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17.12.2025
14:30 Uhr
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Hessentag bringt Bad Vilbel einen MillionenüberschussBad Vilbel. Der diesjährige Hessentag hat sich für Bad Vilbel nach Angaben der Stadt ausgezahlt. Das Landesfest habe mit einem Überschuss von 7,75 Millionen Euro abgeschlossen, teilte die Stadt mit. „Trotz steigender Kosten im Bereich der Sicherheit und insgesamt erhöhter Kosten aufgrund der aktuellen Preisentwicklung haben wir es geschafft, dass der Hessentag mit einem Plus abgeschlossen werden kann“, erklärte der Erste Stadtrat von Bad Vilbel und Kämmerer Bastian Zander.Dies verdanke man zunächst dem Land Hessen, das die Stadt nicht nur in diesem Jahr „toll unterstützt“ habe, sondern auch bei dem wegen der Corona-Pandemie ausgefallenen Landesfest im Jahr 2020 finanziell nicht habe im Regen stehen lassen.Zander verwies auf ein operatives Defizit von 4,9 Millionen Euro, dem 12,65 Millionen Euro an Zuschüssen für 23 investive Vorhaben gegenüberstünden, die rund um den Hessentag umgesetzt wurden und werden. Die Gesamtausgaben im operativen Geschäft von 14,52 Millionen Euro wurden etwa für Infrastruktur (5,2 Millionen Euro), Sicherheit (3,2 Millionen) und die Öffentlichkeitsarbeit (540.000 Euro) aufgewendet. Die Erträge beliefen sich auf 9,54 Millionen Euro – darunter Zuwendungen (3 Millionen Euro), Eintrittsgelder (2,5 Millionen) und Sponsoring (910.000 Euro). (dpa)
Fußgängerin stirbt nach Unfall in SchlitzSchlitz. Nachdem sie von einem Auto erfasst wurde, ist eine 38 Jahre alte Fußgängerin an ihren Verletzungen gestorben. Das teilte die Polizei mit. Bei dem Unfall in Schlitz im Vogelsbergkreis war auch ein 36 Jahre alter Fußgänger schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war am Montag ein 45 Jahre alter Fahrer mit seinem Wagen aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen.Dabei wurden die 38 Jahre alte und der 36 Jahre alte Mann auf dem Sassener Weg von dem Auto erfasst. Dieses kam in einem angrenzenden Wiesenstück zum Stehen. (dpa)
Brand in Müllwagen in Bad HomburgBad Homburg. Nach dem Brand in einem Restmüllfahrzeug hat die Stadt Bad Homburg dazu aufgerufen, Abfall ordnungsgemäß zu entsorgen. Ursache für das Feuer am Montag war laut einer Mitteilung sehr wahrscheinlich ein lithiumhaltiger Gegenstand, etwa eine E-Zigarette oder ein Akku. Wie die Stadt berichtet, hatten die Fahrer eines Müllwagens auf der Bornstraße im Stadtteil Ober-Erlenbach festgestellt, dass es hinten im Fahrzeug brannte. Sie riefen die Feuerwehr und fuhren in den Ahlweg, wo auch die Feuerwache liegt. Die Einsatzkräfte brachten das Feuer schnell unter Kontrolle. „Die Kollegen vom Betriebshof haben sich absolut vorbildlich und professionell in dieser – im wahrsten Sinne des Wortes – brenzligen Situation verhalten“, äußerte Stadtrat Tobias Ottaviani (SPD). Der Betriebshof weist darauf hin, dass Akkus, Batterien, E-Zigaretten und andere Elektro- und Gefahrstoffe nicht in den Restmüll gehören. Weil sie sich im Müllwagen entzünden könnten, seien sie eine Gefahr für Mitarbeiter, Fahrzeuge und die Umwelt.
Milde Temperaturen in HessenOffenbach. Die Menschen in Hessen können sich in den kommenden Tagen auf etwas mildere Temperaturen einstellen. Am Mittwoch erwartet der Deutsche Wetterdienst bereits teils heiteres Wetter, nachdem sich örtliche Nebelfelder aufgelöst haben. Teils soll es jedoch hochnebelartig bedeckt bleiben. Im Tagesverlauf ziehen von Nordwesten Wolken auf. Bei Höchstwerten zwischen 4 und 8 Grad soll es trocken bleiben. Der Donnerstag startet zunächst wechselnd stark bewölkt. Im Tagesverlauf werde es jedoch zunehmend freundlicher, hieß es von den Meteorologen. Dazu sollen die Temperaturen 8 bis 12 Grad erreichen. Am Freitag werden ähnliche Temperaturen erwartet, dabei soll es jedoch stark bewölkt bis bedeckt werden. Auch mit etwas Regen sei zeitweise zu rechnen. (dpa)
Brensbach: Zwei Schwerverletzte bei FrontalzusammenstoßBrensbach. Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße 38 zwischen Brensbach und dem sogenannten Kühlen Grund sind zwei Autofahrer schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben geriet der Wagen eines 79 Jahre alten Mannes aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Auto eines Vierzigjährigen. Beide wurden in den Fahrzeugen eingeklemmt und von der Feuerwehr befreit. Rettungskräfte brachten sie in umliegende Krankenhäuser. Die Polizei schätzte den Schaden auf rund 50.000 Euro. Die B38 war während der Unfallaufnahme voll gesperrt. (dpa)
Petersberg: Neunzigjähriger fährt im Auto gegen eine WandPetersberg. Ein 90 Jahre alter Autofahrer ist im osthessischen Petersberg mit seinem VW in die Front eines Geschäfts gekracht. Der Mann sei durch den Aufprall leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei Fulda mit. Warum er mit seinem Auto in die Front fuhr, ist den Angaben zufolge noch unklar.Weitere Personen wurden nicht verletzt. Am Fahrzeug entstand laut Polizei ein Totalschaden. Das Gebäude, in dem sich das Geschäft befindet, sei so stark beschädigt worden, dass die Statik des Hauses durch Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks und der Feuerwehr überprüft worden sei. Diese konnten den Angaben zufolge jedoch Entwarnung geben. Die Schadenshöhe wird auf eine niedrige sechsstellige Höhe geschätzt. (dpa)
Kronberg. Ein undichter Säuretank hat ersten Erkenntnissen zufolge bei einem Unternehmen in Kronberg (Hochtaunuskreis) einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Drei Mitarbeiter seien leicht verletzt worden, teilte das Unternehmen mit. Sie seien im Krankenhaus untersucht worden. Als Ursache werde ein Leck an einem Schwefelsäuretank angenommen. Gefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden. (dpa)
Messerangriffe: Zwei von drei Tatverdächtigen sind Ausländer Wiesbaden. 2.065 mutmaßliche Tatverdächtige mit Messerkriminalität sind im vergangenen Jahr in Hessen ermittelt worden. Rund ein Drittel davon, 726 Menschen, hatten ausschließlich einen deutschen Pass, wie Innenminister Roman Poseck (CDU) auf eine Anfrage der AfD-Landtagsopposition mitteilte. Bei den Verdächtigen aus dem Ausland seien Afghanen, Türken und Syrer die meisten Messerangriffe vorgeworfen worden.Insgesamt 22 Menschen wurden laut Poseck 2024 in Hessen erstochen – nach 21 im Vorjahr. Zu den weiteren Messerangriffen 2024 erklärte der Innenminister: „Bei den überwiegenden Delikten handelt es sich um Bedrohung (896 Fälle) und gefährliche Körperverletzung (798 Fälle).“ Insgesamt seien im vergangenen Jahr in Hessen 2.164 Messerangriffe erfasst worden. Die AfD-Fraktion forderte die schwarz-rote Landesregierung mit Blick auf ausländische Verdächtige zu harten Reaktionen in Form der konsequenten Abschiebung von Straftätern auf. Die Landesregierung verweist in dieser Debatte unter anderem auf mehr Waffenverbotszonen sowie auf ihr Programm „Innenstadtoffensive gegen Kriminalität“ etwa mit polizeilichen Großkontrollen beispielsweise im Frankfurter Bahnhofsviertel. Es sind aber auch schon ausländische Straftäter mit dem Flugzeug aus Hessen abgeschoben worden. (dpa)
Verdienstunterschiede nehmen mit dem Alter zu Wiesbaden. Frauen verdienen in Hessen rund ein Fünftel weniger als Männer. Der sogenannte Gender Pay Gap lag nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes im Jahr 2025 bei 19 Prozent, genauso hoch wie im Vorjahr. Mit einem Bruttostundenverdienst von 24,21 Euro verdienten Frauen 2025 durchschnittlich 5,54 Euro weniger als Männer. Deutschlandweit betrug die Differenz in diesem Jahr 16 Prozent. Während Frauen und Männer unter 25 Jahren durchschnittlich gleich viel verdienten, stieg der Verdienstunterschied mit zunehmendem Alter. Am größten war der Gender Pay Gap mit 28 Prozent bei den 60- bis 64-Jährigen.Vieles lasse sich mit „strukturellen Unterschieden“ erklären, teilte das Landesamt mit, zum Beispiel mit unterschiedlichen Branchen, die unterschiedlich gut zahlten. Rechne man diese Faktoren heraus, bleibe immer noch ein „bereinigter Gender Pay Gap“ von 8 Prozent, der auch für die Statistiker „unerklärt“ sei. (dpa)
B40 wird bei Sindlingen gesperrtFrankfurt. Wegen dringender Straßenbauarbeiten wird die Bundesstraße B40 auf Höhe der Sindlinger Mainbrücke von Mittwoch, 17. Dezember, 5 Uhr, bis Donnerstag, 18. Dezember, 22 Uhr, in Richtung Krifteler Dreieck voll gesperrt. Der Autoverkehr wird vom Schwanheimer Knoten über die Autobahn A3, das Wiesbadener Kreuz und die A66 umgeleitet.
Stichverletzung bei Streit vor Bar in DarmstadtDarmstadt. Bei einer Schlägerei vor einer Bar in Darmstadt ist ein junger Mann so schwer verletzt worden, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Bei der Auseinandersetzung in dem Lokal an der Landgraf-Georg-Straße in der Nacht zu Sonntag erlitt der Zwanzigjährige Stichverletzung, wie die Polizei am Dienstag mitgeteilt hat. Als Tatverdächtige wurden drei Männer im Alter von 19, 23 und 27 Jahren festgenommen. Zwei von ihnen waren der Polizei zufolge betrunken und der dritte stand unter dem Einfluss von Kokain.
Autofahrer müssen mit Staus rechnen Frankfurt. Kurz vor Weihnachten muss auf den hessischen Autobahnen und in den Innenstädten mit mehr Verkehr gerechnet werden. Einer Stauprognose des ADAC Hessen-Thüringen zufolge wird es besonders eng auf der A3, A5 und A7 sowie rund um die Autobahn-Baustellen, von denen es derzeit rund 725 bundesweit gebe. Gleichzeitig entlaste die Freigabe neu gebauter Teilstücke der A49 und der A45 den Verkehr.Der ADAC rechnet wegen des Einkaufsverkehrs zudem mit Staus am Samstag, Montag und Dienstag und empfiehlt, auf den Nahverkehr umzusteigen. Entsprechend der Jahreszeit müssten Autofahrende mit witterungsbedingten Behinderungen rechnen. Wer in höhere Lagen verreist, soll an geeignete Winterausrüstung wie Schneeketten denken. (dpa)
Warnstreik an Frankfurter Uniklinik hat begonnen Frankfurt. Am Uniklinikum Frankfurt hat ein Warnstreik begonnen. Es hätten sich bereits Demonstranten für eine geplante Kundgebung versammelt, teilte ein Klinikmitarbeiter am frühen Dienstagmorgen mit. Laut der Gewerkschaft Verdi sind das Pflegepersonal und andere Bereiche zum Warnstreik aufgerufen, nicht aber die Ärzte. Ein Kliniksprecher hatte erhebliche Einschränkungen angekündigt – mit einigen komplett geschlossenen Stationen und anderen mit einer niedrigeren „betriebenen Bettenzahl“. Nicht zwingend nötige Operationen würden verschoben. Für Notfälle gebe es eine Vereinbarung mit Verdi. Der Gewerkschaft zufolge soll der Warnstreik bis zum späten Abend andauern. Hintergrund ist die Tarifrunde der Länder. Die Universitätsklinik Frankfurt ist im Gegensatz zum Bundesland Hessen, das eine Sonderrolle hat, an den Tarifvertrag der anderen Länder angelehnt, wie Klinikum und Verdi erläuterten. Die Gewerkschaft dringt nach eigenen Worten in Hessens größter Stadt auf „armutsfeste Löhne“. Es gebe keine Alternative zum Warnstreik, hieß es. (dpa)
„Frieda“ sorgt in Hessen für milde Temperaturen Offenbach. Das Hochdruckgebiet „Frieda“ sorgt in Hessen für ruhiges Wetter und milde Temperaturen. Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zufolge ist es am Dienstag überwiegend sonnig und trocken. Bis in den Vormittag können leichter Frost und vereinzelt Reifglätte auftreten.Im Wochenverlauf bleibt das Wetter freundlich. Am Mittwoch ziehen aus Nordwesten zwar mehr Wolken auf, es bleibt aber meist niederschlagsfrei bei 4 bis 8 Grad. In den Nächten kann sich gebietsweise Nebel bilden, örtlich ist leichter Frost möglich. Am Donnerstag wird es im Tagesverlauf wieder freundlicher und deutlich milder mit Höchstwerten zwischen 8 und 12 Grad.