FAZ 19.02.2026
10:58 Uhr

Psychotherapeutin im Interview: „Viele wissen nicht wirklich, wer sie sind und was sie wollen“


Wie wird man glücklich in seinem Beruf? Die Therapeutin Brigitte Scheidt erklärt, warum wir oft fremden Erwartungen folgen statt unseren eigenen Bedürfnissen – und wie man die Weichen neu stellt.

Psychotherapeutin im Interview: „Viele wissen nicht wirklich, wer sie sind und was sie wollen“

Neben dem Drang, zu lange im falschen Beruf und am falschen Ort zu verbleiben oder toxische Strukturen auszuhalten, gibt es viele „Strategien“ wie: Erfolge nicht in das eigene Selbst zu integrieren, sie stattdessen zu entwerten, indem man sie kleinredet, als Zufall hinstellt. Anerkennung und Lob werden nicht aufgenommen, da sie nicht verdient oder auch nicht echt gemeint sein können. Andere, die stolz auf ihre Leistung sind, werden oft beneidet und abgewertet. Man selbst bleibt „hungrig“ zurück.

Mit niemandem hatte ich so lange zusammengelebt wie mit meinen Haustieren. Am Beispiel meiner Katze Dorota habe ich verstanden, warum niemand so zu sterben versteht wie sie.

Unsere Kolumnistin dachte, sie hätte den Mann fürs Leben schon gefunden – dann kam die Trennung. Wie ist das, wenn man nach zehn Jahren Beziehung wieder mit der Partnersuche anfängt?

Hallo, wie geht’s? Lina Muzur bittet 33 Frauen, einmal innezuhalten, um über diese scheinbar einfache Frage nachzudenken. Für ihre Antworten haben sie 15 Minuten Zeit.

Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Jugend schreibt“.

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