Irans Sicherheitschef schließt Verhandlungen mit USA ausTeheran werde nicht mit Washington verhandeln, erklärte Ali Laridschani auf X. Er reagierte damit auf einen Bericht, wonach Iran versuche, die Verhandlungen wiederzubeleben.
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01.03.2026 22:06 Uhr |

Irans Sicherheitschef schließt Verhandlungen mit USA ausTeheran werde nicht mit Washington verhandeln, erklärte Ali Laridschani auf X. Er reagierte damit auf einen Bericht, wonach Iran versuche, die Verhandlungen wiederzubeleben.
Zypern: Britischer Luftwaffenstützpunkt soll von mutmaßlicher Drohne getroffen worden seinDas berichtet der Sender Sky News unter Berufung auf das britische Verteidigungsministerium. Bei dem Vorfall auf dem Stützpunkt Akrotiri in der Nähe von Limassol hat es laut dem Bericht keine Verletzten gegeben.
Mann erschießt zwei Barbesucher in TexasLaut der auf die Beobachtung islamistischer Online-Plattformen spezialisierten Organisation Site zeigte der Täter in der Vergangenheit online eine „pro-iranische Gesinnung“.
Australien schließt militärische Beteiligung ausMan habe sich nicht an den bisherigen Schlägen gegen Iran beteiligt und sehe auch künftig keine Beteiligung vor, sagte Außenministerin Penny Wong. Die Regierung bemühe sich um die Evakuierung von rund 115.000 Australiern aus der Region. Dies gestalte sich wegen der Luftraumsperrungen jedoch schwierig. Verteidigungsminister Richard Marles erklärte, die Regierung habe bereits Maßnahmen für die Sicherheit von etwa 100 australischen Soldatinnen und Soldaten ergriffen. Diese sind auf dem Luftwaffenstützpunkt Al Minhad in der Nähe von Dubai stationiert, der zur Unterstützung von UN-Missionen genutzt wird.
Trump: Drei „gute Optionen“ für zukünftige FührungNach der Tötung des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Khamenei hat Donald Trump erklärt, über eine Auswahlliste mit drei Kandidaten für dessen Nachfolge zu verfügen. Er habe „drei sehr gute Optionen“ für den zukünftigen Anführer Irans, sagte der US-Präsident am Sonntag der „New York Times“. Er werde die Kandidaten jedoch „jetzt nicht offenlegen“.Für die Übergangsphase in Iran wurde ein dreiköpfiges Führungsgremium bestimmt, das laut Staatsmedien noch am Sonntag die Arbeit aufnahm. Ihm gehören neben Präsident Massud Peseschkian auch Ajatollah Aliresa Arafi und Justizchef Gholamhossein Mohseni Edschei an. Präsident Peseschkian bezeichnete die Tötung Khameneis als „offene Kriegserklärung an die Muslime“. Der einflussreiche Sicherheitsratschef Ali Laridschani drohte mit beispiellosen Angriffen auf Israel und die US-Armee.
Tausende EU-Bürger noch in Iran Im angegriffenen Iran halten sich schätzungsweise noch ein paar Tausend Menschen auf, die die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaates besitzen. Das sagte eine ranghohe EU-Beamtin in Brüssel. Viele von ihnen hätten allerdings auch die iranische Staatsangehörigkeit und wollten nicht zwingend das Land verlassen. Genaue Angaben zur Zahl der Menschen, die evakuiert werden wollen, machte sie nicht.Deutlich mehr Menschen mit Staatsangehörigkeit eines EU-Staates sitzen den Angaben zufolge unfreiwillig in Ländern rund um Iran fest, weil ihre Flüge wegen Luftraumsperrungen gestrichen wurden. Um ihnen bestmöglich zu helfen, wurde ein EU-Netzwerk für konsularische Zusammenarbeit aktiviert, das die Koordinierung von Evakuierungsbemühungen erleichtern soll.
Ölpreise schnellen hoch Die Ölpreise sind an diesem Montag um mehr als acht Prozent auf den höchsten Stand seit Monaten gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich in der Spitze auf 82,37 Dollar, was einem Anstieg von 8,88 Prozent entspricht. Der Preis für die US-Leichtölsorte West Texas Intermediate stieg um acht Prozent auf 72,38 Dollar. Iran hat den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt, eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die Meerenge. Die Staaten des Ölkartells Opec+ hatten am Sonntag beschlossen, die Tagesproduktion zu erhöhen, um Engpässe und zu starke Preisanstiege zu verhindern.Bei iranischen Vergeltungsangriffen am Wochenende wurden Reedereikreisen und Behördenvertretern zufolge mindestens drei Tanker vor der Golfküste beschädigt und ein Seemann getötet.
EU verstärkt Marinemission im Roten MeerAngesichts der Spannungen in der Golfregion nach Beginn der US-israelischen-Angriffe auf Iran und iranischer Gegenangriffe verstärkt die EU ihre Marinemission im Roten Meer, wie die Nachrichtenagentur AFP von Diplomaten erfahren haben will. Zwei französische Kriegsschiffe sollten in den kommenden Tagen zur Verstärkung der EU-Marinemission Eunvafor Aspides entsandt werden, sagte ein EU-Diplomat am Sonntagabend. Bislang sind bereits drei Kriegsschiffe aus EU-Staaten bei der Mission im Einsatz. An der Mission sind auch rund 30 Bundeswehrsoldaten beteiligt.
Außenminister Wadephul erwartet längeren KonfliktBundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) stellt die Bevölkerung auf eine längere Dauer des Konflikts im Nahen Osten ein. „Wir alle müssen uns darauf einstellen, dass dieser Konflikt länger dauert. Es ist nicht vorhersehbar, dass wir in den nächsten Tagen mit einer Beendigung der Kampfhandlungen rechnen können“, sagte Wadephul in der ARD-Sendung „Caren Miosga“. Deshalb müsse Vorsorge getroffen werden, „dass auf anderem Wege eine Ausreise aus diesen Ländern ermöglicht wird.“Mit Blick auf den Tod des iranischen Staatsoberhaupts und Religionsführers Ajatollah Ali Khamenei erklärte Wadephul, dessen Ende sei „mit Sicherheit gut“, sollte damit auch das von ihm geführte Regime enden. Khamenei habe ein „ruchloses“ System angeführt, das die eigene Bevölkerung unterdrückt und die Region destabilisiert habe.
Großbritannien erlaubt USA Nutzung von StützpunktenGroßbritannien erlaubt den USA nach den Worten von Premierminister Keir Starmer die Nutzung britischer Stützpunkte für „defensive“ Angriffe zur Zerstörung iranischer Raketen und Raketen-Abschussrampen. An den am Samstag begonnenen Angriffen auf Iran sei London jedoch nicht beteiligt gewesen, betonte Starmer am Sonntag in einer Videoansprache. Sein Land werde sich „auch jetzt nicht an offensiven Aktionen beteiligen“.Da Iran jedoch eine „Strategie der verbrannten Erde“ verfolge, unterstütze Großbritannien die „gemeinsame Selbstverteidigung unserer Verbündeten und unserer Leute in der Region“, erklärte der britische Premier weiter.
Trump: Angriffe können noch vier Wochen andauernNach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump könnten die Angriffe auf Iran noch vier Wochen andauern. Das sagte Trump in einem interview mit der britischen Zeitung „Daily Mail“. Es sei schon immer ein vierwöchiger „Prozess“ gewesen. Iran sei ein großes Land. In einer Videobotschaft drohte Trump nach dem Tod von drei US-Militärangehörigen mit „Rache“. „Traurigerweise“ werde es bis zum Ende des Einsatzes „wahrscheinlich“ weitere Todesopfer in den Reihen der US-Armee geben, sagte der Präsident am Sonntag in einer Videobotschaft. „Aber Amerika wird ihren Tod rächen und den Terroristen, die der Zivilisation den Krieg erklärt haben, den härtesten Schlag versetzen.“Die iranischen Streitkräfte und die Polizei forderte Trump abermals auf, die Waffen niederzulegen und sich zu ergeben. Anderenfalls drohe ihnen „der sichere Tod“. Es wird nicht schön“, warnte er. An die Iraner appellierte der US-Präsident, die Führung in Teheran zu stürzen: „Ich rufe alle iranischen Patrioten, die nach Freiheit streben auf, diesen Moment zu nutzen um mutig, kühn und heldenhaft zu sein und eurer Land zurückzuerobern. Amerika ist mit euch.“
Mindestens sechs Verletzte nach Raketenangriff auf JerusalemBei einem iranischen Raketenangriff auf den Großraum Jerusalem sind nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes mindestens sechs Menschen verletzt worden. Sanitäter betreuten einen Mann mit mittelschweren sowie fünf weitere Menschen mit leichten Verletzungen, erklärte der Rettungsdienst am Sonntagabend. Die israelische Polizei war nach eigenen Angaben im Einsatz, nachdem Meldungen über Raketentrümmer eingegangen waren.
Iran nennt Namen von sieben getöteten GenerälenDie Liste der bei den amerikanisch-israelischen Luftangriffen getöteten Offiziellen wird immer länger. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlichte am Abend die Namen von sieben Generälen, die zu „Märtyrern“ wurden, wie es hieß. Darunter sind unter anderem Mohammed Schirasi, der Stabschef des ebenfalls getöteten Revolutionsführers Ajatollah Ali Khamenei, sowie dessen Stellvertreter Akbar Ebrahimzadeh. Wann und wo die Generäle ums Leben kamen, ging aus der Meldung nicht hervor.