FAZ 18.12.2025
17:32 Uhr

Mutmaßliche KI-BIlder: Polizei Hamburg warnt vor Fakeprofilen von vermeintlichen Beamtinnen


Sie posen aufreizend in Uniform: Auf sozialen Netzwerken kursieren teils anzügliche Profile angeblicher Polizistinnen aus Hamburg. Die Behörde mahnt Nutzer zur Vorsicht.

Mutmaßliche KI-BIlder: Polizei Hamburg warnt vor Fakeprofilen von vermeintlichen Beamtinnen

In den sozialen Netzwerken kursieren mutmaßlich KI-generierte Bilder und Profile von angeblichen Polizistinnen der Polizei Hamburg. Teilweise werden die vermeintlichen Polizistinnen darauf anzüglich und sexualisiert dargestellt. Das teilte die Hamburger Polizei unter anderem über ihre offiziellen Kanäle in den sozialen Medien mit. Zudem bestehe der Verdacht, dass Nutzerinnen und Nutzer über diese Accounts auf kostenpflichtige Internetseiten gelockt werden sollen. Unter den Posts der Polizei Hamburg kommentieren und verlinken einige Nutzer Profile, bei denen sie den Verdacht haben, dass es sich um Fakeprofile handeln könnte. Die vermeintlichen jungen Polizistinnen teilen dort Bilder und Videos von sich in Uniform, posieren aufreizend und versehen die Videos mit Anspielungen wie „Ich schreibe dir um 2:00 Uhr morgens, ‚Komm vorbei‘, was würdest du tun?“. In ihren Profilen finden sich Links zu Onlyfans, einer Plattform, auf der Nutzer exklusive, häufig auch erotische Inhalte gegen Bezahlung anbieten. „Solche Profile schaden dem Ansehen der Polizei Hamburg und verletzen die Persönlichkeitsrechte realer Menschen“, mahnt die Polizei Hamburg. Zudem könne der Missbrauch von Künstlicher Intelligenz zur Erstellung solcher Inhalte rechtliche Folgen haben. Wer auf ein verdächtiges Profil stoße, solle es bei der jeweiligen Plattform melden. Wie ein Sprecher der F.A.Z. mitteilte, prüfe die Polizei Hamburg bei den ihnen bereits bekannten Inhalten aktuell in jedem Einzelfall, ob Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten vorliegen.