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12.01.2026
12:09 Uhr
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Seligenstadt. Trickbetrüger haben nach Polizeiangaben von einem Mann in Seligenstadt im Kreis Offenbach mehr als 100.000 Euro erbeutet. Das Opfer habe einen Anruf bekommen, bei dem ein Täter sich als Kriminalpolizist ausgegeben habe, teilte die Polizei mit. Dieser habe dem Mann vorgegaukelt, dass er potenzielles Opfer einer Diebesbande sei.Er habe angekündigt, einen „Kollegen“ vorbeizuschicken, der Geld zum Schutz entgegennimmt. Am Freitagmittag sei ein 30 bis 40 Jahre alter Mann am Haus des Opfers erschienen und habe schließlich mehr als 100.000 Euro in eine Plastiktüte gepackt. Anschließend sei er verschwunden. Die Kriminalpolizei sucht nun nach ihm und bittet um Hinweise. (dpa)
Frankfurt. Im Frankfurter Nordend werden die meisten Babys geboren: Auch 2025 hat das Bürgerhospital einen neuen Geburtenrekord verzeichnet. 4535 Frauen brachten dort ihre Kinder zur Welt. Darunter sind 227 Zwillings- und sieben Drillingsgeburten, sodass fast 5000 Babys in den Kreißsälen der Klinik geboren wurden. Und das, obwohl die Geburtenzahlen bundesweit rückläufig sind.Besonders gestiegen ist die Anzahl an Mehrlingsschwangerschaften, die intensiv betreut werden müssen. Im Vergleich zum Vorjahr sind es zehn Prozent. Die Nachfrage einer Geburt unter ausschließlicher Betreuung einer Hebamme im Hebammenkreißsaal habe stark zugenommen – um über 30 Prozent gegenüber 2024. „Als größte Einrichtung unserer Art in Deutschland ist es unser Anspruch, jede Schwangerschaft nach den individuellen Bedürfnissen der Frau und dem Wohlergehen der Neugeborenen zu gestalten“, beschreibt Franz Bahlmann, Chefarzt der Frauenklinik, den Ansatz.
Rabiater Radfahrer muss in Darmstadt vor GerichtDarmstadt. Ein Radfahrer muss sich vor Gericht verantworten, weil er in Darmstadt einen Fußgänger mit Absicht angefahren und schwer verletzt haben soll. Das hat die Staatsanwaltschaft Darmstadt mitgeteilt, die den 30 Jahre alten Mann wegen Körperverletzung anklagt. Nach ihren Angaben ist für die nächste Woche die Hauptverhandlung am Amtsgericht Darmstadt vorgesehen. Der Zusammenstoß war im vergangenen Sommer kurz vor dem Heinerfest an der Landgraf-Georg-Straße in der Innenstadt passiert. Den Ermittlungen zufolge fuhr der Radfahrer auf dem Bürgersteig in Richtung Stadtmitte, der 70 Jahre alte Fußgänger sprach ihn an und bat, langsamer zu fahren. Dann soll es zunächst zu einem verbalen Streit gekommen sein. Dann soll der Radfahrer beschleunigt und den anderen Mann gezielt angefahren haben, wie es von der Staatsanwaltschaft heißt. Nach Angaben der Polizei stürzte der Fußgänger und erlitt einen Herz-Kreislauf-Stillstand, so dass er reanimiert und in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Der Radfahrer flüchtete.Die Polizei suchte mehrere Tage lang nach dem Verdächtigen und veröffentlichte ein Bild aus einer Überwachungskamera. Schließlich erkannten Stadtpolizisten den Radfahrer während des Heinerfests und nahmen ihn fest. Der Fall löste in Darmstadt Bestürzung und Solidarität mit dem Opfer aus, bei dem es sich um einen Schausteller des Heinerfests handelt.
Frankfurt/Kassel. Schnee und Eisglätte sorgen in Hessen für Beeinträchtigungen im öffentlichen Nahverkehr. Laut dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) kommt es aktuell im RMV-Gebiet witterungsbedingt zu Einschränkungen im Busverkehr. Es sei mit Verspätungen und Ausfällen zu rechnen, hieß es am Morgen. Einige Linien werden den Angaben zufolge komplett eingestellt. Nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport wurden in Frankfurt von den rund 1.050 geplanten Starts und Landungen knapp 100 Flüge gestrichen. Im Tagesverlauf könnte sich diese Zahl weiter erhöhen.Betroffen sind demnach die Gebiete Gießen, Wetterau, Main-Taunus-Kreis sowie die Landkreise Marburg-Biedenkopf und Limburg-Weilburg. Ebenfalls gibt es Probleme im Lahn-Dill-Kreis, Hochtaunuskreis sowie im Rheingau-Taunus-Kreis. Der RMV bittet Fahrgäste, sich kurz vor Antritt ihrer Fahrt über die RMV-Fahrplanauskunft über die aktuelle Lage und witterungsbedingte Ausfälle zu informieren.Auch in Nordhessen sorgt die Wetterlage für Probleme. Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) sowie die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG) teilten auf ihren Internetseiten mit, es könne aktuell auf vielen Linien zu Verspätungen und Ausfällen kommen. (dpa)
Offenbach: Patient mit Elektroschocker gestopptOffenbach. Ein randalierender Patient hat einen Polizeieinsatz in einem Offenbacher Krankenhaus ausgelöst, bei dem auch ein Elektroschocker eingesetzt wurde. Wie die Polizei mitteilte, waren Beamte bereits am Freitagabend in die Klinik gerufen worden, weil ein Patient dort mit einem Gehstock um sich geschlagen sowie mit einem Feuerlöscher und einer Schere herumhantiert habe. Nachdem sich der aufgebrachte Mann auf mehrfache Ansprache der Polizisten unbeeindruckt gezeigt und mit der Schere auf die Beamten zugelaufen sei, hätten diese den Einsatz des Distanzelektroimpulsgeräts angekündigt. Da der Mann darauf nicht reagiert habe, hätten die Polizisten das Gerät ausgelöst. „Die Trefferwirkung ermöglichte es, ihm die Schere aus der Hand zu nehmen und die gefährliche Situation zu bereinigen“, hieß es in der Mitteilung. Der Mann sei durch die Pfeilelektroden leicht verletzt worden. Er habe sich letztlich beruhigt, sodass die Beamten den Einsatz beenden konnten. (dpa)
Korbach/Friedberg. Angesichts von Schneefall und Glättewarnungen in Teilen Hessens kommt es am ersten Schultag nach den Winterferien an zahlreichen Schulen zu Unterrichtsausfall. So gab der Landkreis Waldeck-Frankenberg für eine Reihe von Schulen bekannt, dass der Unterricht ausfällt oder Distanzunterricht stattfinde. Auch im Wetteraukreis und weiteren Landkreisen sind Schulen betroffen. Vom Rheingau-Taunus-Kreis hieß es, dass an zahlreichen Schulen aufgrund der Unwetterwarnung auf den Präsenzunterricht verzichtet werde. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern wurden gebeten, die Webseite der jeweiligen Schule anschauen und sich über den aktuellen Stand zu informieren.Der Deutsche Wetterdienst hatte für Teile Hessens eine Unwetterwarnung vor Glatteis herausgegeben. Am Vortag hatte das Bildungsministerium auf Anfrage erklärt: „Derzeit werden für Hessen Anfang der Woche keine extremen Witterungsverhältnisse gemeldet.“ Deshalb sei bisher „von einem normalen Schulstart nach den Ferien auszugehen“. (dpa)
Falschfahrer mit 2,3 Promille auf der A3Hochheim. Die Polizei hat in der Nacht zum Montag einen Falschfahrer aus dem Verkehr gezogen, der auf der A3 Richtung Süden entgegengesetzt fuhr. Nach jetzigem Kenntnisstand begann die Falschfahrt auf dem Parkplatz Johannispfad zwischen dem Wiesbadener Kreuz und der Anschlussstelle Raunheim. Sie wurde durch Polizeikräfte im Bereich von Idstein beendet. Wie die Polizei meldet, waren erste Notrufe schon am Abend eingegangen mit dem Hinweis, zwischen dem Wiesbadener Kreuz und der Anschlussstelle Raunheim sei ein helles Auto in der falschen Richtung unterwegs. \"Eine erste entsandte Funkstreife fuhr dem Fahrzeug entgegen und warnte den rückwärtigen Verkehr unter Zuhilfenahme von Blaulicht. Der Falschfahrer fuhr dann aber unbeeindruckt durch die fahrenden Fahrzeuge hindurch und konnte nicht gestoppt werden. Der Falschfahrer setzte seine Fahrt dann unbeirrt fort, obwohl er das Polizeiauto bemerkt haben muss.\" Erst bei Idstein konnte eine weitere Polizeistreife gemeinsam mit einem Lastwagenfahrer, der sein Fahrzeug quer stellte, den Falschfahrer stoppen. Der wendete allerdings an der Barriere und setzte seine Fahrt nun in der richtigen Richtung fort. Nach wenigen weiteren Kilometern setzten dann aber drei Streifenwagen seiner Fahrt ein Ende, wie es weiter heißt. Der Mann, ein Rumäne, wurde zur Ader gelassen. Ein Test ergab demnach einen Wert von 2,31 Promille. \"Zusätzlich konnte ermittelt werden, dass der Mann in Deutschland gar nicht mehr fahren darf, da er schon vorher mehrere Male wegen Trunkenheit am Steuer auffiel.\" Er habe seinen rumänischen Führerschein abgeben und verliere nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft auch sein Auto.
Offenbach/Wiesbaden. Nach den Weihnachtsferien geht für rund 808.000 Kinder und Jugendliche in Hessen der Schulunterricht wieder los. Der Weg zur Schule könnte glatt werden: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor gefrierendem Regen. Das hessische Bildungsministerium ging dennoch von einem normalen Schulstart nach den Ferien aus. Sollte sich das in einzelnen Regionen des Landes durch erhebliche Eisglätte oder einen Schneeeinbruch ändern, würden Erziehungsberechtigte am Morgen entscheiden, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar und sicher sei, sagte ein Sprecher. „Im Fall des Fernbleibens muss die Schule auf den üblichen Kommunikationswegen informiert werden“, hieß es. „Die Eltern sollten sich daher ständig über die aktuellen Straßen- und Witterungsverhältnisse informieren und dann abwägend entscheiden.“ (dpa)
Offenbach. Bei einem Unfall mit einem Streifenwagen sind in Offenbach fünf Menschen leicht verletzt worden. Bei der Verfolgung eines Autos, das zuvor bei Rot über eine Ampel gefahren war, kam es an einer Kreuzung zu einer Kollision mit mehreren unbeteiligten Autos, teilte die Polizei mit.Zwei Polizisten und drei weitere Personen im Alter von 30 bis 68 Jahren wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Insgesamt wurden sechs Fahrzeuge beschädigt, drei davon mussten abgeschleppt werden. Der Schaden wird auf etwa 65.000 Euro geschätzt. Der Fahrer des flüchtenden Autos ist weiter unbekannt. Die Polizei bittet um Hinweise. (dpa)
Offenbach. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Montag eine Unwetterwarnung vor Glatteis für Teile Hessens herausgegeben. „Es besteht hohe Glättegefahr“, teilte der DWD am Sonntag mit. Die Meteorologen sehen eine „Gefahr für Leib und Leben durch plötzlich überfrierende Nässe oder plötzlich gefrierenden Regen“. Die Warnung in der Stufe drei von vier gilt für die Regierungsbezirke Darmstadt, Gießen und Kassel, und zwar am Montag von 5 Uhr bis 20 Uhr. Der DWD rät, den Aufenthalt im Freien und Fahrten zu vermeiden und das Verhalten im Straßenverkehr anzupassen. Es seien Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen bis hin zu Sperrungen und Schließungen zu erwarten. Autofahrer sollten möglichst volltanken und Decken sowie warme Getränke mitführen. Auch im Bahnverkehr ist mit Einschränkungen zu rechnen. So hat die Deutsche Bahn auf den ICE-Strecken von Frankfurt nach Köln und Hannover die zulässige Höchstgeschwindigkeit reduziert, weshalb es zu Verspätungen kommt. Einzelne Schulen informierten am Sonntag darüber, dass der Präsenzunterricht am Montag, dem ersten Schultag nach den Weihnachtsferien, ausfällt. So stellen zum Beispiel das Taunusgymnasium in Königstein, die Altkönigschule in Kronberg und die IGS Obere Aar in Taunusstein auf Distanzunterricht um. In Frankfurt bleiben zwei Förderschulen, die Schule am Sommerhoffpark und die Hermann-Herzog-Schule, ganz geschlossen. Der Schulbustransport sei aus Sicherheitsgründen ausgesetzt worden, heißt es in einem Brief an die Eltern. (dpa/mu)
Fünf Verletzte bei Unfall mit drei Autos und StreifenwagenOffenbach. Bei einem Unfall mit drei beteiligten Autos und einem Streifenwagen sind fünf Menschen verletzt worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurden alle Verletzten in ein Krankenhaus gebracht. Die Ursache sei derzeit noch unklar, ebenso wenig die Höhe des Sachschadens. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Für die Dauer des Rettungseinsatzes wurde der Odenwaldring in Richtung Mühlheim voll gesperrt und der Verkehr in Richtung Frankfurt eingeschränkt. (dpa)
Dieburg. Nach einem Dachstuhlbrand in Südhessen ist ein Haus teilweise eingestürzt. Ein Vater und sein Sohn konnten sich nach Angaben der Polizei retten. Das Einfamilienhaus in Dieburg ist nicht mehr bewohnbar.Der Bewohner meldete den Brand am Sonntag gegen 11.15 Uhr. Die Feuerwehr habe ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude verhindern können, hieß es weiter. Die Nachlöscharbeiten dauerten am Nachmittag noch an.Zwei rückwärtig angrenzende Wohnhäuser wurden vorübergehend evakuiert. Zu Brandursache und Schadenhöhe machten Feuerwehr und Polizei noch keine Angaben. „Das Haus ist jedoch teilweise eingestürzt und unbewohnbar“, teilte das Polizeipräsidium Südhessen mit. Die Bewohner seien anderweitig untergekommen. (dpa)
Offenbach. Ein bislang unbekannter maskierter Mann hat eine Spielhalle in Offenbach mit einer Pistole überfallen. Wie die Polizei mitteilte, forderte er von der Angestellten das Bargeld aus der Kasse. Die 48 Jahre alte Frau sollte das Geld in einen orangefarbenen Plastikbeutel mit Blumenmuster packen. Dann flüchtete der Täter zu Fuß in Richtung Innenstadt. Bislang konnte der Täter nicht gefasst werden. Die Polizei nimmt Hinweise entgegen. (dpa)
Festnahme nach illegalem Autorennen in FrankfurtFrankfurt. Auf einer Polizeistreife haben Beamte zwei Männer nach einem illegalen Autorennen in Frankfurt festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, fiel den Beamten das Auto zunächst wegen einer auffälligen Fahrweise und verschiedener Fahrzeugmängel auf. Nachdem der Autofahrer Anhaltsignale ignorierte und mit überhöhter Geschwindigkeit fast verunfallte, kam er mit seinem Wagen schließlich zum Stehen und flüchtete zu Fuß. Zunächst nahmen die Beamten seinen 25 Jahre alten Beifahrer fest, den sie im Auto antrafen. Schließlich konnten sie auch den 29 Jahre alten Fahrer festnehmen. Dieser hatte keine gültige Fahrerlaubnis, die Beamten fanden zudem eine unterschlagene Bankkarte bei ihm. Beide Männer hielten sich nach aktuellen Erkenntnissen illegal in Deutschland auf. (dpa)