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28.02.2026
08:29 Uhr
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Verteidigungsminister Katz: Wenden damit Bedrohungen von Israel ab +++ Laut amerikanischen Medien beteiligen sich die USA an Militärschlag +++ Explosionen in und außerhalb Teherans +++ alle Entwicklungen im Liveblog

Deutscher Botschafter: Bleiben Sie in der Nähe von SchutzräumenDer deutsche Botschafter in Israel, Steffen Seibert, schrieb auf X: „Alle deutschen Landsleute in Israel bitte ich dringend, sich an die Anweisungen der Sicherheitsbehörden/Home Front Command zu halten! Bleiben Sie vor allem nah an geeigneten Schutzräumen.“ Die Deutschen hatten anders als manche anderen Länder keine Reisewarnung für Israel ausgegeben oder ihre Bürger zum Verlassen des Landes aufgefordert.
Amerikanische Angriffe aus der Luft und von SeeDie amerikanischen Angriffe auf Iran erfolgten aus der Luft und von See aus. Dies sagte ein amerikanischer Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.
Israel attackierte kurz zuvor die Hizbullah Kurz vor dem amerikanisch-israelischen Angriff auf Iran hat das israelische Militär laut eigenen Angaben Einrichtungen der Hizbullah im Süden Libanons attackiert. Auf Videobildern waren Rauchwolken zu sehen. Unter den Zielen waren laut den Armeeangaben unterirdische Einrichtungen und Abschussanlagen, die gegen Israel eingesetzt werden könnten. Die Armee war zuletzt verstärkt gegen die Hizbullah vorgegangen. Dies wurde von Beobachtern auch als Warnung interpretiert, dass die mit Iran verbündete Schiitenmiliz sich nicht an einer möglichen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Iran und Israel beteiligen solle. Am Mittwoch sagte ein namentlich nicht genannter Hizbullah-Vertreter der Nachrichtenagentur AFP, man werde nicht militärisch eingreifen, wenn es „begrente“ amerikanische Militärschläge gegen Iran gebe. Ein Angriff auf den Obersten Führer Ali Khamenei wäre jedoch eine „rote Linie“. Hizbullah-Führer Naim Qassem hatte zuvor gesagt, die Hizbullah sei in einer „Verteidigungshaltung“; ein Angriff auf Iran werde aber auch als Angriff auf sie selbst gesehen.
Explosionen außerhalb Teherans Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurden auch Explosionen in den Provinzen beziehungsweise Städten Isfahan, Qom, Lorestan, Kermanshah, Karadsch und Täbris gemeldet. Die iranische Luftfahrtbehörde teilte mit, der Luftraum über Iran sei geschlossen.
Explosionen in Teheran Das iranische Staatsfernsehen verbreitete Bilder einer Explosion in der Nähe des Pasteur-Platzes in Teheran, der nicht weit von der Residenz des Obersten Führers entfernt liegt. Nach Angaben von Anwohnern gab es eine weitere Explosion in einer Gegend, in der das Geheimdienstministerium seinen Sitz hat. Laut der Nachrichtenagentur Fars gab es zunächst drei schwere Explosionen im Zentrum Teherans.
Iran: Atomprogramm nur für zivile ZweckeTeheran beharrt darauf, dass sein Atomprogramm ausschließlich zivilen Zwecken diene. Im vergangenen Juni hatten Israel und der Iran einen zwölftägigen Krieg gegeneinander geführt. Dabei hatten die USA an der Seite Israels eingegriffen und iranische Atomanlagen bombardiert. In den vergangenen Wochen bauten die USA ihre Militärpräsenz in der Region deutlich aus. Trump drohte Iran mehrmals mit einem Angriff und setzte Teheran eine Frist bis Anfang März, um sich mit Washington auf ein neues Abkommen zum iranischen Atom- und Raketenprogramm zu einigen. Die US-Regierung hatte ihren Botschaftsmitarbeitern in Israel am Freitag die umgehende Ausreise nahegelegt. Nicht dringend benötigte Mitarbeiter und ihre Familien sollten erwägen, Israel zu verlassen, solange noch Linienflüge verfügbar sind, erklärte die Botschaft. Das Auswärtige Amt in Berlin riet am Freitag dringend von Reisen nach Israel ab. Aus dem Ministerium hieß es zudem, dass die Botschaft in Tel Aviv voll arbeitsfähig bleibe.Vor wenigen Tagen haben meine Kollegen Gregor Grosse und Jens Giesel einen Überblick über die amerikanische Aufrüstung im Nahen Osten gegeben, den Sie hier nachlesen können: