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04.06.2026
11:48 Uhr
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Prozessbeginn in Darmstadt: Heppenheimer soll Ehefrau erstochen habenHeppenheim. Weil er seine frühere Ehefrau erstochen haben soll, steht von Freitag an ein Mann aus Heppenheim vor dem Darmstädter Landgericht. Der Angeklagte und die 34-Jährige sollen laut Mitteilung des Gerichts bereits geschieden gewesen sein, aber noch in Heppenheim zusammengewohnt haben. Am 31. August 2025 soll der Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit die Frau mit einem Messer im Treppenhaus vor der Wohnung ermordet haben, weil er den Ermittlungen zufolge die Trennung nicht akzeptiert haben soll. Zeugen hielten den Mann nach der Tat fest, bis die Polizei eintraf. Für den Prozess sind vorerst sechs Verhandlungstage bis zum 7. Juli angesetzt. (dpa)
Am Nachmittag des Feiertags ziehen Gewitter auf Offenbach. Der Deutsche Wetterdienst sieht am Nachmittag teils kräftige Gewitter auf Hessen zukommen. Auch Sturmböen, schwere Sturmböen oder orkanartige Böen sind nicht ausgeschlossen, wie er mitteilte. Starkregen und Hagel seien möglich, aber nur gering wahrscheinlich. Die Höchsttemperaturen liegen demnach zwischen 17 und 21 Grad, im höheren Bergland um 15 Grad. In der Nacht zum Freitag gibt es noch örtlich Schauer und Gewitter, im Verlauf der ersten Nachthälfte klingen sie aber rasch ab. Es kühlt auf 12 bis 7 Grad ab, wie es weiter hieß. Am Freitag gibt es tagsüber weiter Schauer und vereinzelt auch kurze Gewitter, zum Abend beruhigt sich die Wetterlage. (dpa)
Frankfurt: Teenager ist nachts als Drogendealer unterwegsFrankfurt. Die Polizei hat in der Nacht zum Donnerstag einen Sechzehnjährigen mit einer erheblichen Menge Drogen erwischt. Die Beamten gehen davon aus, dass er sie zum Verkauf dabeihatte. Wie die Polizei berichtet, haben Beamte den Jugendlichen und einen gleichaltrigen Begleiter um 4 Uhr morgens im Stadtteil Bornheim kontrolliert. Dabei fanden sie bei einem der beiden gut 50 Gramm Haschisch, zum Teil verkaufsfertig verpackt, eine mittlere zweistellige Anzahl Ecstasy-Tabletten, eine Pfefferpistole und mehr als einhundert Euro Bargeld. Den Jugendlichen erwartet nun ein Verfahren wegen des Verdachts auf illegalen Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.
Frankfurt: Notoperation nach Angriff mit Pfefferspray Frankfurt. Zwei Unbekannte haben in Frankfurt einem Mann mit einer Pfefferpistole ins Gesicht geschossen. Der Fünfzigjährige hat dabei so schwere Verletzungen am Auge erlitten, dass er notoperiert werden musste. Dem Bericht der Polizei zufolge fuhr der Geschädigte am Mittwochabend gegen 18.30 Uhr auf einem Motorroller durch das Frankfurter Westend, als zwei jüngere Männer auf einem auffällig pinkfarbenen E-Scooter neben ihm hielten. Die Männer sollen in einen Streit geraten sein, dann habe einer der Scooter-Fahrer die Pfefferpistole gezogen und dem Fünfzigjährigen aus kürzester Distanz ins Gesicht geschossen. Anschließend seien die beiden davongefahren, so die Polizei.
Frankfurt: Toter nach Feuer im Ostend entdeckt Frankfurt. Noch sehr vage sind die Angaben der Polizei zu einem Leichenfund im Frankfurter Ostend. In einem Bericht vom Donnerstag teilt sie mit, dass es am späten Mittwochabend gegen 22 Uhr im Industriegebiet im Ostend gebrannt habe. Bei den anschließenden Löscharbeiten sei eine tote männliche Person entdeckt worden.Ob der Tote und das Feuer in einem Zusammenhang stehen, müsse erst ermittelt werden. Die Polizei hofft auf die Hilfe von Zeugen.
Bensheim. In der Nacht zum Donnerstag hat es an der Bensheimer Auffahrt von der Bundesstraße B 47 auf die Autobahn A5 einen schweren Unfall gegeben. Dabei sind gegen 1 Uhr ein Motorrad und ein Auto auf einer Kreuzung kollidiert, der 20 Jahre alte Motorradfahrer wurde durch den Zusammenstoß verletzt.
Bundesverwaltungsgericht prüft Abrissgenehmigung für Biblis Biblis. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt am Donnerstag über die Abriss-Genehmigung des Landes Hessen für Block A des stillgelegten Kernkraftwerks Biblis. Geklagt hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Hessen, es geht dabei um die Entsorgung von Bauschutt.Nach Ansicht des BUND war die Umweltverträglichkeitsprüfung nicht ausreichend. Die Organisation befürchtet, dass radioaktiv belastetes Material in die Umwelt freigesetzt werden könnte. Dabei geht es vor allem um schwach belasteten Schutt, der auf eine Deponie kommen soll. Hochradioaktives Material lagert in Castorbehältern in einem Zwischenlager auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks, bis eine Lösung dafür gefunden ist. Die Verantwortlichen rechnen beim Abriss mit rund einer Million Tonnen Schutt und Schrott.Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel hatte in der Vorinstanz die Klage des BUND abgewiesen. Eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts könnte noch am selben Tag fallen. Block A des einzigen hessischen Atomkraftwerks in Biblis war 2011 nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima heruntergefahren worden. Die damalige Betreiberin, die RWE Power AG, stellte einen Antrag auf Stilllegung und Abbau der betroffenen Anlagenteile. Diese Genehmigung wurde 2017 vom hessischen Umweltministerium erteilt. Die beiden Druckwasserreaktoren in Block A und Block B waren 1974 beziehungsweise 1976 in Betrieb gegangen. Die vier Kühltürme des einstigen AKW sind inzwischen alle abgerissen. (dpa)
Frankfurt. Der Veranstalter hat die Open-Air-Veranstaltung „Love Family Park“ auf dem Museumsplatz des Historischen Museums abgesagt. Sie war für Donnerstag, 4. Juni, geplant. Wie die Stadt Frankfurt bekannt gab, habe der Veranstalter dies mit schlechtem Wetter und einer Gewitterwarnung begründet. Ein Ersatz-Termin für das Event sei nicht vorgesehen.
Hellmann verlängert bei Eintracht Frankfurt Frankfurt. Axel Hellmann wird fünf weitere Jahre im Vorstand von Eintracht Frankfurt bleiben. Der Aufsichtsrat habe sich gemeinsam mit dem 54-Jährigen auf einen neuen Vertrag bis zum 30. Juni 2031 geeinigt, verkündete der Fußball-Bundesligist. „Ich freue mich sehr auf die nächsten fünf Jahre und auf die Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitenden, den Kollegen im Vorstand und den Gremien der Eintracht“, sagte Hellmann und blickt auch auf die Entwicklung des Clubs. „Mit Eintracht Frankfurt konnten wir in den vergangenen Jahren einen außergewöhnlichen Weg gehen.“Hellmann arbeitet seit 2001 für Eintracht Frankfurt, seit 2012 ist er Vorstandsmitglied des Bundesligisten. Als Mitglied des Vorstands hat der 54-Jährige einen großen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg der Eintracht, die mittlerweile einen Jahresumsatz von knapp 400 Millionen Euro erzielen. Seit Sommer 2022 sitzt Hellmann außerdem im Präsidium der Deutschen Fußball Liga. Die drei weiteren Mitglieder des Führungsgremiums von Eintracht Frankfurt sind Markus Krösche (Sport), Julien Zamberk (Finanzen) und Philipp Reschke (Fans, Sicherheit, Recht).
Fußball-WM setzt Lärmschutz teilweise außer KraftWiesbaden. Hessen unterstützt die teilweise Lockerung des Lärmschutzes bei spätem Public Viewing während der Fußball-Weltmeisterschaft. Der Bund habe eine Sonderregelung für das gemeinsame Mitfiebern bei öffentlichen Übertragungen „auch über die regulären Ruhezeiten hinaus“ geschaffen, teilte das hessische Heimatministerium in Wiesbaden mit. Die Fußball-Weltmeisterschaft findet vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko statt – und somit in anderen Zeitzonen, für Zuschauer in Deutschland also oft in der Nacht. Hessens kommunale Behörden müssen bei ihren Entscheidungen zum Public Viewing zwischen dem öffentlichen Interesse an der Übertragung der Spiele und dem Schutzbedürfnis der Nachbarschaft in Bezug auf Lärm abwägen. Das Heimatministerium in Wiesbaden unterstützt die Verantwortlichen nach eigenen Angaben dabei mit einem Merkblatt. „Insbesondere bei Spielen der deutschen Nationalmannschaft, Begegnungen in der K.-o.-Runde sowie weiteren Partien mit besonderer Bedeutung soll in der Regel dem öffentlichen Interesse an der Durchführung von Public Viewing-Veranstaltungen Vorrang eingeräumt werden“, hieß es. Zugleich blieben die Veranstalter verpflichtet, unnötige Lärmbelastungen so weit wie möglich zu vermeiden. Auch die Stadt Frankfurt hat mit einer Allgemeinverfügung die Vorgaben zum Lärmschutz während der WM gelockert: Im Stadtgebiet werde zum Zwecke der Live-Übertragung von Spielen der Fußball-WM 2026 auf genehmigten Außenflächen von Gaststätten im Zeitraum von Donnerstag, 11. Juni, bis Sonntag, 19. Juli, der Beginn der Nachtzeit in den Nächten von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag jeweils auf 1 Uhr, in allen übrigen Nächten jeweils auf 24 Uhr hinausgeschoben. Dies geschieht pauschal und für das gesamte Stadtgebiet. (dpa/ing.)
Prozess in Wiesbaden: Vitamine statt Medikamente verkauft Wiesbaden. Ein Mann soll einer 82 Jahre alten Frau mit Angst vor einer Erblindung statt Medikamente Nahrungsergänzungsmittel verkauft haben. Die Frau soll dem 77 Jahre alten Mann 850 Euro gezahlt haben, in dem Glauben, „sie erhalte wirksame Arzneimittel gegen ihre Augenerkrankung“, teilte das Amtsgericht Wiesbaden mit. Dort startet Mitte Juni der Prozess gegen den Angeklagten wegen des Vorwurfs des bandenmäßigen Betrugs.Statt Medikamente habe es sich laut Anklage um „frei verkäufliche Nahrungsergänzungsmittel“ gehandelt. Demnach soll der Angeklagte in der Vergangenheit bereits mehrfach „älteren Menschen, die von Leiden geplagt gewesen seien“, vorgespiegelt haben, medizinische Hilfe zu leisten und dafür als Gegenleistung Zahlungen erhalten haben. (dpa)
Hunderte Harley-Fans treffen sich im RheingauRüdesheim. Das hessische Rüdesheim mag auf viele bieder und gemütlich wirken – doch am langen Wochenende wandelt sich die Atmosphäre komplett. Beim Motorradspektakel Magic Bike vom 4. bis 7. Juni erwarten die Veranstalter nach eigenen Worten etliche tausend Harley-Davidson-Maschinen und insgesamt mehr als 30.000 Besucher aus dem In- und Ausland. Bei der 24. Auflage des Harley-Treffens hallt der dröhnende Sound der US-amerikanischen Motorrad-Marke durch das burgengesäumte Rheintal mit seinen Weinbergen. Geplant sind mehrere „geführte Ausfahrten“, eine führt vom Oberen Mittelrheintal zum Obergermanischen Limes im rheinland-pfälzischen Pohl.Bei einer Parade am Samstag fahren Tausende Harley-Davidsons im Corso durch den Rheingau. Am späten Samstagabend steht zudem ein Musikfeuerwerk vor einer illuminierten Burg auf dem Programm. (dpa)
Zweithöchster Wert: 20.000 Ausländer im Jahr 2025 in Hessen eingebürgertWiesbaden. Die Zahl der Einbürgerungen in Hessen hat 2025 den zweithöchsten Wert seit Beginn ihrer statistischen Zählung im Jahr 2000 erreicht. 20.036 Ausländerinnen und Ausländer bekamen 2025 einen deutschen Pass, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden mitteilte. Im Rekordjahr 2024 waren sogar 24.915 Einbürgerungen in Hessen registriert worden. Ende Juni 2024 war bundesweit eine Reform des Staatsangehörigkeitsrechts in Kraft getreten, die unter anderem eine kürzere nötige Aufenthaltsdauer für einbürgerungswillige Ausländer vorsieht. Zuvor hatte die Zahl der Einbürgerungen deutlich niedriger gelegen: Im Durchschnitt bekamen zwischen 2000 und 2023 in Hessen jährlich nur 14.122 Menschen einen deutschen Pass.Wie bereits in den Vorjahren war Syrien 2025 wieder das Land, aus dem die meisten Eingebürgerten in Hessen stammten, wenngleich mit sinkender Tendenz: 4.126 Syrerinnen und Syrer wurden Deutsche - 21 Prozent weniger als 2024. Bei Afghanen stieg die Zahl der Einbürgerungen in Hessen derweil um 11 Prozent auf 1.469.Die Zahl der Bürger mit zwei Pässen hat dabei bundesweit zugenommen: Seit der Gesetzesänderung 2024 darf, wer Deutscher wird, grundsätzlich auch seine bisherige Staatsangehörigkeit behalten. (dpa)
Main-Kinzig-Kreis: Schulbus stößt mit Auto zusammenEin Schulbus ist in Steinau an der Straße (Main-Kinzig-Kreis) mit einem Auto zusammengestoßen. Beim Abbiegen von der L3195 auf die Autobahnauffahrt der A66 übersah der Busfahrer offenbar den Gegenverkehr und prallte frontal gegen den Wagen, wie die Polizei mitteilte. Die Autofahrerin wurde demnach leicht verletzt.In dem Schulbus saßen nach Polizeiangaben neben dem Busfahrer auch fünf Kinder. Ob diese verletzt wurden, war nach ersten Erkenntnissen unklar. Der Rettungsdienst sei zur Betreuung vor Ort. Die Auffahrt zur Autobahn in Richtung Fulda ist derzeit gesperrt. (dpa)