Frankfurt. Vor einem Ladengeschäft an der Berger Straße und einem Kiosk an der Zeil detonieren am Dienstagmorgen zwei Sprengsätze. In den vergangenen Tagen war es bereits zu drei Brandanschlägen in Frankfurt und Offenbach gekommen.
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17.09.2026 10:27 Uhr |

Frankfurt. Vor einem Ladengeschäft an der Berger Straße und einem Kiosk an der Zeil detonieren am Dienstagmorgen zwei Sprengsätze. In den vergangenen Tagen war es bereits zu drei Brandanschlägen in Frankfurt und Offenbach gekommen.
Kassel: Freispruch für Polizisten nach Herzstillstand bei FestnahmeKassel. Das Landgericht Kassel hat zwei frühere Polizisten in einem Berufungsverfahren vom Vorwurf der Körperverletzung im Amt freigesprochen. Ihnen war vorgeworfen worden, den Herzstillstand eines 47 Jahre alten Mannes durch einen vorschriftswidrigen Transport während eines Einsatzes verursacht zu haben.„Es hat keine Anhaltspunkte gegeben, dass Sie beide bei diesem Geschehen irgendetwas falsch gemacht haben“, sagte der Vorsitzende Richter zur Begründung. Aus allen rechtlichen Gesichtspunkten sei weder eine vorsätzliche noch eine fahrlässige Körperverletzung noch ein Unterlassen feststellbar. Das Urteil des Amtsgerichts Kassel, das die zwei Männer im Alter von 61 und 63 Jahren bereits im Dezember 2025 freigesprochen hatte, sei richtig. Die Staatsanwaltschaft Kassel hatte gegen die Entscheidung Berufung eingelegt.Zum Geschehen: Passanten hatten Ende September 2022 einen möglicherweise betrunkenen Menschen auf der Bundesstraße 3 bei Fuldatal (Landkreis Kassel) gemeldet. Nachdem die beiden Beamten den Mann mehrfach ohne Erfolg aufgefordert hatten, die Fahrbahn freiwillig zu verlassen, nahmen sie ihn unter erheblichem Widerstand fest. In Bauchlage und an Händen und Füßen gefesselt brachten sie ihn auf dem Boden eines Streifenwagens liegend zur Polizeidienststelle. Ein Beamter fixierte ihn dort während der gesamten Fahrt.Die Anklage hatte den Beamten vorgeworfen, aufgrund dieses Transports nicht gemerkt zu haben, dass der an einer drogeninduzierten Psychose leidende, stark erregte Mann während der mehrminütigen Fahrt einen plötzlichen Herz-Kreislaufstillstand erlitt. Erst beim Eintreffen auf der Dienststelle wurde demnach von Rettungssanitätern festgestellt, dass er reanimiert werden musste.Zwar wurde mit den dann eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahmen das Leben des Mannes gerettet. Der damals 47-Jährige erlitt jedoch einen hypoxischen Hirnschaden. Er fiel in ein Wachkoma, in dem er sich bis zu seinemdurch eine Covidinfektion verursachten Tod Ende 2023 befand.Ein rechtsmedizinischer Sachverständiger, der die beiden Polizisten bereits im ersten Prozess entlastet hatte, sagte im Berufungsverfahren erneut aus, er könne kein Fehlverhalten bei den Beamten erkennen. Deren Verhalten sei nicht ursächlich für den medizinischen Notfall gewesen. Der Herzstillstand sei durch eine Übersäuerung des Körpers durch die starke motorische Aktivität des Festgenommenen verursacht worden. Die Verteidiger der Angeklagten hatten beantragt, die Berufungen zu verwerfen. Ebenso die Staatsanwaltschaft. Die erneute Prüfung habe ergeben, dass die beiden Beamten in dieser Situation gerechtfertigt gehandelt hätten, sagte der Oberstaatsanwalt in seinem Schlussvortrag. Er erklärte zudem, auf weitere Rechtsmittel zu verzichten. Das Urteil ist damit rechtskräftig. (dpa)
Trickdiebe erbeuten Halskette in Griesheim bei DarmstadtGriesheim. Einem Trickdiebstahl nach der Masche „Kettentrick“ ist in Griesheim bei Darmstadt ein 39 Jahre alter Mann zum Opfer gefallen. Der Mann war am Montagnachmittag zu Fuß an der Elbestraße unterwegs, wie die Polizei am Mittwoch mitgeteilt hat. Dort wurde er von zwei Männern aus einem Auto heraus angesprochen. Die beiden Täter verwickelten den Mann in ein Gespräch. Unter dem Vorwand, ihm Schmuck schenken zu wollen, stahlen sie seine Halskette. Danach flüchteten sie im Auto in eine unbekannte Richtung. Die Kriminalpolizei in Darmstadt sucht nun Zeugen, die sich unter Telefon 06151 / 9690 melden sollen. Die Polizei warnt vor dieser verbreiteten Masche und rät, auf die eigenen Wertsachen zu achten, wenn eine fremde Person zu einer Umarmung ansetze oder Geschenke verspreche.
Limburg gegen größeres Outlet in MontabaurLimburg. Das Factory-Outlet-Center in Montabaur soll künftig fast doppelt so groß ausfallen. Die Verkaufsfläche wird demnach von 10.000 um 9800 Quadratmeter wachsen. Dieser Plan stößt aber an der Spitze der Verwaltung von Limburg nicht auf Gegenliebe. Der Magistrat hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, gegen die erteilte Baugenehmigung vorzugehen. Er hat demnach schon Widerspruch eingelegt. Die Bauaufsicht des benachbarten Westerwaldkreises hatte das Vorhaben im Februar erlaubt. „Wir haben fristwahrend Widerspruch gegen die Baugenehmigung eingelegt und setzen damit ein klares Zeichen für den heimischen Handel und unsere Innenstädte“, wird Bürgermeister Marius Hahn zitiert. Die geplante Erweiterung des Mode-Einkaufszentrums werde die Geschäftsbetriebe in der Region erheblich belasten.
Gas tritt aus: Explosionsgefahr in Wiesbaden-DotzheimWiesbaden. Bei Bauarbeiten in Wiesbaden ist eine Gasleitung beschädigt worden. Die Feuerwehr warnte zwischenzeitlich vor austretendem Gas und Explosionsgefahr. Der Bereich in Wiesbaden-Dotzheim sei bis auf 100 Meter Abstand evakuiert worden. Mittlerweile wurde die Warnung aber wieder aufgehoben. Verletzt wurde niemand. Ob auch Menschen aus Wohnhäusern evakuiert wurden, war zunächst nicht bekannt. Feuerwehr und Experten der Stadtwerke waren vor Ort im Einsatz, um das Leck abzudichten. (dpa)
Finanzminister Lorz: Wir drehen jeden Stein umWiesbaden. Mit Blick auf die anhaltende Wirtschaftsflaute schwört Hessens Finanzminister Alexander Lorz (CDU) das Land auch für das nächste Jahr auf einen Sparkurs ein. Hessen konsolidiere mit Augenmaß, jedoch werde jeder „Stein umgedreht“, an vielen Stellschrauben gedreht, sagte er bei der Vorstellung des Entwurfs für den Landeshaushalt 2027 in Wiesbaden. Daneben werde jedoch auch gezielt investiert, etwa in die Bildung. „Die Lage ist schwierig, wir haben weiterhin eine anhaltende Wachstumsschwäche in ganz Deutschland.\" Das schränke die Handlungsspielräume ein, erläuterte der Minister. Im Einklang mit der Schuldenbremse wolle das Land für den Etat 2027 rund 1,7 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen. Damit sinke die Neuverschuldung um rund 100 Millionen Euro im Vergleich zum laufenden Jahr. Geplant ist unter anderem, dass 6,5 Milliarden Euro in die Bildung fließen - gut 300 Millionen Euro mehr als 2026, wie Lorz ankündigte. Der Haushalt soll Ende September in den Landtag eingebracht und im Dezember verabschiedet werden.Die Landesregierung rechnet in ihrem Haushaltsentwurf im kommenden Jahr mit Einnahmen von rund 39,3 Milliarden Euro und plant Ausgaben von rund 41,6 Milliarden Euro. Neben den neuen Schulden sollen Rücklagen die Lücke schließen. (dpa)
Ex-Kita-Mitarbeiter unter Verdacht – Polizei eingeschaltetBad Soden-Salmünster. Einem mittlerweile früheren Mitarbeiter einer Kindertagesstätte in Bad Soden-Salmünster im Main-Kinzig-Kreis wird „unangemessenes Verhalten“ gegenüber Kindern vorgeworfen. Es werde ein möglicher sexueller Hintergrund geprüft, teilte die Stadt am Dienstagabend mit. Polizei und Staatsanwaltschaft seien eingeschaltet worden, der Verdächtige sei nicht mehr in der städtischen Einrichtung beschäftigt. Details zu den Vorwürfen und der Zahl womöglich betroffener Kinder nannte die Stadt nicht. Die Eltern der Kita-Kinder seien informiert, eine externe Fachperson für Kinderschutz und Krisenbegleitung eingeschaltet worden.Zuvor hatte unter anderem das Nachrichtenportal hessenschau.de darüber berichtet. Die Staatsanwaltschaft Hanau konnte auf Anfrage zu dem Fall zunächst keine Details nennen. (dpa)
Wetter wird wechselhafterOffenbach. Nach einer spätsommerlich warmen Phase zeigt sich das Wetter in Hessen wieder wechselhafter und kühler. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte, erreichen die Temperaturen am Mittwoch bei zeitweiser Bewölkung zwischen 18 und 22, im höheren Bergland um 15 Grad. Örtlich kann es Schauer geben.Am Donnerstag ist es zunächst wolkig, im Tagesverlauf abwechselnd bewölkt und heiter. Die Temperaturen liegen bei 18 bis 21, in Hochlagen um 14 Grad. Am Freitag gibt es in Hessen vorerst viele Wolken und zeitweise Regen, später Auflockerungen und einzelne Schauer bei Höchstwerten zwischen 17 und 21 Grad. (dpa)
Deutlich mehr Stau in Hessen Frankfurt. Auf den hessischen Autobahnen sind Autofahrer in den Sommerferien diesmal deutlich länger im Stau gestanden als noch im Vorjahr. Rund 5.350 Stunden Stau verzeichnete der ADAC über die sechs Ferienwochen hinweg, wie der ADAC Hessen-Thüringen mitteilte. Das seien 41 Prozent mehr als in den Sommerferien 2025. Ähnlich sah es bei der Länge der Staus aus: Der Verkehr auf den Autobahnen stand über die Sommerferien hinweg demnach auf knapp 10.800 Kilometern. Im vergangenen Jahr hatte es hingegen 9.200 Kilometer Stau gegeben.Verantwortlich dafür sind dem ADAC zufolge hauptsächlich mehrere Baustellen, die es so 2025 schlichtweg noch nicht gab. Zum Beispiel auf der A7: Zwischen Fulda und Würzburg fließt der Verkehr teilweise nur einspurig. Allein auf dieser Strecke kamen über die Sommerferien 357 Stunden Stau zusammen. Ein zweiter Stau-Hotspot: die A3. Umfangreiche Bauarbeiten zwischen dem Wiesbadener Kreuz und dem Mönchhof-Dreieck sorgten auch dort dafür, dass Autofahrer viel Geduld mitbringen mussten.Auf der A3 gab es auch den längsten einzelnen Stau der Sommerferien. Am 17. Juli – einem Freitag – staute sich der Verkehr auf 26 Kilometern. Damit war zugleich auch das staureichste Wochenende der Sommerferien eingeläutet: Allein an diesen drei Tagen kamen in Hessen beinahe 400 Stunden Stau zusammen.Die staureichste Woche hatten die Menschen in Hessen dagegen schon mit der ersten Ferienwoche hinter sich. Die hatte es dafür in sich: Über 1.000 Stunden lang standen Autofahrer in der Woche vom 26. Juni bis 5. Juli im Stau. (dpa)
Polizei nimmt mutmaßliche Drogenhändler fest Fulda. Wegen des Verdachts auf Drogenhandel in nicht geringer Menge hat die Kriminalpolizei in Osthessen zwei Männer im Alter von 21 Jahren sowie einen 22-Jährigen festgenommen. Vorausgegangen waren umfangreiche Ermittlungen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Fulda mitteilten. In diesem Zusammenhang seien auch sechs Wohnungen in der Innenstadt und in einem Stadtteil von Fulda sowie im ebenfalls osthessischen Künzell durchsucht worden. Dabei fanden die Beamten unter anderem mehrere Gramm Kokain, Bargeld sowie Waffen, darunter Elektroschocker und Schreckschusswaffen. Außerdem seien weitere relevante Beweismittel sichergestellt worden. Einer der beiden 21-Jährigen und der 22-Jährige sollten einem Haftrichter vorgeführt werden, der dritte Mann sei nach Abschluss polizeilicher Maßnahmen entlassen worden, hieß es. Die Ermittlungen dauern an. (dpa)
Lehrer aus Nordhessen unter Verdacht auf Kindesmissbrauch verhaftet Marburg. Ein 58 Jahre alter Lehrer aus dem nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis ist wegen des Verdachts des schweren sexuellen Kindesmissbrauchs und der Herstellung von Kinderpornografie in Untersuchungshaft genommen worden. Gegen den Mann werde bereits seit August ermittelt, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Marburg auf Anfrage mit. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. Ob es sich bei dem mutmaßlichen Opfer um ein Kind aus dem schulischen oder privaten Umfeld handelt, ließ die Staatsanwaltschaft offen. Der Mann war am Mittwoch vergangener Woche von der Polizei festgenommen und seine Wohnung durchsucht worden. Dabei stellten die Ermittler unter anderem Computer, mobile Endgeräte sowie Datenträger sicher, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Einen Tag später ordnete eine Haftrichterin am Amtsgericht Marburg Untersuchungshaft an. Weitere Angaben zum Stand der Ermittlungen machte die Behörde mit Verweis auf den Schutz der Betroffenen nicht. (dpa)
Verdächtiger greift Polizisten vor Haftrichterin anFrankfurt. Erst platzierte er seine Füße vor der Haftrichterin auf einem Tisch, dann hat ein Mann zwei Polizisten angegriffen. Von diesem Vorfall am Montag im Büro der Haftrichterin berichtete die Polizei am Dienstag. Der 43 Jahre alte Mann, gegen den ein Strafverfahren wegen mehrerer Delikte eingeleitet wurde, soll versucht haben, einem Polizisten einen Kopfstoß zu versetzen, seine Kollegin spuckte er an. (dpa)
14 Stück: Einbrecher nahmen aus Korbacher Metzgerei nur Ahle Wurst mitKorbach. Einbrecher sind in der Nacht in eine Metzgerei in Korbach (Landkreis Waldeck-Frankenberg) eingestiegen – und konnten einer nordhessischen Spezialität offensichtlich nicht widerstehen. Die noch unbekannten Täter stahlen aus dem Geschäft eine kleine Menge Bargeld, steckten aber auch insgesamt 14 Würste ein, wie die Polizei mitteilte. Und zwar ausschließlich „Ahle Wurscht“, eine Spezialität aus der Region. Die anderen Wurstwaren rührten sie nach aktuellem Kenntnisstand nicht an.Die Wurstdiebe brachen laut Polizei in der Nacht gewaltsam eine Seitentür der Metzgerei auf. Nachdem sie Geld und Würste eingesteckt hatten, flüchteten sie demnach in unbekannte Richtung. Jetzt suchen die Beamten nach Zeugen. (dpa)
Falschfahrer verursacht Unfall auf A45 nahe WetzlarWetzlar. Ein Falschfahrer hat am Vormittag einen Unfall auf der Autobahn 45 nahe Wetzlar in Richtung Frankfurt verursacht. Den aktuellen Erkenntnissen zufolge war er an der Anschlussstelle Wetzlar-Süd in falscher Fahrtrichtung aufgefahren und in Richtung Dortmund unterwegs. In der Folge kam es zum Unfall mit mindestens einem entgegenkommenden Fahrzeug, wie die Polizei weiter berichtet. Über die genaue Anzahl der Beteiligten und über Verletzte liegen noch keine gesicherten Informationen vor. Polizei, Rettungskräfte befinden sich aktuell im Einsatz, in Fahrtrichtung Frankfurt staut sich der Verkehr. Die Polizei bittet, den Autobahnabschnitt möglichst weiträumig zu umfahren.