FAZ 03.03.2026
14:31 Uhr

Rhein-Main-Liveblog: Erste Rückkehrer aus Dubai in Frankfurt gelandet


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Rhein-Main-Liveblog: Erste Rückkehrer aus Dubai in Frankfurt gelandet
Die Gefahr für Menschen im Nahen Osten steigt, das Bild zeigt ein beschädigtes Gebäude im Norden Israels an der Grenze zu Libanon. (Foto: Jalaa Marey/AFP)

Frankfurt. Ein paar Tage Dubai, dann Urlaub in Thailand. Darauf hat eine Familie aus dem Rhein-Main-Gebiet lange gefreut. Doch wegen des Krieges im Iran kam nun alles anders.

Flughafen: Fahrer durchbricht versehentlich Schranke vorm TerminalFrankfurt. Am Frankfurter Flughafen kam es zu einem Verkehrsunfall mit Kettenreaktion. Ein Autofahrer hatte am Montagabend an der Schranke zu den Parkplätzen vor dem Ankunftsterminal den Abstand zum Automaten falsch eingeschätzt und sich weit aus dem Fenster gelehnt, um ein Ticket zu entnehmen. Wie die Polizei weiter mitteilte, betätigte er dabei aus bisher ungeklärter Ursache das Gaspedal, durchbrach die Schranke und prallte auf einen Kleintransporter. Dieser wurde dann den Angaben zufolge auf ein weiteres Fahrzeug geschoben, das ein viertes Auto traf.Laut Polizei wurde der Fahrer des Kleintransporters eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er erlitt Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Schaden an den Fahrzeugen und der Schranke wird auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag geschätzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. (dpa.)

Razzia im Rhein-Main-GebietRhein-Main. Die Staatsanwaltschaft Hanau hat bestätigt, dass am Dienstagmorgen eine große Durchsuchungsaktion von Zoll und Polizei auch im Rhein-Main-Gebiet stattgefunden hat. Unter anderem waren die Beamten im Maintaler Stadtteil Bischofsheim mit einem großen Aufgebot im Einsatz. Die Hintergründe der Razzia sind bisher noch nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft Hanau hat unterdessen angekündigt, am Mittwoch über Details des Einsatzes zu informieren. 

Alle Radiosender des Hessischen Rundfunks ausgefallenFrankfurt. Notband statt reguläres Programm: Am Dienstagmorgen ist es beim Hessischen Rundfunk zu einem vorübergehenden Ausfall aller Hörfunkprogramme gekommen. „Grund dafür war ein Leitungsausfall, durch den die Studios vorübergehend keine Verbindung zum Schaltraum hatten“, teilte der HR mit. Alle sechs Radioprogramme seien für bis zu über 40 Minuten betroffen gewesen. So seien etwa um 10 Uhr auf keiner der Wellen die Nachrichten gelaufen, sagte ein Sprecher des HR. Auch der Verkehrsfunk sei ausgefallen. Nach Angaben des Senders lief in dieser Zeit ein Notband mit einer Musikschleife. „Inzwischen senden wieder alle Programme regulär“, hieß es. Und: „Wir bedauern die Störung und bitten unsere Hörerinnen und Hörer um Entschuldigung.“ (dpa)

Am 12. März: Hessen testet Warn-Apps und SirenenWiesbaden. Sirenengeheul, Handypiepsen, Hinweise auf digitalen Werbetafeln: Am 12. März ist wieder ein landesweiter Warntag in Hessen geplant. Der Probealarm wird von 10 Uhr an ausgelöst, um 10.30 Uhr soll die Entwarnung folgen, wie das Innenministerium in Wiesbaden mitteilte. Auch andere Warnmöglichkeiten wie etwa die Handy-App „hessenWARN“ und das vom Bund eingeführte „Cell Broadcast“ für Mobiltelefone sollen erneut getestet werden.Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) erklärte: „Die aktuelle Sicherheitslage führt uns vor Augen, wie wichtig es ist, im Ernstfall schnell und zuverlässig über eine Gefahrenlage informiert zu werden.“ Der Christdemokrat ergänzte: „Angesichts möglicher Stromausfälle, Extremwettereignisse oder anderer Gefahrensituationen ist eine schnelle und zuverlässige Warnung der Bevölkerung wichtiger denn je.“Daher werde am 12. März getestet, ob die Sicherheitssysteme „technisch einwandfrei funktionieren und alle Menschen erreichen“. Gleichzeitig ermögliche der Warntag, „sich mit dem richtigen Verhalten im Notfall vertraut zu machen und die eigene Vorsorge zu überprüfen“. (dpa.)

Lotto-Gewinn in Südhessen wartet auf AbholerWiesbaden/Viernheim. Ein Lottogewinn von mehr als 300.000 Euro ist im südhessischen Kreis Bergstraße seit fast drei Jahren nicht abgeholt worden. Am 10. März 2023 sei mit einem anonym gekauften Schein die zweithöchste Gewinnklasse des Eurojackpots geknackt worden, teilte Lotto Hessen mit. „Auch drei Jahre später fehlt uns in diesem Fall bislang jede Spur, was bei einer solch hohen Gewinnsumme sehr ungewöhnlich ist“, so Martin Blach, Sprecher der Geschäftsführung von LOTTO Hessen, in der Mitteilung.Der Schein mit den Gewinnzahlen 6, 17, 22, 39 und 46 sowie einer der beiden damals ausgelosten Eurozahlen, der 12, sei in Viernheim gekauft worden. Noch bis zum 31. Dezember könne der Tipper oder die Tipperin den Gewinn mit dem Lottoschein einfordern. „Erst nach Ablauf der gesetzlichen Frist würde er verfallen, das Geld dann in einen Topf für Sonderauslosungen fließen, um wieder ausgespielt zu werden“, heißt es von Lotto Hessen. (dpa)

Gold und Silber mit Schockanruf in Langenselbold erbeutetLangenselbold. Mit einem sogenannten Schockanruf haben Unbekannte Gold und Silber von einer Seniorin im Main-Kinzig-Kreis erbeutet. Es gehe um einen Wert von mehr als 30.000 Euro, teilte die Polizei mit. Die Frau aus Langenselbold sei am Montagnachmittag von einem angeblichen Polizeibeamten angerufen worden. Der Mann habe ihr erklärt, dass ihr Sohn einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und nun in Haft müsse - es sei denn, die Seniorin hinterlege eine Kaution. Zudem sei der Frau vorgemacht worden, dass sie mit ihrem Sohn und dessen Ehefrau telefoniert habe. „Die Täter verfügten über mehrere zutreffende Details zu den familiären Verhältnissen, was der frei erfundenen Geschichte zusätzliche Glaubwürdigkeit verlieh“, so die Polizei. Kurz nach dem etwa einstündigen Telefongespräch habe ein etwa 60-jähriger Mann die Wertgegenstände bei der Frau abgeholt. Die Kriminalpolizei in Hanau hat die Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen. (dpa)

Weiterhin mildes Wetter und Sonne in Hessen Offenbach. Das Wetter in Hessen bleibt in den kommenden Tagen mild und sonnig. Am Dienstag erwartet der Deutsche Wetterdienst Höchstwerte zwischen 15 und 18 Grad. Dabei bleibt es trocken und sonnig. In der Nacht zum Mittwoch könnte sich örtlich Nebel bilden, dabei liegen die Tiefsttemperaturen zwischen 1 und 6 Grad. Nachdem sich der Nebel am Mittwoch aufgelöst hat, zeigt sich im Süden abermals die Sonne. Im Norden soll es zunächst stark bewölkt sein, im Tagesverlauf lockert es jedoch auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 12 und 17 Grad. Am Donnerstag bleibt es bei Temperaturen von maximal 14 bis 18 Grad ebenfalls freundlich und sonnig.

Hessen: Viele Tier- und Pflanzenarten in GefahrWiesbaden. Der Zustand vieler Tier- und Pflanzenarten in Hessen ist weiterhin kritisch. Hiervon betroffen seien etwa Fledermäuse und Schmetterlinge, teilte das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in Wiesbaden die aktuelle Bilanz mit. So mangelt es  Schmetterlingen wegen extensiv genutzter Mähwiesen und Weiden zunehmend an Lebensräumen. Auch Fledermäuse finden wegen Baumfällungen und Gebäudesanierungen immer weniger Platz zum Leben, auch der Rückgang an Fluginsekten macht ihnen zu schaffen.Insgesamt befinden sich 35 Arten in einem schlechten Erhaltungszustand, die Zahl hat sich seit 2019 nicht verändert, jedoch seit 2007 um 35 Prozent zugenommen. Ein günstiger Erhaltungszustand wird 21 Tier- und Pflanzenarten assistiert. So nehmen etwa beim Biber und der Wildkatze die Bestände zu – beide Arten waren durch die Jagd in Hessen ganz oder nahezu ausgerottet gewesen. (dpa)

Jugendlicher reißt Wahlplakate in Darmstadt herunterDarmstadt. Die Polizei hat in Darmstadt einen Siebzehnjährigen festgenommen, der Wahlplakate heruntergerissen hatte. Ein Zeuge hatte gegen 3 Uhr in der Nacht auf Sonntag die Polizei gerufen, weil mehrere junge Männer sich an der Jahnstraße im Stadtteil Bessungen an Plakaten zu schaffen machten, wie das Präsidium berichtet. Eine Streife konnte einen Jugendlichen ergreifen. Eine zweite Person konnte flüchten. Die Beamten suchen noch Zeugen, die sich unter Telefon 06151/9690 melden können.

Früherer Abriss der Rheinstraßenbrücke in DarmstadtDarmstadt. Die marode Brücke der Rheinstraße in Darmstadt kann früher abgerissen werden als bisher geplant. Das hat Baudezernent Paul Georg Wandrey (CDU) am Montag mitgeteilt. Nach seinen Worten kann der Abriss im Dezember des nächsten Jahres geschehen. Bisher war er für das Jahr 2028 vorgesehen. Die Arbeiten könnten vorgezogen werden, weil die Deutsche Bahn AG eine Sperrpause von drei Wochen für Dezember 2027 zugesagt habe. Das ist Bedingung für Arbeiten an der Brücke, weil sie Bahngleise überspannt. Die Stadt nutzt deshalb die Zeitfenster, wenn die Bahnstrecke für Arbeiten an den Gleisen gesperrt wird. Der seit Jahren vorbereitete Abriss der Brücke war bisher daran gescheitert, dass die Deutsche Bahn Zusagen nicht einhielt. Über die jüngste Zu­sage zeigte Wandrey sich deshalb erleichtert. Der Abriss werde innerhalb von drei Wochen erledigt. Für den Bau der neuen Brücke für die Rheinstraße, der Hauptverkehrsachse aus Westen in die Innenstadt, habe die Bahn bisher Sperrpausen für 2029 zugesagt. Wandrey verlangt aber eine Sperrpause von zwei Wochen Ende des Jahres 2028, um dann mit den Arbeiten für den Neubau zu beginnen. Derzeit ist die Brücke für Au­tos gesperrt, seit mehr als zwei Jahren wird der Verkehr durch das Stadtgebiet umgeleitet.  

Schnittwunde und Knochenbruch in Drogen-Streit in GießenGießen. In einem mutmaßlichen Streit um Drogen hat ein 30 Jahre alter Mann einen Schnitt im Gesicht und einen Knochenbruch erlitten. Laut Polizei hatte ein 48 Jahre alter Jamaikaner seinen Landsmann am Lahnufer mit einem Cuttermesser angegriffen und war anschließend davongelaufen. Der Verletzte habe ihn verfolgt. Demnach rannten die beiden vom Lahnufer aus zu einem Einkaufszentrum, durchquerten dort ein Modegeschäft im Erdgeschoss und hinterließen eine Blutspur. Der vom Opfer verfolgte Angreifer sei aus dem Einkaufszentrum hinausgelaufen und außerhalb über eine Mauer gesprungen und habe zunächst flüchten können. Ein Zeuge habe den Jamaikaner aber dabei beobachtet und die Polizei verständigt. Polizisten konnten den Angreifer bald im Stadtgebiet ausfindig machen und festnehmen. Er musste mit auf die Wache, wo seine Personalien vermerkt und Fingerabdrücke genommen wurden. Aus Mangel an Haftgründen konnte er danach die Wache wieder verlassen.Wie es zum Knochenbruch bei dem Jüngeren kam, steht dahin. Der 30 Jahre alte Jamaikaner kam in ein Krankenhaus. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Angaben dazu machen können.  

Frankfurt. Der Deutsche Sportpresseball 2026 hat mit dem Kartenverkauf begonnen. Das hat die Veranstalteragentur Metropress mitgeteilt. Dinnerkarten sind zum Preis zwischen 550 und 1400 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer erhältlich, Flanierkarten zum Besuch der Räumlichkeiten außerhalb des Ballsaals kosten brutto 325 Euro. Nach Veranstalterangaben waren die Dinnerkarten im Vorjahr bereits im Mai sämtlich vergriffen.Die Veranstaltung, bei der sich Sportprominenz aus ganz Deutschland auf Einladung des Vereins Frankfurter Sportpresse sowie des Verbands deutscher Sportjournalisten mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aus dem Rhein-Main-Gebiet trifft, findet am 7. November in der Alten Oper statt. 2025 waren insgesamt 2300 Gäste zugegen, das Ereignis ist der besucherstärkste Ball der Region. Nach dem Ball des Sports, einer Fundraisingveranstaltung der Deutschen Sporthilfe, ist der Sportpresseball das bedeutsamte Ereignis seiner Art.Höhepunkte der Gala sind diverse Ehrungen mit der Porzellantrophäe Pegasos, unter anderem wird jedes Jahr ein ehemaliger Sportler zur Legende des Sports gekürt. Im vergangenen Jahr wurde Rudi Völler diese Ehre zuteil.Kartenbestellungen sind auf der Seite des Veranstalters unter www.deutscher- sportpresseball.de möglich. 

Wiesbaden. Der hessische Innenminister Roman Poseck (CDU) verfügt nach eigenen Angaben über keine Erkenntnisse zu konkreten Gefahren für jüdische, israelische oder amerikanische Einrichtungen, die im Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten stünden. Anlässlich einer Pressekonferenz zur Kriminalstatistik äußerte er am Montag die Einschätzung, dass der Konflikt andauern und auch Auswirkungen auf die Sicherheitslage in Hessen haben könne. Darum würden die Sicherheitsmaßnahmen punktuell verstärkt. Weil der Schutz der kritischen Objekte aber bislang schon ein sehr hohes Niveau habe, bestehe er nur noch in einer höheren und sichtbaren Präsenz der Polizei. Poseck berichtete, dass am Wochenende in Hessen zwölf Versammlungen stattgefunden hätten, darunter eine in Frankfurt mit rund 2000 Teilnehmern. Die meisten Demonstrationen seien schon vor dem Ausbruch des Kriegs angemeldet worden und hätten sich gegen das Mullah-Regime gerichtet. Bislang seien die Veranstaltungen „sehr friedlich und unproblematisch verlaufen“. Weitere würden folgen, so der Innenminister. (htr.)