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28.11.2025
20:26 Uhr
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Gießen. Die Polizei hat angesichts des Anreiseverkehrs von AfD-Gegnern mehrere Anschlussstellen des Gießener Autobahn-Rings gesperrt und kontrolliert Busse. Für den übrigen Verkehr ist dort laut Polizei kein Durchkommen. Die Innenstadt ist mit dem Auto kaum erreichbar. Anhänger des Aktionsbündnisses Widersetzen haben derweil mit einer Blockade eines Ringabschnitts aus Richtung Wetzlar begonnen, wie es hieß.
Gießen. Das Widersetzen-Bündnis teilt mit, dass sich auf dem Gießener Ring eine erste Straßenblockade formiert hat. Am Telefon beschreibt eine Aktivistin die Lage als „statisch“. Es seien viele Personen dort, nun müsse man abwarten, wie die Polizei reagiere.An einer der beiden gesperrten Brücke, die zu den Hessenhallen führen, hat die Polizei zwei Wasserwerfer geparkt, dort ist auch eine Drohne m Einsatz. Vor der Brücke haben sich ein Dutzend Demonstranten zu einer Mahnwache versammelt.
In Gießen sind am frühen Morgen Gegner der AfD eingetroffen, die gegen die geplante Neugründung der Jugendorganisation der Partei demonstrieren wollen. Vereinzelt seien diese im Stadtgebiet unterwegs, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die Polizei auf Verkehrsbehinderungen auf den Straßen in Gießen und Umgebung durch die Anreise hingewiesen. Es werde eine sehr große Zahl von Reisebussen erwartet, für die ausreichend Busparkplätze in der Ringallee bereitstünden, hieß es weiter. Die Nacht und der Morgen seien ansonsten bisher ruhig verlaufen.Im Tagesverlauf wollen in Gießen rund 50.000 Menschen bei rund 30 angemeldeten Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen gegen die AfD auf die Straße gehen. Zu den Veranstaltern gehören unter anderem der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Partei die Linke, Attac, die Jusos sowie Omas gegen Rechts.
Stromausfall in Bad Homburg und OberurselBad Homburg/Oberursel. In Teilen von Bad Homburg und Oberursel ist es am Freitagabend zu einem Stromausfall gekommen. Die Zentrale Leitstelle des Hochtaunuskreises meldete die Störung gegen 18.45 Uhr. Betroffen waren laut einem Sprecher des Hochtaunuskreises etwa das Landratsamt in der Kreisstadt Bad Homburg und Teile des Oberurseler Stadtteils Oberstedten. Inzwischen laufe der Strom wieder, hieß es gegen 20.30 Uhr. Zunächst hatte die Leitstelle mitgeteilt, der Ausfall könnte längere Zeit dauern. Die zuständigen Stellen arbeiteten daran, die Störung zu beseitigen, alle Notdienste seien im Einsatz. Der Netzversorger sei informiert und bemühe sich um eine Lösung. Auf der Störungskarte des Netzbetreibers Syna hatten hauptsächlich Einwohner des Oberurseler Nordwestens gemeldet, keinen Strom zu haben. Betroffen waren demnach vor allem Haushalte nördlich der Hohemarkstraße. Die Zentrale Leitstelle forderte die Einwohner in den betroffenen Gebieten auf, den Stromverbrauch über Akkus und Batterien während des Stromausfalls auf das Nötigste zu verringern.
Gießen. Die obersten hessischen Verwaltungsrichter haben mit Blick auf geplante Kundgebungen in Gießen anlässlich der Gründung einer neuen AfD-Jugendorganisation das Sicherheitskonzept der Stadt im Wesentlichen bestätigt. Damit bleibt es dabei, dass die mit Abstand größte geplante und vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Hessen-Thüringen angemeldete Kundgebung nicht auf der Lahn-Seite der AfD-Veranstaltung stattfinden darf. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) wies einen Eilantrag des DGB gegen Auflagen für die Kundgebung mit rund 30.000 Teilnehmenden zurück. Die Verlegung auf die Ostseite des Flusses sei gerechtfertigt, hieß es. Es drohe sonst eine unmittelbare Gefahr für Leben und körperliche Unversehrtheit der Versammlungsteilnehmer. Gleichzeitig gewähre der neu festgelegte Versammlungsort auf den Lahnwiesen eine Sicht- und Hörseite zu dem Veranstaltungsort der AfD in der Hessenhalle. Auch eine von der Linken geplante Kundgebung mit rund 1.000 Teilnehmern sowie eine von Attac dürfen nun doch nicht recht nah am Gründungstreffen über die Bühne gehen. Linke und Attac hatten sich wie der DGB und weitere Anmelder gegen von der Stadt gemachte Auflagen für räumliche Beschränkungen gewehrt, wobei Linke und Attac zunächst Erfolg vor dem Verwaltungsgericht Gießen hatten. Dagegen legte die Stadt Beschwerde ein beim VGH – mit Erfolg. Es spreche Überwiegendes dafür, dass die Gefahrenprognose der Kommune rechtmäßig sei, teilte der VGH in Kassel mit. Eine vorgenommene Abwägung der Folgen wegen Gefahren für Leib und Leben der Teilnehmer der Versammlungen, von Polizisten und Rettungskräften sowie von unbeteiligten Dritten gehe zugunsten der Verlegung des Versammlungsortes auf die östliche Lahn-Seite aus. (dpa)
Unfall mit Streifenwagen in Langen: Vier VerletzteLangen. Bei einem Unfall mit einem Streifenwagen der Polizei in Langen im Kreis Offenbach sind vier Menschen leicht verletzt worden. In dem Polizeiwagen seien ein 41-Jähriger am Steuer und eine 22-Jährige als Beifahrerin unterwegs gewesen, teilte die Polizei mit. Die Beamten seien mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn auf dem Weg zu einer Schlägerei gewesen. An einer Kreuzung sei der Streifenwagen jedoch mit dem Wagen eines 75 Jahre alten Mannes zusammengestoßen. Durch die Kollision wurde das Polizeiauto gegen den Pkw einer 47 Jahre alten Frau geschleudert. Die beiden Polizeibeamten sowie die beiden beteiligten Autofahrer wurden den Angaben zufolge leicht verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf insgesamt 100.000 Euro. (dpa)
Neue Fotos zeigen Nachwuchs von Rüdesheimer Wolfsrudel Rüdesheim. Das Rüdesheimer Wolfsrudel besteht auch im aktuellen Monitoring-Jahr 2025/26 fort. Neue Aufnahmen aus Fotofallen belegten mindestens zwei Welpen aus dem Jahr 2025, wie das Wolfszentrum von Hessen Forst mitteilte. Zuvor habe es bereits Hinweise aus der Bevölkerung gegeben, die auf eine fortgesetzte Präsenz des Rudels hätten schließen lassen. „Zudem waren auf den vom Wolfszentrum Hessen aufgestellten Kameras immer wieder einzelne Wölfe zu sehen“, hieß es in der Mitteilung. Der führende Rüde sei jedoch genetisch zuletzt im November 2024 und die Fähe im Juli 2024 nachgewiesen worden. Mit den aktuellen Aufnahmen sei jedoch klar, dass das Rudel weiterhin im Territorium aktiv ist. Das Monitoring-Jahr beginnt am 1. Mai. In Hessen ist laut Wolfszentrum ein weiteres Rudel im nordhessischen Waldkappel bekannt. (dpa)
170.000 Euro teurer Wagen taucht in Leipzig wieder auf Wenige Stunden nach dem Diebstahl eines Luxusautos in Hessen ist der mutmaßliche Täter in Sachsen festgenommen worden. Zuvor hatte er versucht, der Polizei bei Leipzig zu entkommen und war aufs Gaspedal getreten, wie das Polizeipräsidium Nordhessen mitteilte.Der 32-Jährige soll gegen 3 Uhr am Freitagmorgen im nordhessischen Immenhausen ein 170.000 Euro teures Auto gestohlen vor einem Wohnhaus haben. In den frühen Morgenstunden bemerkte der Eigentümer den Diebstahl und alarmierte die Beamten. Daraufhin sei europaweit nach dem SUV gefahndet worden. In der Nähe von Leipzig wurde den Angaben nach eine Streife auf das gestohlene Fahrzeug aufmerksam. Die Polizisten nahmen demnach die Verfolgung auf und versuchten, den Autodieb zu stoppen. Dieser habe Gas gegeben und versucht, zu entkommen. Bei seinem Fluchtversuch habe er jedoch einen Unfall verursacht und konnte festgenommen werden. Der 32-Jährige soll einem Haftrichter vorgeführt werden. Das Auto wurde sichergestellt. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen den Tatverdächtigen und mögliche Komplizen. (dpa)
Langer Stau: Tanklaster kippt auf A3 um Obertshausen. Ein Tanklaster hat den Verkehr auf der Autobahn 3 zwischen Hanau und Obertshausen lahmgelegt. Der Anhänger des Lastwagens war mit etwa 6000 Litern Diesel beladen und kippte auf der Strecke in Richtung Würzburg um, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer hatte demnach wegen des Verkehrs gebremst, der Anhänger sei ins Schaukeln geraten und umgefallen.Von seiner Fracht habe der Lastwagen nichts verloren. Auch der 51-jährige Lastwagenfahrer blieb unverletzt. Um das Fahrzeug abzuschleppen, wurde die Strecke laut Polizei kurzzeitig voll gesperrt. Davon sei auch die parallel verlaufende Landesstraße 3117 betroffen gewesen.Nach zehn Minuten konnte die Vollsperrung wieder aufgehoben werden, teilten die Beamten mit. Die rechte und mittlere Spur blieb länger gesperrt, um die Unfallstelle zu räumen. Der Verkehr werde über den linken Fahrstreifen geleitet. Die Folge: ein kilometerlanger Rückstau. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 50.000 Euro. (dpa)
U-Bahn-Bau nach Bad Homburg beginnt früherBad Homburg. Die Bauarbeiten für die Verlängerung der Frankfurter Stadtbahnlinie U2 zum Bad Homburger Bahnhof können früher beginnen als bisher geplant. Die Stadtverordneten in Bad Homburg haben am Donnerstagabend eine entsprechende Vorlage von Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU) beschlossen. Außer der Koalition aus CDU und SPD stimmte auch die Grünen-Fraktion dafür. Als Termin für den Spatenstich ist der 9. Dezember vorgesehen. Für den Tag davor plant die Stadt eine Informationsveranstaltung für Einwohner. Der Magistrat begründet den vorzeitigen Baubeginn damit, dass der „ambitionierte Zeitplan“ des Vorhabens es erfordere, zeitig anzufangen, um termingerecht fertig zu werden. Die Strecke soll im Jahr 2029 in Betrieb gehen. Die FDP-Fraktion stimmte gegen die Magistratsvorlage mit der Begründung, es fehlten noch Fördergeldbescheide, weshalb das finanzielle Risiko zu hoch sei. Die CDU-Fraktion argumentierte dagegen, das Risiko für eine weitere Kostensteigerung sei deutlich höher, „wenn wir jetzt nicht loslegen“. Eine Kosten-Nutzen-Untersuchung, die als Grundlage für Fördergeld vom Bund gilt, sei schon positiv ausgefallen. Die Landesbehörde Hessen Mobil, von der ebenfalls Fördergeld kommt, hat den vorzeitigen Baubeginn laut Magistrat ohnehin genehmigt. Ein Änderungsantrag der Bürgerliste Bad Homburg, die Abstimmung ins neue Jahr zu verschieben, wurde abgelehnt.Bisher führt die U-Bahn nur bis Gonzenheim, nicht bis zum Bad Homburger Bahnhof mit den Anschlüssen zur S-Bahn-Linie 5 und zu den Regionalbahnen 15 und 16. Zunächst verlegen die Bauarbeiter nun Versorgungsleitungen für Wasser. Im Stadtteil Ober-Eschbach, wo die U-Bahn während der Bauzeit endet, bauen sie Weichen ein. Auch eine neue Fahrsignalanlage wird errichtet.
Exhibitionist bedrängt Jugendliche Frankfurt. Ein noch unbekannter Mann hat am Donnerstagabend eine Sechzehnjährige sexuell bedrängt, indem er während einer Busfahrt sein Geschlechtsteil vor ihr entblößte und sie dann auch noch verfolgte. Erst als sie sich laut über dieses Gebaren empörte, ließ der Mann von ihr ab. Wie die Frankfurter Polizei berichtet, hatte sich der Mann im Bus auf den Platz gegenüber der jungen Frau gesetzt und dann seine Hose ausgezogen und sein Genital gezeigt. Dabei habe er Augenkontakt zu der Geschädigten gehalten, heißt es weiter. Als die Sechzehnjährige an der Haltestelle Heddernheim in einen anderen Bus umstieg, folgte ihr der Exhibitionist, dort soll er laut Polizei versucht haben, die Jugendliche am Oberkörper zu berühren. Diesmal rief die mutige junge Frau noch lauter, dass er das sein lassen solle. Daraufhin kam ihr der Busfahrer zu Hilfe, der Unbekannte, der um die 40 Jahre alt gewesen sein soll, verließ den Bus. Die Polizei hofft auf Hinweise von Zeugen, die den Zwischenfall beobachtet haben. (0 69) 75 55 16 08.
Frankfurt. Am hessischen Arbeitsmarkt ist im November die sonst übliche Herbstbelebung weitgehend ausgeblieben. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Vergleich zum Vormonat zwar leicht um 1,4 Prozent auf 202.391 Menschen gefallen, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur berichtet. Bereinigt um saisonale Effekte habe sich aber eine Stagnation gezeigt. Die Arbeitslosenquote ging leicht um 0,1 Punkte auf 5,7 Prozent zurück. Dem Arbeitsmarkt fehlten unverändert die Impulse, erklärt Direktionschef Frank Martin. „Die unverändert schlechte Stimmung bei den Arbeitgebern lässt sich an der Entwicklung der gemeldeten Stellen ablesen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist unverändert rückläufig.“Weniger neue Stellen gemeldetDie hessischen Arbeitsagenturen wissen derzeit von 43.012 offenen Stellen, das sind 10,9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Im November kamen mit 8.452 gemeldeten Stellen auch 3,8 Prozent weniger neue Jobs rein als im Vorjahresmonat. Die schlechte Lage bekommen auch junge Menschen zu spüren, die über eine Ausbildung in den Beruf einsteigen wollen. Zum Stichtag am 12. November waren laut Arbeitsagenturen noch 3.677 ausbildungswillige Jugendliche ohne Lehrstelle. Umgekehrt waren noch 1.242 Ausbildungsstellen unbesetzt. (dpa)
Gelnhausen. Vor einer Bar in Gelnhausen ist ein 44 Jahre alter Mann bei einem Streit schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde ein 51 Jahre alter Mann daraufhin festgenommen. Ersten Informationen zufolge gerieten die beiden Männer in der Nacht vor dem Lokal in einen Streit, dabei wurde der Jüngere verletzt. Der Ältere stand demnach unter Alkoholeinfluss und wurde ebenfalls verletzt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. (dpa)
Rüsselsheim. Wegen Bauarbeiten an der Fahrbahn müssen Autofahrer von Freitagabend, 22.00 Uhr, an mit Behinderungen auf der Autobahn 67 am Rüsselsheimer Dreieck rechnen. In Fahrtrichtung Darmstadt werde die Strecke auf einer Länge von etwa zwei Kilometern auf einen Fahrstreifen verengt, teilte die Autobahn GmbH mit. Die Arbeiten sollen bis Mitte Dezember dauern.Am Wochenende 6. bis 8. Dezember müsse zudem die Auffahrt von der A60 aus Mainz kommend zur A67 in Fahrtrichtung Darmstadt gesperrt werden. Die Arbeiten sind den Angaben zufolge nötig, um die alte Fahrbahndecke durch eine neue Asphaltfahrbahn zu ersetzen. (dpa)