FAZ 24.11.2025
08:17 Uhr

Liveticker Hessen & Frankfurt: Wegen Schnee und Eis: Neun Verletzte bei Verkehrsunfällen


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Liveticker Hessen & Frankfurt: Wegen Schnee und Eis: Neun Verletzte bei Verkehrsunfällen

 Winterlicher Wochenstart in Hessen mit Glätte und Nebel Offenbach. Hessen beginnt die neue Woche mit verbreitetem Frost und Glättegefahr. Bereits am Montagmorgen ist es vielerorts glatt, gebietsweise tritt zudem Nebel auf, so der Deutsche Wetterdienst (DWD). Im Tagesverlauf bleibt der Himmel stark bewölkt bis bedeckt. Zeitweise ziehen Schauer über das Land, in höheren Lagen fallen sie als Schneeregen oder etwas Schnee. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen drei und sechs Grad.In der Nacht zum Dienstag bleibt es stark bewölkt. Gebietsweise kommt es laut DWD zu schauerartigem Regen, in Hochlagen zu Schneeregen oder Schnee mit Glätte. Mit geringer Wahrscheinlichkeit kann es in Osthessen auch zu gefrierendem Regen kommen. Örtlich bildet sich Nebel. Die Temperaturen sinken auf drei bis ein Grad, im höheren Bergland bis auf minus zwei Grad. Am Dienstag setzt sich laut den Meteorologen vom DWD das bedeckte Wetter fort. Zeitweise ist leichter Regen möglich. Die Temperaturen steigen auf zwei bis fünf Grad, im höheren Bergland auf rund null Grad. Der Wind bleibt schwach und kommt aus unterschiedlichen Richtungen. (dpa)

Leiche in Wohnhaus in Fulda entdecktFulda. In Fulda ist am Mittag eine Leiche in einem Wohnhaus entdeckt worden. Die Todesumstände sowie die genaue Todesursache seien derzeit noch unklar, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Fulda mit. Der Bereich um den Fundort war auch am Abend weiträumig abgesperrt, die Ermittler waren noch vor Ort, sicherten Spuren und suchten nach Beweismitteln. Auch wurden Anwohnerinnen und Anwohner umliegender Häuser befragt. Nähere Angaben zur Identität des oder der Toten wurden zunächst nicht gemacht. Die Kriminalpolizei in Fulda habe in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Fulda die Ermittlungen zur Klärung der Todesumstände aufgenommen, hieß es. Vor dem Hintergrund der laufenden Ermittlungen könnten derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden. (dpa)

Brand in Mücke rechtzeitig gelöschtMücke. Ein Feuer an einem Mülltonnen-Verschlag hat am Mittag in Mücke im Vogelsbergkreis auch den Dachstuhl eines angrenzenden Wohnhauses in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr habe verhindern können, dass die Flammen vollständig auf das Haus im Ortsteil Nieder-Ohmen übergriffen, teilte die Polizei mit. Der Schaden wurde auf rund 35.000 bis 40.000 Euro geschätzt.Die Ursache des Brandes sei noch unklar. Die in dem Wohnhaus lebenden Menschen hätten sich rechtzeitig ins Freie retten können, verletzt wurde niemand. Der Mülltonnen-Verschlag wurde bei dem Feuer vollständig zerstört. (dpa)

Kunden und Mitarbeiter prügeln sich in Autowerkstatt in NiedernhausenNiedernhausen. Wegen Problemen bei einer Autoreparatur haben sich in Niedernhausen im Rheingau-Taunus-Kreis sechs Personen in einer Autowerkstatt geprügelt. Bei der Schlägerei zwischen Kunden und Mitarbeitern sei eine Eisenstange eingesetzt worden, teilte die Polizei mit. Der Kunde sei am Samstagnachmittag mit zwei Begleitern im Alter zwischen 29 und 24 Jahren in die Werkstatt gekommen. Dort habe es dann eine Auseinandersetzung mit drei Mitarbeitern im Alter zwischen 15 und 57 Jahren gegeben, in deren Verlauf die beiden Parteien aufeinander losgegangen seien. Vier Personen seien verletzt und in Krankenhäusern ambulant behandelt worden. Alle Beteiligten müssen sich laut der Polizei nun in einem Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. (dpa)

Fahrerflucht in Obertshausen: Radlerin schwer verletztObertshausen. Bei einem Verkehrsunfall in Obertshausen (Kreis Offenbach) ist am späten Samstagabend eine 35 Jahre alte Radfahrerin schwer verletzt worden.Nach Angaben der Polizei in Offenbach wurde die Frau im Ortsteil Hausen in der Gumbertseestraße in Höhe des Bürgerhauses gegen 23.35 Uhr von einem Pkw erfasst. Durch den Sturz habe sich die Radfahrerin schwerste Verletzungen zugezogen, so die Polizei.Der Unfallverursacher habe sich nicht um die Verletzte gekümmert, sondern sei weitergefahren. Laut Polizeiangaben habe ein Zeuge beobachtet, wie sich ein weißer Pkw, vermutlich ein Audi A3 oder A5, mit hoher Geschwindigkeit von der Unfallstelle entfernte.Die Polizei sucht weitere Zeugen, die sich unter der Telefonnummer 06104/69080 an die Polizei in Heusenstamm oder an jede andere Polizeidienststelle wenden können. (cfr.)

Schnee, Glatteis und Frost in Hessen erwartetOffenbach. Frost, Schnee und gefrierender Regen können die Straßen in Hessen für Autofahrer in den kommenden Tagen gefährlich glatt machen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach rechnet für den Sonntagabend mit Neuschnee von einem bis drei Zentimetern, in Staulagen können auch bis zu fünf Zentimeter Schnee fallen, der später in gefrierenden Regen übergehen kann. Es besteht Rutschgefahr auf Straßen und Gehwegen.Im Tagesverlauf zeigt sich das Wetter zunächst noch heiter bei zunehmend dichterer Bewölkung, und es bleibt noch niederschlagsfrei. Am Abend kommt dann aus Westen Schneefall auf. Die Höchstwerte erreichen minus 1 bis plus 2 Grad, im Bergland um minus 3 Grad. Der Wind weht mäßig, im Bergland und an dessen Nordrändern werden starke bis stürmische Böen erwartet. In der Nacht zum Montag ist Vorsicht auf den Straßen geboten. Bis etwa Mitternacht fällt vielerorts Schnee, der teils in gefrierenden Regen mit Glatteisgefahr übergeht, bei Tiefstwerten von 0 bis minus 5 Grad. Am Tag fallen zeitweise Schauer, in Hochlagen als Schneeregen oder Schnee. In manchen Mittelgebirgstälern ist dabei gefrierender Regen nicht ausgeschlossen. Die Höchsttemperaturen liegen bei 3 bis 6 Grad und im höheren Bergland bei 1 Grad. Auch in der Nacht zum Dienstag bleibt es stark bewölkt und es fällt gebietsweise Regen, in Hochlagen auch Schnee, und es besteht Glättegefahr bei Tiefstwerten von 3 bis 1 Grad und minus 1 Grad im höheren Bergland. Mit starker Bewölkung, Regen- und Graupelschauern sowie Schnee im Bergland geht es dann auch tagsüber am Dienstag weiter. Die Temperaturen erreichen 2 bis 6 Grad und im höheren Bergland 0 Grad. (dpa)

Empfang in Wiesbaden für hessische HoheitenWiesbaden. Hessische Weinköniginnen, Rosenkavaliere und Blumenköniginnen aus dem ganzen Land haben sich beim Empfang des Ministerpräsidenten in Wiesbaden ein Stelldichein gegeben. Regierungschef Boris Rhein (CDU) und seine Frau Tanja Raab-Rhein begrüßten knapp 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Biebricher Schloss. Heimat und gelebtes Brauchtum gäben in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen Halt und Orientierung, sagte Rhein. „Brauchtum und Feste stiften Gemeinschaft, halten unsere Regionen lebendig und verbinden Generationen.» Die hessischen Hoheiten bewahrten das kulturelle Erbe und stärkten den Zusammenhalt, bekräftigte der Ministerpräsident. „Unsere Heimat lebt von Menschen, die sich mit Herzblut für Tradition und Kultur einsetzen. Sie tragen die Liebe zur hessischen Heimat über Generationen weiter.“ (dpa)

Heppenheim. Die Bergsträsser Winzer-Genossenschaft hat Trauben für die Eisweinproduktion geerntet. Es sei die früheste Eisweinlese seit Jahrzehnten gewesen, teilte die Genossenschaft im südhessischen Heppenheim mit. In der Lage Heppenheimer Eckweg hätten ideale Frostbedingungen geherrscht, um die Trauben für die begehrte Weinspezialität einzusammeln. Wie in den vergangenen Jahren seien es Trauben der Sorte „Souvignier Gris“ gewesen.„Für Eiswein müssen die Trauben möglichst gesund sein“, sagte Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut (DWI). „Die robuste Sorte Souvignier Gris hat eine sehr dicke Beerenschale und bleibt dadurch sehr lange gesund.“ Sie werde daher immer öfter für die Eisweinbereitung genutzt. „Die Eisweinbereitung ist immer mit einem Risiko verbunden“, sagte Büscher. Voraussetzung sind mindestens minus sieben Grad.„Der frühe Kälteeinbruch diese Woche erwies sich als Segen für die Eisweinlese“, teilte die Bergsträsser Winzer-Genossenschaft mit. Bereits ab 7.00 Uhr in der Früh seien 20 engagierte Helfer im Einsatz gewesen. „Die Lese war äußerst effizient und innerhalb einer guten Stunde konnten insgesamt 24 Kisten mit hochwertigen Eisweintrauben geerntet werden.“ Die Ausbeute werde voraussichtlich bei nur wenigen Litern liegen. (dpa)

Minustemperaturen in Hessen Offenbach. Polare Luft hält die Temperaturen in Hessen auf einem winterlichen Niveau. In der Nacht zum Sonntag kann es im Bergland über Schnee bis zu minus zehn Grad kalt werden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach berichtete. Tagsüber liegen die Höchstwerte am Samstag bei minus eins bis plus zwei Grad, in Hochlagen bei minus zwei Grad. Es bleibt nach der Vorhersage niederschlagsfrei, die Sonne zeigt sich.Am Sonntag droht örtlich Glatteisbildung, da am Nachmittag Regen überfrieren kann, wenn der Niederschlag nicht als Schnee herunterkommt. Die Höchstwerte liegen bei minus ein bis zwei Grad. Erst zu Wochenbeginn steigen die Temperaturen tagsüber leicht auf drei bis sechs Grad. (dpa)

Hessische Imker freuen sich über gute Ernte Mayen. Die Imkerinnen und Imker in Hessen haben in diesem Jahr eine sehr gute Ernte eingeholt. Pro Bienenvolk waren es 41,4 Kilo und damit 11,0 Kilo mehr als im verregneten Vorjahr, teilte das Fachzentrum Bienen und Imkerei in Mayen mit. Der Wert basiert auf zwei Umfragen zur Früh- und Sommertracht, also zu den beiden Ernten des Jahres. Beteiligt haben sich dieses Jahr in dem Bundesland insgesamt knapp 1300 Imkerinnen und Imker. In Hessen gibt es insgesamt mehr als 13.000 Imkerinnen und Imker.Grund für die relativ hohe Erntemenge in diesem Jahr war das Wetter - es war sonnig und zugleich feucht genug, damit die Pflanzen gut wachsen und blühen konnten, wodurch Bienen viel Nektar fanden. „Für die Bienen waren es in vielen Gegenden witterungsbedingt ideale Sammelbedingungen“, sagt der Leiter des Fachzentrums, Christoph Otten. Der Preis für ein 500-Gramm-Glas Blütenhonig stieg den Angaben zufolge in Deutschland um circa drei Prozent auf etwa 6,60 Euro an. „Angesichts hoher Kosten ist das ein moderater Anstieg“, sagt der Leiter des Fachzentrums, Christoph Otten. Imker müssen Kosten tragen etwa für Gläser, für die Milbenbehandlung, für Sprit und Futter; Bienen bekommen eine Art Zuckerwasser, das sie anstelle des Honigs essen. Die Preise für Honig variieren stark, in Großstädten und Ballungszentren ist der Preis höher aus auf dem Land. Sortenhonig wiederum ist teurer als Blütenhonig.Die meisten Imker machen das in ihrer Freizeit, Berufsimker gibt es nur wenige. Verkauft wird Deutscher Honig vor allem auf Wochenmärkten, an der Haustür oder auf der Arbeit - ein Freizeit-Imker bringt seinen Honig mit ins Büro und verkauft ihn den Kollegen. (dpa)

Alarm wegen Gasgeruch in WiesbadenWiesbaden. Nach einem Gasleck an einem Wohnhaus in Wiesbaden sind mehrere Bachbargebäude geräumt worden. Die Betroffenen wurden in einem Stadtbus von Rettungskräften betreut, wie die Feuerwehr mitgeteilt hat. Zuvor hatte ein Passant in dem Wohngebiet deutlichen Gasgeruch auf der Straße bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Als die Einsatzkräfte an dem Haus ankamen, konnten sie die Wahrnehmung des Anrufers bestätigen - sowohl mit der Nase als auch mit Messgeräten. Der intensive Gasgeruch ging von einem Wohngebäude aus, es gab Hinweise auf eine undichte Gasleitung außen am Haus. Polizei und Stadtpolizei sperrten das Grundstück weiträumig ab. Da das betroffene Gebäude nicht einzeln vom Gasnetz genommen werden konnte, veranlasste der Gasversorger Tiefbauarbeiten, um die Leitung freizulegen und den Gasaustritt zu stoppen. (dpa)

A7 nach Unfall mit fünf Verletzten gesperrtKassel. Bei einem Unfall mit einem Lastwagen und drei Autos auf der Autobahn 7 bei Kassel sind fünf Menschen verletzt worden. Wie die Feuerwehr mitgeteilt hat, war eines der Autos teilweise unter dem Lastwagen eingeklemmt. Zunächst wurde der Fahrer des eingeklemmten Wagens von den Einsatzkräften befreit. Um an die Beifahrerin zu gelangen, wurde das Fahrzeug unter dem Lastwagen hervorgezogen. Zudem mussten die drei Insassen eines weiteren beteiligten Autos von den Feuerwehrleuten gerettet werden. Die Insassen des dritten Unfallwagens konnten ihr Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen. Während des Einsatzes war die Autobahn 7 in Richtung Süden zeitweise voll gesperrt. (dpa)

Schiffsunfall auf dem Rhein bei BoppardBoppard. Bei der Havarie eines mit Steinen beladenen Schubverbandes auf dem Rhein nahe Boppard-Bad Salzig ist eines der Schiffe auf einem halben Meter aufgerissen worden. Der Wassereinbruch konnte mit Pumpen und Materialien an Bord behoben werden, wie die Wasserschutzpolizei in Sankt Goar mitgeteilt hat. Der Schubverband war demnach mit etwa 2000 Tonnen Uferbausteinen beladen und hatte außerhalb der Fahrrinne geankert, als das Unglück am Freitagmorgen geschah. Der Wasserschutzpolizei zufolge waren die Taue zwischen den beiden Schiffen gerissen, woraufhin sich das Heck des vorderen Schiffes in den Bug des hinteren bohrte. Dadurch entstand der Riss. Eines der havarierten Schiffe wurde an einen Notliegeplatz nach Bingen gebracht. Das zweite Schiff liegt noch an der Unfallstelle. (dpa)

Unfall mit vier Promille in Bad Soden Bad Soden. Mit einem Atemalkoholwert von mehr als vier Promille ist ein Autofahrer bei Bad Soden im Gegenverkehr mit einem Wagen kollidiert. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Der 28 Jahre alte Mann, seine beiden Mitfahrer und ein 51 Jahre alter Fahrer wurden demnach bei dem Zusammenstoß am Freitagmorgen auf der Kreisstraße zwischen den Ortsteilen Altenhain und Neuenhain verletzt. Die Strecke musste nach Angaben der Polizei vollständig gesperrt werden. Beide Autos wurden sichergestellt worden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter hinzugezogen, um die Ursache des Unfalls zu ermitteln.