|
11.05.2025
08:27 Uhr
|
Unsere Autorin wuchs in den Siebziger- und Achtzigerjahren auf. Ihre berufstätige Mutter hatte weder Elternzeit noch Elterngeld – und war trotzdem weniger gestresst. Woran liegt das?

Wann meine Mutter diesen Satz sagte, weiß ich nicht mehr genau. Vermutlich als ich gerade mein zweites Kind bekommen hatte, nach der Elternzeit wieder in den Job eingestiegen war, eines der Kinder krank war oder die Kita nur eine Notbetreuung hatte. Es muss jedenfalls ein Zustand gewesen sein, in dem ich in den vergangenen 18 Jahren öfters gewesen bin. Ein Zustand, in dem ich nicht mehr vor noch zurück wusste, ein Gefühl der Überforderung. Den Gedanken „Och nee, nicht auch das noch!“ hatte ich oft im Alltag mit zwei Kindern und einem Beruf. Und an einem dieser Tage fiel der Satz meiner Mutter: „Ihr Mütter heute, ihr tut mir leid. Ihr habt es wirklich schwer.“
Ob bessere Aufstiegschancen oder einfach der Wunsch nach mehr Wissen: Es gibt viele Gründe, nach einigen Jahren im Job noch zu studieren. Was man dabei bedenken sollte.
Sie sind ganz normale Leute – und jetzt haben sie mehr als eine Million Euro. Drei Frauen und ein Mann erzählen, wie sie das geschafft haben.
Einer von tausend hat einen IQ über 145: Die Psychologin Frauke Niehues ist selbst höchstbegabt und erklärt, wie Superintelligente denken und warum nicht wenige von ihnen beruflich scheitern.
Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Schlagworte: