FAZ 01.02.2026
17:14 Uhr

Narcoästhetik und Looksmaxxer: Wie der Körper zur politischen Waffe wird


Im Süden Amerikas dominiert die Narcoästhetik, wo man auch hinsieht, im Norden wächst die irrsinnige Bewegung der Looksmaxxer. Über Schönheit als Mittel zur Macht im Jahr 2026.

Narcoästhetik und Looksmaxxer: Wie der Körper zur politischen Waffe wird

Am 7. Januar 2026 wurde Stalin Rolando Olivero Vargas, der als Capo im lateinamerikanischen Drogenhandel den Namen Marino trug, auf einem Fußballplatz in einer Hafenstadt in Ecuador erschossen. Für die Medien keine große Sache: Drogenkrieg, wie er in Lateinamerika täglich Millionen von Menschen terrorisiert. Als aber kurz darauf bekannt wurde, wer Marinos Freundin gewesen war, brach der Sturm los.

Das fundamentale Problem der Künstlichen Intelligenz liegt nicht in der Verbreitung von Desinformation oder der Manipulation von Wahlen. Es geht tiefer. Ein Vorabdruck aus dem Buch „Ethische Intelligenz – wie KI uns moralisch weiterbringen kann“.

Manchmal kommen fast gleichzeitig zwei Filme auf die Welt, die zusammen die Frage stellen, wohin diese Kunstform will. „No Other Choice“ und „Rental Family“ sind so ein streitendes Paar.

In der schwedischen Serie „Wake“ breitet sich eine rätselhafte Krankheit aus: absolute Schlaflosigkeit. Das klingt fesselnd, ist aber von der Raffinesse, für die nordische Serien bekannt sind, weit weg. Zum Einschlafen.

Feuilletonkorrespondentin in Berlin.

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