FAZ 05.02.2026
07:17 Uhr

Proteste gegen Mullahs: Szenarien für einen Regimewechsel in Iran


Die Gewalt gegen die Massenproteste in Iran belegt, dass ein Machtwechsel kein Selbstläufer ist. Ein Blick auf die Geschichte des Landes zeigt, was der aktuellen Bewegung zum Umsturz noch fehlt.

Proteste gegen Mullahs: Szenarien für einen Regimewechsel in Iran

Die Bilder und die jüngsten Schlagzeilen haben Vorstellungen eines bevorstehenden Umsturzes in der Islamischen Republik Iran hervorgerufen. Der international gebräuchlich gewordene Begriff des „Regime Change“ liegt in der Luft. Zwar gibt es keine Gewissheiten, wie dieser ablaufen würde. Frühere Umbrüche in Iran aber deuten an, welche Voraussetzungen für einen grundsätzlichen Machtwechsel erfüllt sein müssen.

Als wir sie um diesen Text baten, protestierte Nila in Teheran auf der Straße. Als sie ihn schrieb, wusste sie nicht, ob sie ihn je würde verschicken können. Jetzt hat er uns erreicht. Was, fragt Nila, wird aus Iran?

Die Elite-Streitkräfte sollen die Islamische Republik Iran vor vermeintlichen Feinden im Inneren und im Ausland schützen – zugleich sind sie der mächtigste Konzern des Landes. Deshalb nehmen die EU und die USA sie stärker ins Visier.

Chinas Ölversorger, Russlands Waffenlieferant, angehende Atommacht: Die  Entwicklungen in Iran betreffen nicht nur das Land selbst, sondern haben Auswirkungen auf die gesamte Welt, wie diese Grafiken zeigen.

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