung und Stärke gehen. Man habe sich das Konzept vor einigen Monaten überlegt, um sich etwas von den anderen CSDs abzuheben, sagte Veranstalter Steve Euler. „Weil wir eben hier auch in einer anderen Gegend wohnen.“ Es sei weniger urban und Ziel sei, die Gesellschaft mehr abholen. „Uns kam die Farbe Schwarz deshalb in den Sinn, weil es eben nicht nur eine Trauerfarbe ist, wie man so denkt, sondern es ist eine Widerstandsfarbe.“ Und: „Wir möchten mit Schwarz auch ausdrücken, dass wir eben täglich unterdrückt werden, täglich übersehen werden.“ Natürlich gehe es jetzt auch um Trauer im Hinblick auf den Anschlag in Berlin, das sei damals aber noch nicht klar gewesen. „Wir müssen gerade jetzt extra stark sein“„Gerade nach dem, was letztes Wochenende da in Berlin passiert ist, dürfen wir uns nicht unterkriegen lassen. Wir müssen gerade jetzt extra stark sein, für unsere Rechte kämpfen und zeigen, dass wir da sind, sonst hat der Hass gewonnen“, sagte eine der Teilnehmerinnen. „Ich find’s einfach toll, dass gerade auf dem Land Leute sich zeigen, sich nicht einschüchtern lassen, sondern zeigen, auch hier gibt es Queerness, weil ich denke, gerade in solchen ländlichen Gegenden braucht es vielleicht sogar noch mehr Aufklärung als in großen Städten.“In Berlin hatte der islamistische Attentäter Abdul B. am vergangenen Samstag mit einem Auto mehrere Menschen angefahren und weitere vermutlich mit einer Machete attackiert. Eine Frau aus Polen starb, 31 Menschen wurden verletzt. Der 21-Jährige war am Sonntagabend bei einem Polizeieinsatz zu einer Festnahme erschossen worden.Der Christopher Street Day wird weltweit gefeiert. Die Bewegung geht auf Ereignisse im Juni 1969 in New York zurück. Nach einer Razzia der Polizei in einer Szenebar kam es damals zum Aufstand von Schwulen und Lesben. Hauptschauplatz von Straßenschlachten war die Christopher Street im Künstler-Viertel Greenwich Village von New York.
Älter als Woodstock: Herzberg-Festival feiert die Liebe Breitenbach. Unter dem Motto „Eternal Love“ feiern im osthessischen Breitenbach am Herzberg mehrere Tausend Besucher für vier Tage beim Herzberg-Festival. Feierlich eröffnet wurde das einstige Hippie-Festival bereits am Donnerstag - mit bis zu bis 800 mehr Besuchern als im vergangenen Jahr. Laut den Veranstaltern werde man diesmal die 10.000er Marke erreichen. An den vier Festival-Tagen treten auf fünf Bühnen rund 200 Künstler und Künstlerinnen unterschiedlicher Musikrichtungen auf. Am Freitag habe es zwischenzeitlich eine kurze Unwetterwarnung gegeben, weswegen die Bühnen für kurze Zeit geschlossen werden mussten. Aufgrund einer Warnung vor Waldbränden seien die Gäste weiterhin dazu aufgerufen, nicht zu grillen. Das Herzberg-Festival hat bereits eine lange Tradition: Es ist eines der größten und ältesten Freiluft-Hippie-Festivals Europas. Erstmals wurde das Musikfest 1968 gefeiert. Es ist damit sogar noch ein Jahr älter als das 1969 ausgetragene legendäre Woodstock-Festival, das als musikalischer Höhepunkt der US-Hippiebewegung gilt. Seit der Wiederbelebung des Herzberg-Festivals im Jahr 1991 findet in diesem Jahr bereits die 35. Auflage statt. (dpa)
A66: Auto überschlägt sich, Insassen nur leicht verletzt Bad Orb. Viel Glück hatten in den Augen der Polizei drei junge Männer, die in der Nacht zum Samstag auf der Autobahn A66 in einen Unfall geraten sind. Nach einem Zusammenstoß mit einem vor ihnen fahrenden BMW hatte sich ihr Golf überschlagen und landete auf dem Dach. Trotzdem kamen der 21 Jahre alte Fahrer und seine zwei Begleiter mit leichten Verletzungen davon. Der Unfall ereignete sich gegen 2 Uhr zwischen den Anschlussstellen Bad Orb und Bad Soden-Salmünster, die Autobahn musste in Fahrtrichtung Fulda für zwei Stunden gesperrt werden.
Frankfurt: Zwei Verletzte bei Zusammenstoß mit StraßenbahnFrankfurt. Beim Zusammenstoß mit einem Auto ist in Frankfurt am Freitagabend eine Straßenbahn aus den Schienen gesprungen. Es dauerte Stunden, um sie wieder einzusetzen, wie die Polizei am Samstagmorgen berichtet.Ihren Angaben zufolge ist kurz nach 21 Uhr auf einer Kreuzung im Stadtteil Sachsenhausen der Mercedes einer 26 Jahre alten Fahrerin seitlich in die Tram gekracht. Im Wagen saßen insgesamt drei Frauen, zwei wurden leicht verletzt und im Krankenhaus untersucht.
Wetter: Regen und Gewitter dauern bis in den Nachmittag Offenbach. Noch bis Samstagmittag kann es in Hesse noch teils heftige Gewitter geben kann, danach kehrt ruhiges Hochdruckwetter ein. Laut dem Deutschen Wetterdienst kann es am Samstag vor allem im Süden und Osten noch Schauer und einzelne, teils kräftige Gewitter geben, vereinzelt mit Starkregen, kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen. Am Nachmittag soll es dann landesweit zunehmend heiter werden. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 24 und 27 Grad im Norden und zwischen 27 und 29 Grad im Süden.Am Sonntag wird es laut Vorhersage heiter und trocken. Die Temperaturen erreichen zwischen 28 Grad im Norden und bis 33 Grad im Süden, in Hochlagen um 24 Grad. Dazu wehe ein schwacher bis mäßiger Wind aus östlichen Richtungen.Am Montag können sich im Tagesverlauf zunehmend Wolken bilden. Am Nachmittag und Abend seien Schauer und einzelne Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Laut der Vorhersage wird es heiß bei Höchsttemperaturen von 30 bis 36 Grad, im höheren Bergland werden 26 bis 30 Grad erreicht. (dpa)
Brüder-Grimm-Festspiele in Hanau zogen 91.000 Zuschauer anHanau. Trotz hitzebedingter Ausfälle ist zum Abschluss der Brüder Grimm Festspiele in Hanau eine positive Bilanz gezogen worden. Rund 91.000 Besucher haben in diesem Jahr die Vorstellungen im Amphitheater bis Ende Juli besucht, damit haben die Festspiele an den großen Erfolg der vergangenen Jahre anknüpfen können, wie die Stadt mitteilte.Die größte Herausforderung der diesjährigen Spielzeit sei die außergewöhnliche Hitzewelle Ende Juni gewesen. „Aufgrund der extrem hohen Temperaturen hatten die Verantwortlichen insgesamt acht Vorstellungen abgesagt“, hieß es.Ohne diese Absagen hätten laut den Angaben rund 2.000 weitere Besucher die Vorstellungen besucht. Damit wäre der Besucherrekord (92.000 Gäste) des Jahres 2025 übertroffen worden. Hanau ist die Geburtsstadt der Brüder Grimm – Jacob Grimm (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) -, zwei deutsche Sprachwissenschaftler, Volkskundler und berühmte Märchensammler. Laut der Veranstalter erwies sich besonders der Märchenklassiker „Schneewittchen“ mit mehr als 30.500 Zuschauern „als Publikumsmagnet der Saison“. (dpa)
Frankfurt: Polizei kontrolliert mit 100 Beamten das Nachtleben auf der Zeil Frankfurt. Mehr als einhundert Polizeibeamte haben in der Nacht von Freitag auf Samstag auf der Frankfurter Einkaufsstraße Zeil Passanten kontrolliert, Streit geschlichtet und Verkehrsdelikte geahndet. Seit dem Abend standen die Polizisten mit zahlreichen Bussen in den Nebenstraßen zu der in der warmen Sommernacht gut besuchten Fußgängerzone. Sie beobachteten, wie junge Männer Ball spielten, Straßenmusiker um Publikum warben und Gruppen nicht nur junger Menschen durch die Stadt zogen. Wo sich Störungen oder Auseinandersetzungen anbahnten, habe man rechtzeitig eingegriffen, berichtet die Polizei am Freitagmorgen. Einige Personen hätten sich so aggressiv verhalten, dass ihnen Platzverweise erteilt wurden. 180 Passanten wurden im Laufe der Nacht genauer kontrolliert, gegen 16 von ihnen wurden demnach Strafverfahren eingeleitet. Gründe waren laut Polizeibericht Verstöße gegen das Waffengesetz, das Aufenthaltsgesetz sowie verkehrsrechtliche Vergehen. Die Beamten hätten ein Einhandmesser und kleinere Mengen an Drogen aus dem Verkehr gezogen, einen Haftbefehl vollstreckt und etliche Nutzer von E-Scootern gestoppt. Darunter auch ein Paar, das wohl betrunken mit dem Roller unterwegs war. Aufgefallen sei auch ein Auto, das so getunt war, dass beim Fahren Flammen aus dem Auspuff schlugen. Der Wagen durfte nicht weiterfahren.