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26.01.2026
10:38 Uhr
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Die Psychologie des Reichtums erklärt, was großer Wohlstand aus Menschen macht – und warum ein prall gefülltes Konto zum Verhängnis werden kann. Leben Normalverdiener womöglich zufriedener als die Superreichen?

Der Psychoanalytiker, ein warmherziger Mann, lächelte, als er sagte: „Es gibt nur zwei Arten von Menschen, die Sie in keiner Therapie finden: Narzissten und sehr reiche Menschen.“ Narzissten, sagte er, wollen sich partout nicht ändern. Der seelische Schmerz, den sie anderen zufügten, sei ihr Lebenselixier. Und die Reichen? „Die füllen ihre innere Leere mit Konsum.“
Der alte Anführer der Toskana-Fraktion wechselt ins ostdeutsche Gesinnungsboot und versucht, durch die Verteidigung Russlands seine abhandengekommene Autorität zurückzugewinnen.
Morgane Llanque will historischen Märchen den Boden entziehen. Mit Beispielen aus allen Epochen versucht sie zu zeigen: Europa war kein rein weißer Kulturraum, und auch gendernonkonforme Menschen gab es immer.
Fressen und Gefressenwerden: In Sam Raimis Kinoschocker „Send Help“ stürzen ein Chef und seine Angestellte in die Wildnis und lernen schnell, was die nicht zivilisierte Wirklichkeit von unseren Arbeitsteilungs-Gewohnheiten hält.
Redakteurin im Feuilleton.
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