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12.08.2026
14:19 Uhr
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Reaktion auf „Piraterie und Raub“ der Europäer +++ Ukraine greift russische Marinebasis Noworossijsk an +++ Sieben Tote bei Angriff auf Saporischschja +++ alle Neuigkeiten im Liveblog

Selenskyj: 26 Ortschaften in diesem Jahr befreitUkrainische Truppen haben nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj in diesem Jahr 745 Quadratkilometer russisch besetztes Gebiet im Südosten des Landes befreit. Dies entspricht etwa der Fläche Hamburgs. Dabei seien 26 Ortschaften in den Gebieten Dnipropetrowsk, Donezk und Saporischschja wieder unter die Kontrolle Kiews gebracht worden, teilte Selenskyj auf der Plattform X mit. Die Offensive sei genau nach Plan verlaufen. Der ukrainischen Beobachtergruppe DeepState zufolge befindet sich ein Großteil des Areals jedoch in einem Niemandsland, das von keiner Seite vollständig kontrolliert wird. Die Angaben konnten von der Nachrichtenagentur Reuters nicht unabhängig überprüft werden.
Russland rationiert Benzin in Region Orenburg nach DrohnenangriffIn der südrussischen Ural-Region Orenburg wird nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf eine Raffinerie der Kraftstoff rationiert. Die Lage vor Ort sei „schwierig“, teilte Gouverneur Jewgeni Solnzew auf Telegram mit. Er führe deshalb Beschränkungen für den Verkauf von Benzin ein. Dazu gehören ein Verbot des Befüllens von Kanistern, Begrenzungen der Verkaufsmenge sowie ein System, das den Verkauf je nach Kennzeichen auf ungerade oder gerade Tage beschränkt.
NATO: Russland trägt volle Verantwortung für LuftraumverletzungenDie Botschafter der NATO-Staaten haben über die jüngsten Luftraumverletzungen in Polen und Rumänien sowie über Drohnen-Zwischenfälle beraten. Dies teilte das Bündnis mit. Die NATO-Mitglieder sichern den betroffenen Verbündeten ihre volle Solidarität und Unterstützung zu. Russland trage die volle Verantwortung für die Luftraumverletzungen. Diese seien gefährlich und inakzeptabel und zeigten eine zunehmende Risikobereitschaft Russlands. Die NATO baue ihre integrierte Luft- und Raketenverteidigung im gesamten Bündnisgebiet weiter aus. Die Alliierten unterstreichen zudem ihre Maßnahmen zur Stärkung der Verteidigung an der Ostflanke von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Die NATO sei bereit, jede Aggression abzuschrecken und abzuwehren.
Drohnenangriff auf Kiew am NachmittagAm frühen Nachmittag hat Russland die ukrainische Hauptstadt mit zahlreichen Drohnen angegriffen. Im Zentrum der Stadt waren währenddessen lautes Flugabwehrfeuer und auch mehrere Einschläge zu hören. Bislang berichtete Bürgermeister Vitali Klitschko lediglich, ein Gebäude im Bezirk Darnitzkyj sei getroffen worden.Den ukrainischen Luftstreitkräften zufolge setzte Russland neue Drohnen mit Strahlantrieb ein. Sie sind weitaus schneller als Drohnen mit Propeller und deshalb für die Luftverteidigung schwerer abzufangen.
Ukraine greift russischen Marinestützpunkt Noworossijsk anDie russische Schwarzmeerküste ist nach Behördenangaben in der Nacht massiv von ukrainischen Drohnen angegriffen worden. Hauptziel war dabei die Hafenstadt Noworossijsk, wie der Gouverneur der Region Krasnodar, Wenjamin Kondratjew, auf Telegram mitteilte. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigt den Angriff auf den russischen Marinestützpunkt Noworossijsk. In der Nacht seien Drohnen, Raketen und unbemannte Boote zum Einsatz gekommen, teilte er auf Telegram mit. „Bestätigt sind Einschläge in Stellungen der Flugabwehr, Anlegestellen und Infrastruktur des Seehafens.“Berichten russischer wie ukrainischer Telegramkanäle zufolge wurden in der Stadt der Marinehafen, der Handelshafen und das Ölverladeterminal getroffen. An diesen Stellen zeigte auch das Brandmeldesystem Firms der amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa Feuer. Dem staatlichen Agrarexportunternehmen OZK zufolge wurde ein Getreideterminal beschädigt. Mitarbeiter seien nicht verletzt worden. Kondratjew sprach von Schäden an 21 Wohnhäusern und in vier Betrieben in Noworossijsk. Ein achtjähriges Kind sei getötet worden, es gebe außerdem acht Verletzte. Im Küstenort Temrjuk wurde demnach ein Mann getötet. Aus Anapa und Gelendschik wurden Schäden gemeldet. In Gelendschik wurde nach Angaben des Zivilschutzstabs zudem ein regionaler Notstand ausgerufen. Drei Menschen seien verletzt worden.Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, es seien über Nacht 502 ukrainische Kampfdrohnen abgefangen worden – eine im Vergleich hohe Zahl. Heftige Angriffe wurden auch aus der Hafenstadt Sewastopol auf der 2014 von Russland annektierten Halbinsel Krim gemeldet.
Wieder Angriffe auf Saporischschja Russland hat in der Nacht abermals Saporischschja in der südlichen Ukraine angegriffen. Durch den Angriff wurde ein Einkaufszentrum in einem der Wohnviertel beschädigt. In dem Zentrum brach ein Großbrand aus, wie der Leiter der Gebietsverwaltung von Saporischschja, Iwan Fedorow, auf Telegram mitteilte. Außerdem ist in einem Teil der Stadt demnach der Strom ausgefallen. Etwa 1200 Haushalte seien ohne Strom, so Fedorow. Schon in der Nacht zu Dienstag war Saporischschja Ziel eines großangelegten russischen Angriffs. Dabei kamen mindestens sieben Menschen ums Leben, 24 wurden verletzt.
Russische Behörden: Getötetes Kind nach DrohnenangriffBei einem Drohnenangriff auf die russische Hafenstadt Noworossijsk am Schwarzen Meer ist Behördenangaben zufolge in der Nacht zum Mittwoch ein Kind getötet worden. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden, teilt Bürgermeister Andrej Krawtschenko auf Telegram mit. Zudem seien vier Unternehmen und mehr als zwei Dutzend Wohngebäude beschädigt worden. Weniamin Kondratjew, der Gouverneur der südrussischen Region Krasnodar, in der Noworossijsk liegt, erklärt auf Telegram, bei den Angriffen in der Region seien eine weitere Person getötet und mehrere andere verletzt worden. Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau in der Nacht 502 insgesamt ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Betroffen gewesen seien mehrere russische Regionen. Wie viele der gegnerischen Drohnen entdeckt wurden oder ihr Ziel getroffen haben, teilt Russland nicht mit.
Ukraine stoppt offenbar auf US-Bitte Angriffe auf Tanker im Hafen NoworossijskDie Ukraine hat einem Medienbericht zufolge auf Bitten der USA ihre Angriffe auf Öltanker eingestellt, die den russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk nutzen. Ende Juli habe US-Vizepräsident JD Vance die Regierung in Kiew darum gebeten, berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf Regierungskreise in Kiew. Die US-Regierung sei alarmiert gewesen, dass die Ukraine durch den Beschuss die Ölmärkte weiter destabilisiere und US-Firmen schädige. Die Angriffe hatten Tankern gegolten, die über ein Terminal des Caspian Pipeline Consortiums (CPC) im Hafen Noworossijsk Rohöl aus Kasachstan an Bord nehmen.
Ukraine übergibt USA Vorschläge für KriegsendeDie Ukraine hat US-Unterhändlern nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj Vorschläge zur Beendigung des mehr als vierjährigen Krieges mit Russland übergeben. „Wir haben der amerikanischen Seite unsere Vorschläge übermittelt“, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Die USA könnten helfen, die ukrainische Verteidigung vor allem durch Flugabwehr zu stärken und Druck auf Russland auszuüben. Ziel sei es, dass sich Moskau auf ein Ende des Krieges vorbereite, anstatt ihn in die Länge zu ziehen.
Selenskyj: Putin schmiedet Pläne für große MobilisierungDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Kremlchef Wladimir Putin abermals vorgeworfen, eine groß angelegte Mobilisierung zu planen. Die massenhafte Rekrutierung von Soldaten werde für den Herbst vorbereitet, gleich nach der Parlamentswahl im September, sagte Selenskyj in einer abendlichen Videobotschaft und berief sich auf Geheimdienstinformationen und russische Dokumente. Bis zum Jahresende gehe es um mehrere Hunderttausend Russen und noch einmal ungefähr so viele für das nächste Jahr, behauptete er. Putin wolle den Anschein erwecken, dass die Russen den Krieg gegen sein Land angeblich unterstützen.
Sieben Tote und 24 Verletzte bei russischem Angriff auf SaporischschjaBei russischen Raketen- und Bombenangriffen sind in der südostukrainischen Stadt Saporischschja nach Behördenangaben mindestens sieben Menschen getötet worden. „Ein brutaler Angriff, der darauf abzielte, der zivilen Infrastruktur maximalen Schaden zuzufügen“, schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj am Dienstag auf Telegram. Bei den nächtlichen Angriffen seien weitere 24 Menschen verletzt worden. Das russische Militär habe auch eine nordkoreanische ballistische Rakete eingesetzt.Selenskyj zufolge gab es auch russische Angriffe auf Umspannwerke in den Städten Cherson und Charkiw. Es sei zu Stromausfällen gekommen. Dem russischen Verteidigungsministerium zufolge galt der Angriff auf Saporischschja dem örtlichen Stahlwerk. In der Ukraine bestätigte der Konzern Metinvest die Attacke auf das Werk. Demnach wurden die Werksmitarbeiter auf dem Weg in einen Schutzraum getötet und verletzt. Der Betrieb stellte seine Produktion vorerst ein.Das Ministerium in Moskau berichtete zudem über Angriffe auf ein Sortierzentrum des Postunternehmens Nowa Poschta in Kiew. Dieses habe auch zur Lagerung und Verteilung von Drohnenbestandteilen und Komplexen der elektronischen Kriegsführung gedient, behauptete das Ministerium. Zudem sei in Kiew ein großes Lagerhaus mit etwa 50.000 Quadratmetern Fläche angegriffen worden, das als Drohnendepot gedient haben soll. Die ukrainischen Behörden bestätigten Schäden an Lagerhallen in Kiew und im Landkreis Butscha westlich von Kiew. Es habe einen Verletzten gegeben.Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte das russische Militär Anti-Schiffsraketen des Typs Zirkon, ballistische Raketen und 120 Drohnen ein. Die Angriffe zielten demnach vor allem auf das Kiewer Umland und Saporischschja ab. Einschläge habe es an 21 Orten gegeben. Russische Angriffe mit Drohnen und Artillerie töteten im Gebiet Dnipropetrowsk nach Behördenangaben mindestens drei Menschen. Weitere fünf seien verletzt worden, teilte der dortige Militärgouverneur Olexander Hanscha auf Telegram mit. Unter den Toten sei auch ein 15 Jahre alter Junge. Den Angaben zufolge gab es mehr als 20 Angriffe auf Ziele in insgesamt fünf Landkreisen.
So sieht es nach russischen Raketenangriffen aus: Der Schewtschenko-Bezirk im Osten von Kiew wird oft von Russland angegriffen. An vielen Gebäuden hängen bereits Sperrholzplatten in den Fensterrahmen. Der Geruch von Verbranntem liegt am Dienstagnachmittag nach dem jüngsten Angriff noch in der Luft. Getroffen wurde in der Nacht offenbar auch das Gelände eines Krankenhauses und eine Lagerhalle.
Selenskyj: Saporischschja von nordkoreanischen Raketen getroffen Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich zu den nächtlichen russischen Luftangriffen geäußert. Demnach habe Russland die südukrainische Stadt Saporischschja sowohl mit nordkoreanischen Raketen als auch mit Gleitbomben attackiert. Dadurch seien sechs Menschen getötet und neunzehn verletzt worden. Darüber hinaus habe Russland auch 120 Drohnen eingesetzt, die meisten davon mit Strahlantrieb.
Gelände von Kinderkrankenhaus in Kiew getroffenBei dem nächtlichen russischen Luftangriff ist nach ukrainischen Angaben auch das Gelände eines Kinderkrankenhauses getroffen worden. Kinder und medizinisches Personal waren zum Zeitpunkt des Angriffs im Luftschutzkeller, niemand wurde verletzt. Außerdem stand einLagerhaus in Flammen. Ersten Informationen zufolge wurde in Kiew nur eine Person verletzt. Die Schläge mit ballistischen Raketen richteten sich gegen den Schewtschenko-Bezirk im Nordosten der Stadt.