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08.01.2026
14:52 Uhr
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Sturmtief „Elli“ bringt Schnee und Glatteis +++ Schulen in Hamburg bleiben am Freitag geschlossen +++ Schnee schippen bei Union Berlin und Werder Bremen +++ Bahn rechnet mit Zugausfällen und Verspätungen +++ alle Entwicklungen im Liveblog

Die Kälte hat vielerorts Seen und andere Gewässer zufrieren lassen. Trotz der winterlichen Kulisse warnt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) davor, diese Eisflächen zu betreten. Nach Einschätzung der Wasserretter ist das Eis in den meisten Fällen weiterhin nicht tragfähig. Dies sei frühestens bei einer Eisstärke von mindestens 15 Zentimetern auf stehenden und 20 Zentimetern auf fließenden Gewässern der Fall.
Nicht nur in Deutschland, auch in vielen anderen Ländern sorgen Schnee und Eis für Einschränkungen.Im Norden von Schottland sind die Schulen bereits den vierten Tag in Folge geschlossen. Auch im Süden Englands muss demnach mit starkem Schneefall gerechnet werden. An den Küsten im Südwesten drohen zudem Sturmböen von 95 bis 110 Stundenkilometern. Ähnlich wie Großbritannien rüstet sich auch Frankreich für das Sturmtief, das dort mit dem Namen „Goretti“ bezeichnet wird. Es soll mit erwarteten Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde ab Donnerstagabend über den Nordwesten des Landes hinwegziehen soll. Für 27 Departements wurde die Unwetterwarnstufe Orange und für die Region am Ärmelkanal die höchste Warnstufe Rot erlassen. Dort werden Sturmböen von bis zu 160 Stundenkilometern erwartet. Am Freitag bleiben die Schulen geschlossen, teilweise kommt es zu Ausfällen im Bahnverkehr.In Schweden bescherte der Schnee vielen Schulkindern vor allem im Norden und Westen einen freien Tag. In manchen Regionen des Landes sollte es am Donnerstag lokal bis zu 60 Zentimeter Neuschnee geben. Vor allem im Norden standen Busse und Züge still. In Südosteuropa verursachten Schnee und vereiste Straßen bei Tiefsttemperaturen im zweistelligen Minusbereich Verkehrsbehinderungen und Stromausfälle. In Rumänien sind rund 11.000 Haushalte ohne Strom, auch in Serbien gab es wetterbedingt Stromausfälle. Im Südosten Bulgariens machen indes Überschwemmungen nach starken Regenfällen den Menschen zu schaffen. Berichte über Verletzte oder Tote gab es zunächst nicht. Eisig ist es auch in Tschechien: In Prag lag die Tiefsttemperatur bei minus 10,8 Grad Celsius. In den Skigebieten im Erzgebirge und im Riesengebirge freuten sich Wintersportler über ausgezeichnete Bedingungen.
Ein am Mittwoch von einem Streufahrzeug erfasster Fußgänger ist in einem Krankenhaus in Baden-Württemberg gestorben. Der Streufahrzeugfahrer hatte in Villingendorf im Landkreis Rottweil einen Gemeindeparkplatz geräumt. Danach wollte er auf die Straße einbiegen, teilte die Polizei mit. Dabei erwischte er den 86 Jahre alten Fußgänger, der auf dem Gehweg spazieren ging; zunächst galt der Fußgänger als schwer verletzt. Der Mann starb aber noch am Abend im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft hat einen Sachverständigen zur Klärung des Unfalls beauftragt.
Angesichts des extremen Winterwetters hält der Präsident des Deutschen Lehrerverbands eine bundesweite Aussetzung des Präsenzunterrichts nicht für sinnvoll. „Distanzunterricht sollte auf die entsprechenden Notfälle beschränkt bleiben“, sagte Verbandspräsident Stefan Düll der „Rheinischen Post“.Bereits jetzt ist der Schulunterricht am Freitag in Teilen Norddeutschlands abgesagt, unter anderem in Hamburg und Bremen sowie in zahlreichen Städten und Landkreisen Niedersachsens, wo Schulen auf Distanzunterricht und Notbetreuung umgestellt haben. Die Wetterlage stelle sich regional sehr unterschiedlich dar, so Düll. Entscheidungen über Unterrichtsausfälle lägen bei den Kommunen und den zuständigen Kultusministerien der Länder. Auch Schulleitungen könnten Schulschließungen eigenständig anordnen. „Darüber hinaus können Eltern entscheiden, ihr Kind zuhause zu behalten und die Schule entsprechend zu informieren, wenn sie den Schulweg als ein ernsthaftes Risiko ansehen“, sagte Düll.
Fans von Union Berlin wollen dem Klub beim Beseitigen der befürchteten Schnee- und Eismassen vor dem Bundesligaspiel gegen den FSV Mainz 05 helfen. Dazu gab es in Anhänger-Kreisen einen Aufruf vor der Partie am Samstag um 15.30 Uhr wie „Bild“ berichtet.„Auf Grund der sehr schwierigen Witterungsverhältnisse können die Mitarbeiter unseres Vereins eure Unterstützung gebrauchen“, hieß es demnach. „Vorsorglich könnt ihr auch gern euren Schneeschieber von zuhause mitbringen.“ Union teilte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit, dass dies aktuell ein Thema der Fanklubs sei. Noch sei unklar, wie groß das Ausmaß der Witterungsprobleme werde. „Wir bereiten uns bestmöglich auf die Austragung des Spiels vor“, erklärten die Berliner. Und auch bei Werder Bremen muss zum Rückrundenstart geschippt werden. Um das Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim am Samstag trotz der schwierigen Wetterlage austragen zu können, seien dort 50 zusätzliche Mitarbeiter im Einsatz, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Diese sollen dafür sorgen, dass die Bereiche rund um das Weserstadion vom Schnee befreit und zur Not sogar während der Partie geräumt werden können. Damit soll eine gefahrlose An- und Abreise der Zuschauer gewährleistet werden. „Was passiert, wenn zwei Meter Schnee fallen, wage ich nicht zu beurteilen“, sagte der Mediendirektor des Vereins, Christoph Pieper. Werder Bremen rechnet aber damit, dass das Heimspiel stattfindet.Spielabsagen im Oberhaus aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes sind angesichts der verpflichtenden Rasenheizung selten geworden. Das Problem ist vielmehr die Anfahrt für die Fans, die in den nächsten Tagen mit Glatteis und Schnee rechnen müssen. Zudem hat die Deutsche Bahn witterungsbedingt bereits Verspätungen und Zugausfälle im Fernverkehr angekündigt. Außerdem können Spielstättenbetreiber wegen Gefährdungen die Stadien schließen lassen, zum Beispiel, wenn Schneelawinen vom Dach rutschen könnten.
Warum zittern wir bei Kälte? Wieso frieren einige Menschen schneller als andere? Und kann man trainieren, um mehr Kälte auszuhalten?Diese und weitere Fragen zum Umgang mit den eisigen Temperaturen beantwortet dieser Text:
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat wegen des erwarteten Oststurms eine Sturmflutwarnung für die Lübecker und die Kieler Bucht herausgegeben. Sie gilt ab Freitagabend. In der Kieler Bucht und in Flensburg werden bis etwa 1,20 Meter über dem Normalwert erwartet, in der Lübecker Bucht sind es bis zu 1,0 Meter.In Flensburg könnte der Wasserstand ausreichen, um an tiefer gelegenen Stellen knapp über die Kaikanten zu treten. In Lübeck beginnt das Wasser bei mehr als einem Meter die Straße Obertrave zu überschwemmen.
Die Deutschen haben nicht viel für Glatteis übrig. Das suggeriert jedenfalls eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei Baumarktketten. In zahlreichen Geschäften seien Streusalz und andere Taumittel vorübergehend ausverkauft. „Regional haben wir teilweise eine stark erhöhte Nachfrage nach Streugut. Je nach Schnee- und Glättesituation ist derzeit kein Streugut mehr in einzelnen Märkten verfügbar“, sagte ein Hornbach-Sprecher. Die Liefersituation sei aber gut, Nachschub komme je nach Markt und Region entweder noch am selben Tag oder innerhalb der nächsten ein bis zwei Tage. Auch die Baumarktketten Hagebau, Obi, Bauhaus und Toom berichten von einer gestiegenen Nachfrage. Jörn Brüningholt vom Baumarktverband BHB sagte der Deutschen Presse-Agentur allerdings: „Von einer Versorgungsnotlage sind wir derzeit weit entfernt.“Dabei sollte der Einsatz von Streusalz laut der Umweltorganisation BUND im besten Falle vermieden werden: Es schade neben den Böden auch dem Garten, Tieren und umliegenden Gewässern. Von Splitt und Granulat sei ebenfalls abzuraten; diese könnten Arsen, Blei oder Quecksilber enthalten. Ratsamer seien deshalb Sand oder Kies sowie Streugut mit dem sogenannten Blauen Engel, einem aufgedruckten Umweltzeichen. Das Streusalzstreuen ist in einigen Bundesländern ohnehin untersagt. In Hamburg wurde das Verbot unterdessen wegen der extremen Wetterlage von der Verkehrsbehörde Hamburg vorübergehend bis zum 21. Januar aufgehoben.
Der Besuch im Tierpark muss vielerorts erst einmal hintanstehen. Der Zoo in Rostock bleibt aufgrund aktueller Unwetter- und Sturmwarnungen für die Region am Freitag geschlossen; auch die geplante Abendveranstaltung „ZooLichtZauber“ falle aus, teilte die Einrichtung mit. Am Samstagvormittag würden dann die Parkanlagen auf mögliche Sturmschäden geprüft und diese gegebenenfalls beseitigt. Erst im Anschluss könne der Zoo um zwölf Uhr abermals für Besucher öffnen. Ebenso bleibt der Tierpark in Hamburg infolge der Wetterverhältnisse am 8. und 9. Januar zu. Das ließ der Tierpark Hagenbeck auf seiner Website wissen. Das Tropen-Aquarium hat allerdings geöffnet. Sowohl der Schweriner Zoo als auch der Zoo in Stralsund haben indessen auf, bei einer Verschlechterung der Wetterlage behalte man sich aber eine Schließung vor.
Angesichts der herrschenden Winterkälte ruft die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe zu mehr Hilfe für Menschen ohne Wohnung oder Obdach auf. „Bei diesen Temperaturen wird jeder längere ungeschützte Aufenthalt im Freien zur Lebensgefahr“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft, Sabine Bösing, am Donnerstag in Berlin. Wer auf der Straße lebt, habe zudem oft Vorerkrankungen und ein geschwächtes Immunsystem. Damit steige das Risiko erheblich. Derzeit leben laut der Arbeitsgemeinschaft bundesweit rund 56.000 Menschen ganz ohne Unterkunft auf der Straße. Der Appell richtet sich an die Kommunen, aber auch Passanten seien aufgerufen, bei Menschen ohne Obdach nicht wegzusehen und im Notfall den Rettungsdienst zu rufen. Dazu hat der Koordinator des Kältebusses der Malteser in Kiel, Sven Müller, gegenüber der KNA unter anderem die folgenden Tipps geäußert: Gespräch suchen: Wenn Menschen ungeschützt oder unzureichend warm im Freien sitzen oder liegen, sollte man sie ansprechen. Das gelte vor allem, wenn der Obdachlose allein sei. Hilfe anbieten: Wenn man den Kontakt hergestellt habe, könne man fragen, ob und wie man helfen könne, zum Beispiel: „Kann ich Ihnen ein heißen Tee oder Kaffee holen?“ oder: „Haben Sie heute schon etwas Warmes gegessen?“ Hilfreich ist es den Maltesern zufolge zudem, sich über Tourzeiten eines Kältebusses oder anderer Angebote vor Ort zu informieren und diese an den oder die Obdachlosen weiterzugeben. Rettungsdienst rufen: Wenn man Zweifel daran hat, dass die obdachlose Person die Situation selbst richtig einschätzt oder beherrscht, rät der Malteser-Mitarbeiter dazu, den Rettungsdienst unter der 112 zu informieren. Liege ein medizinischer Notfall vor, sollte man ebenfalls den Rettungsdienst rufen. Bis dieser eintrifft, sollte man bei dem Hilfebedürftigen bleiben. Menschen zuhören: Zwar ist es kalt draußen, dennoch ist eine schöne Geste, sich etwas Zeit zum Zuhören zu nehmen, wenn man merkt, dass jemand reden möchte. Der Mensch auf der Straße spüre so nicht nur die Aufmerksamkeit und das Interesse des Gegenübers, sondern schärfe möglicherweise auch das eigene Bewusstsein für die gefährliche Lage im Frost. Oftmals sei für Betroffene ein interessiertes Gespräch viel mehr wert als eine Geld- oder Sachspende, sagt Müller.
Bundesweit werden an den Flughäfen Vorkehrungen für den starken Schneefall von Freitag an getroffen. So auch am Flughafen Berlin Brandenburg (BER), der nach Angaben der Betreibergesellschaft aber dennoch mit Behinderungen im Flugverkehr rechnet. „Von dem massiven Wintereinbruch sind mehrere Flughäfen betroffen, Abflüge verzögern sich, Flugpläne geraten durcheinander, es kann zu starken Verspätungen und auch zu Flugstreichungen durch die Airlines kommen“, teilte eine Sprecherin mit. Verspätungen und Flugstreichungen seien möglich. „Passagiere werden gebeten, den Status ihres Fluges regelmäßig zu prüfen und sich auf winterliche Bedingungen bei An- und Abreise einzustellen“, so die Empfehlung. Von den Flughäfen in Hannover und Bremen hieß es, dass man aktuell noch nichts dazu sagen könne, ob es zum Wochenende Auswirkungen auf den Flugbetrieb gebe, so eine Sprecherin des Flughafens Hannovers. Das hänge nicht nur von der Wetterlage vor Ort ab, sondern auch von der Situation den anderen Flughäfen. Die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden sind nach eigenen Angaben auf die angekündigte winterliche Wetterlage mit Frost, Schnee und möglichen Sturmböen vorbereitet. Auch sie verwiesen darauf, dass mögliche Einschränkungen für Passagiere sich jedoch auch aus der allgemeinen Wetterlage an anderen Flughäfen ergeben könnten. Weil Flugzeuge umfangreich enteist werden mussten, hat es am Mittwochabend am Frankfurter Flughafen wieder wetterbedingte Verzögerungen gegeben. 29 Maschinen durften ausnahmsweise nach 23.00 Uhr starten, wie das hessische Wirtschaftsministerium mitteilte. Wegen starken Schneefalls hatte es bereits am Montagabend länger Fluglärm im Rhein-Main-Gebiet gegeben als eigentlich erlaubt.
Der erwartete Wintersturm bringt an der niedersächsischen Nordseeküste den Fährverkehr weitgehend zum Stillstand. Die Inselgemeinde Langeoog teilte mit, angesichts möglicher orkanartiger Böen, unwetterartiger Schneefälle und Niedrigwasser den Fährverkehr zwischen Festland und Insel am Freitag komplett einzustellen. Wegen der schlechten Wetterlage sei ein sicherer Schiffstransport sowie eine sichere An- und Abreise der Gäste nicht möglich, teilte eine Sprecherin der Inselgemeinde mit. Auch die Nordseeinsel Wangerooge ist am Freitag nicht per Schiff zu erreichen. Die Deutschen Bahn (DB), die mit einer Tochterfirma den Fährverkehr betreibt, sagte die jeweils zwei geplanten Abfahrten von und zur Insel ab. Keine Fährfahrten gibt es zudem von und zu der Insel Spiekeroog. Probleme bereitet den Reedereien vor allem der erwartete starke Ostwind. Eingestellt wird am Freitag auch der Fährverkehr zwischen der ostfriesischen Insel Juist und dem Festland – wegen der aktuellen Vorhersage für Wind und Wasserstände, teilte die Reederei Norden-Frisia in Norddeich (Landkreis Aurich) mit. Im Fährverkehr zur Nachbarinsel Norderney sei mit kurzfristigen Änderungen und Ausfällen zu rechnen. Reisende sollten sich vorab über Verbindungen informieren, hieß es.
Minusgrade, Eis und Schnee verlangen nicht nur Menschen einiges ab, sondern auch Tieren. Damit auch sie möglichst gut durch die eiskalten Tage kommen, können Tierhalter ein paar Dinge beachten:Bei Hunden können Eiskanten, Schneeklumpen und Split schmerzhafte Risse in der Ballenhornhaut oder Scheuerstellen zwischen den Zehen verursachen. „Mit einer fettreichen Pfotenpflege kann man Verletzungen entgegenwirken und Pfotenballen geschmeidig halten sowie deren Regeneration unterstützen“, sagt Sabrina Karl von der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten\" im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) . Nach dem Winterspaziergang sollten die Pfoten abgewaschen und getrocknet werden. Bei längeren Spaziergängen könnten Hundeschuhe helfen.Friere ein Hund, zeige er das durch Zittern, Winseln oder Krümmen seines Körpers. Er sollte dann so schnell wie möglich ins Warme zurückkehren. Mehrere kurze Spaziergänge seien bei diesen Temperaturen geeigneter als ein langer, so Karl. Für Hunde, die schnell frieren, könne ein Hundemantel sinnvoll sein.Katzen, die im Sommer Freigang haben, dürfen auch im Winter ins Freie, so die Expertin. Ihr Fell passe sich an und werde rechtzeitig dichter für die kalte Jahreszeit. Gesunde, gut genährte Katzen kämen mit Kälte meist gut zurecht, solange sie draußen auch Schutz finden oder nachts nach Hause kommen. Freigängerkatzen fressen laut Karl im Winter mehr als sonst, um ihre Körpertemperatur besser halten zu können. Für Freigänger sollte ein warmer, trockener Unterschlupf bereitstehen. Das könne etwa ein isolierter Schuppen oder eine Garage mit Decken oder einer Katzenhöhle sein. Schlafplätze im Garten sollten erhöht angelegt werden, um Bodenkälte zu vermeiden. Eine Alternative seien Thermohütten.